30 Juli 2026

Buchvorstellung in der Permakultur

Für unsere diesjährige Sommerlesung in der Permakultur Eich hatten wir einen besonderen Anlass: Unser erstes Buch ist im Rhein-Mosel-Verlag erschienen! Und das wollten wir natürlich stolz präsentieren.

Schon am Vortag hatte ich dort die Getränke kühlgestellt und die Mikrofonanlage aufgebaut und getestet. Bei einer solchen Gelegenheit wollte ich nichts dem Zufall überlassen. Und schon am Vortag war es im Glashaus warm, sehr warm. Und für Mittwoch, den Veranstaltungstag, war eine noch größere Hitze angekündigt. So verwunderte es nicht, dass uns im Vorfeld bereits einige Absagen von Menschen ereilten, die sich die Sauna im Glashaus lieber ersparen wollten. Verständlich.

Als wir um 17 Uhr, eine Stunde vor Beginn, das Glashaus betraten und alle sofort Türen aufrissen, ahnten wir schon, dass es trotz Dachbeschattung eine sehr heiße Veranstaltung werden würde. Schnell waren alle Stühle und Tische aufgebaut, auch die Sängerin Patrizia Puerta Alvarez brachte ihrer Mikrofonanlage in Stellung.

Es wurde trotz offener Türen immer wärmer und so beschlossen wir, spontan wie wir sind, die Veranstaltung nach draußen unters mittlerweile überschattete Vordach zu verlegen, wo auch ein angenehmer Luftzug herrschte. Die mittlerweile eingetroffenen ersten Besucher*Innen (die *Innen übrigens deutlich in der Überzahl) halfen fleißig mit, die Stühle vor die Tür zu tragen, während ich die Soundanlage und den Sprechertisch nach draußen schaffte. Alle Stühle waren besetzt, etwa 50 Menschen hatten den Weg nach Eich gefunden. Es konnte losgehen.

Patrizia at it's best

Patrizia eröffnete die Veranstaltung musikalisch und zauberte damit ein Lächeln in die Gesichter einiger Zuhörer.

Herr Münzer von der Perspektive gGmbH als Hausherr, Herr Houben als Verleger und Gabriele Keiser, die Leiterin unserer Autorengruppe, sprachen einleitende Worte, bevor unsere Mitschreiberin und Autorin Tanja Haas die Moderation der Veranstaltung übernahm.

Ellen Graf eröffnete als erste Autorin und fand mit ihrem Auszug aus "Das, was bleibt" den Beifall des Publikums, ebenso wie nach ihr Dagmar Pascher, Michael Harbeke und Antje Höblich mit ihren Vorträgen. Patrizia geleitete uns anschließend in eine kleine Erfrischungspause, die bereitgestellten gekühlten Mineralwasserflaschen waren sehr gefragt. Auch wurde die Pause zum Smalltalk mit den ein oder anderen Bekannten, Verwandten und Freunden genutzt. Ich freute mich, dass meine Cousine Resi gekommen war und sich einen Logenplatz in der ersten Reihe ergattert hatte, wo sie mit Elke eine nette Sitznachbarin hatte. Auch Bernadette Engelhardt, die Inhaberin des Gästehauses Schmökermühle im Brohltal, hatte den Weg zu uns gefunden.

Nachdem Patrizia den zweiten Teil der Lesung eingeläutet hatte, erfreuten uns Michael Eisenkopf, Carmen Rakemann und Petra Schmidbauer mit ihren Geschichten.

Eine schönes Ambiente in der Permakultur

Als uns zum Abschluss Patrizia mit dem Abba-Klassiker "Thank you for the Music" verabschiedete, sah ich in einige fröhlich mitsingende und -schwingende Gesichter. Es schien Spaß gemacht zu haben.
Gabriele Keiser, die sich mit dem Lektorat unserer Geschichten sehr viel Arbeit gemacht hatte, bedachten wir nach ihren Schlussworten noch mit einem Präsent als kleines Dankeschön, ebenso wie die tolle Sängerin Patrizia, die uns hoffentlich noch öfter begleiten wird.

