13 März 2024

Schöne Tage mit Besuchen, Abendrunden und Wellness

Am Sonntag erinnerte ich mich an die Anordnung von oben, die insbesondere für freilaufende Rentner Gültigkeit hat: 

Am siebten Tage sollst du ruhen! 

Außer einer kleinen Spätnachmittagsrunde passierte an diesem Tag auch nicht viel. Simones Engel versuchte einen Flieger zu fangen und auf dem Rückweg war schon die Abendbeleuchtung an.


Stadtmauer und Koblenzer Tor machen gerade unter Beleuchtung etwas her.

Am Montag Morgen stattete ich der guten Monika einen Besuch in ihrem Studio ab, wo sie mich mit ihrer Fußpflege verwöhnte und ich sie ein wenig mit dem Familienforschungsvirus infizieren konnte. Nachmittags erwartete ich Besuch von 2 lieben Damen, wir ließen es uns bei Kaffee, Gebäck und Leckerlis für die ganz alte Hundedame gut gehen.

Die Wetterstation

Mein anschließender Spaziergang führte mich diesmal eine hohle Gasse hinauf. Es begann schon wunderbar mit einer tollen Wetterstation vor einem der ersten Häuser. So einfach und doch so genial!

Daneben führte ein kleiner Pfad noch weiter nach oben. Unter der Bundesstraße hindurch landete ich schlussendlich bei Margarethes freilaufenden Hühnern, die nur glückliche Eier legen.

Auf dem Rückweg nahm ich eine etwas andere Route über eine parallel verlaufende Gasse abwärts. Hier hatte man einen schönen Blick in die idyllischen Schrebergärten direkt am Bach.

Glückliche Hühner mit freilaufenden Eiern - oder so ähnlich

Idylle pur

Ähnlich schön ging es dann am Dienstag weiter. Morgens besuchte mich eine Freundin zum gemeinsamen Frühstück, das auch ihren Wünschen entsprach. In der Nachmittagsrunde entführte ich sie auf eine ihr unbekannte Strecke, die drei Dörfer weiter am Ortsrand mit einem Kreuzweg begann. Mitten auf der Strecke überfiel mich ein massiver Stuhldrang. Ich hätte nach dem üppigen Frühstück vielleicht doch zu Hause das Örtchen aufsuchen  ... aber lassen wir das.

Unter dankbarer Mithilfe eines Hofbewachers, der zwar keine Außentoiletten anbieten konnte, mir aber immerhin eine Rolle Klopapier vermachte, konnte ich dann im tiefsten Dickicht neben dem Bach mein Geschäft verrichten. Gefühlte drei Pfund ohne Knochen versenkte ich unter einem umgestürzten Baum, um mich dann selig lächelnd und beschwingt mit meiner Begleiterin weiter auf den Weg zu machen.

Am Ziel angekommen, war das Objekt unserer Begierde leider nicht nur total eingerüstet, sondern ebenfalls verschlossen. Der Zugang zur Eingangstür war abgesperrt.

Immerhin konnte ich zwei Fotos an diesem verlassenen Ort machen, der in diesem Zustand wirklich gut zu den sogenannten lost places passte.

Immerhin hatten wir am Ende neun schöne Kilometer zurückgelegt und einige interessante Inschriften auf Wegkreuzen gemeinsam entziffert. Nachdem ich die Freundin zu hause abgesetzt hatte, verblieb mir noch genügend Zeit, eine Kleinigkeit zu futtern und mich dann auf den Weg zur geliebten Physio unter Natalies heilende Hände zu begeben. So geht Wellness.

Auch heute setzte sich die schöne Woche fort. Nach zwei Tagen Frühaufstehen war langes Ausschlafen angesagt. Das über Nacht durchgezogene gemischte Porridge schmeckte heute Mittag sogar noch besser. Nach einer stressfreien Erledigungsrunde, auf der ich auch Fatma Sonnenschein besuchte, konnte ich gemütlich das heutige Ofengemüse zubereiten, auf das sich auch das liebe Ännchen freute. Die Gute traf pünktlich wie verabredet bei mir ein und wenige Minuten später konnte ich das Blech aus dem Ofen ziehen. Heute ohne Fenchel, Aubergine, Radieschen, Sellerie, Brokkoli und Schafs-Feta, dafür mit Stangenmangold, Topinambur, Zucchini, Kohlrabi, Rettich, Ziegenfeta und vielen anderen leckeren Sachen. Auch die erstmals ausprobierte orientalische Gewürzmischung passte prima dazu.

Und alles in BIO-Qualität

Wir fanden es beide sehr lecker und Ännchen konnte sich später gut gestärkt auf den Weg zu ihrem Workshop machen. 

Währenddessen holte ich etwas von der bisher fehlenden Bewegung nach und drehte noch eine Runde im vorabendlichen Städtchen.

Den Sohn des Mannes, der mir den guten Ratschlag zu Beginn dieses blog-Eintrags gab, sah ich dann leidend an einem Holzkreuz festgenagelt, wie er so oft dargestellt wird. Mir würde es besser gefallen, wenn man ihn öfter in den Szenen darstellen würde, in denen er Gutes tut.

Wie er Kranke heilt und Hungernde sättigt, das würde ich lieber sehen als ständig immer nur das Leiden am Kreuz.

Morgen um 11 erwarte ich lieben Kaffee-Besuch, nachmittags schau ich mir bei meiner früheren Nachbarin an, wieso ihr Drucker nicht funktioniert, natürlich bei Kaffee und Gebäck. Was für ein Lotta-Leben!

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