In zwei Wochen, am Mittwoch, dem 12.08.2026, werden wir in der nächsten Lesung die anderen Texte aus dem Buch präsentieren. Die Lesung findet um 15 Uhr im Altenzentrum St.Stephan in Andernach statt, der Eintritt ist frei,

Zum Schluss möchte ich nochmals auf das Buch hinweisen, die wir gestern vorgestellt haben, unsere Anthologie zum 10-jährigen Bestehen unserer Schreibgruppe.
Zu erwerben für 12,- € unter der ISBN-Nummer 978-3-89801-497-7 im guten Buchhandel, beim Verlag oder direkt bei uns.
Ebenso als eBook erhältlich für 5,99 € mit der ISBN-Nummer 978-3-89801-969-9.

27 Juli 2026

Schöner Start in eine gute Woche? Mit Nichten!

Die letzte Woche hatte einige schöne und viele seltsame Momente. Die schönen Begegnungen waren das Eine, die seltsamen Norm-Abweichungen waren das Andere, Und die Schreckmomente das Schlimme. Aber sei's drum, Schwamm drüber, heute lag ein deutlich besseres Karma in der Luft.

Ich durfte brav das Rentner-Ausschlaf-Gesetz befolgen, lecker spätstücken, eine gemütliche Erledigungsrunde drehen, meinen Hut mit blauem Stoffstreifen abholen - und alles klappte reibungslos!

Die Krönung folgte dann am späten Nachmittag: Das Treffen mit meinen beiden lieben Nichten am Eiscafé.  Die Eine hatte ich schon voriges Jahr kennen gelernt, und nun war auch ihre Cousine dabei, der ich in Andernach schon unzählige Male begegnet war, ohne zu wissen, wer sie ist. Claudia entpuppte sich als genauso nette Person wie Elke und wir hatten nicht nur familiären Informationsaustausch, sondern auch viel Spass miteinander.

Onkel Manni inmitten seiner Nichten

Beide waren damit einverstanden, mich aufgrund meines fortgeschrittenen Alters und unseres Verwandtschaftsgrades fortan "Onkel Manni" zu nennen und wir nahmen uns fest vor, bald zusammen eine Begehung des Heimatortes unserer gemeinsamen Vorfahren zu machen, auf die ich mich jetzt schon freue.

Morgen Mittag geht es mit der Vorbereitung unserer Mittwochs-Lesung in der Permakultur Eich weiter, später warten in der Physio Natalies heilende Hände auf mich. Was soll da noch schiefgehen? HACH!

30 Juni 2026

Finale am Rhein

Am Ende eines ereignisreichen Tages nutzte ich die kühle Abendluft, um mir nach dem Abendessen noch ein wenig die Beine zu vertreten und dabei auch eine Lesepause einzulegen. Wie sich herausstellte, hatte die gute Marlies eine ähnliche Vorstellung und überraschte mich auf meiner Lesebank

Eine schöne Begegnung, in deren Verlauf ich sowohl für mein rotes Hemd gelobt wurde als auch für meine "imposante Erscheinung" ein Kompliment einheimste. Tschacka!

Und da nun die Temperaturen wieder angenehmer werden, holen wir nächste Woche auch unseren Restaurantbesuch nach, zu dem ich von Marlies eingeladen wurde.

Klasse!

07 Mai 2026

Lesung im Gartensaal

Auf den gestrigen Nachmittag hatte ich mich schon lange gefreut. Eine Lesung unserer Autorengruppe stand an, diesmal im lauschigen, kleinen Gartensaal des Saffiger Schlößchens.

Bei meinem Eintreffen vor Ort begrüßte mich mein lieber Neffe Pascal als Veranstalter. Ok, er ist ein Halbgroßneffe 4. Grades, aber Neffe ist schließlich Neffe!

Die Nachtsheims unter sich*

Aber nicht nur er, sondern auch drei gute Freunde aus alter Zeit hatten den Weg hierhin gefunden, über deren Erscheinen ich mich sehr freute.

Unter Freunden*

Nachdem noch einige Stühle für weitere Besucher herbei geschafft waren und alle einen Sitzplatz gefunden hatten, eröffnete Pascal die Veranstaltung und berichtete dabei auch Interessantes aus der langen Geschichte des historischen Bauwerks, in dem wir uns befanden.

Auch die fast taubblinde Sandra Niggemann vom literaturwerk Rheinland-Pfalz/Saar unterstützte uns mit ermutigenden Worten und trug eins ihrer bewegenden Gedichte vor.

Dann übernahm Tanja Haas die Moderation und führte durch das Programm. Sechs Schreiberinnen und Schreiber aus unserer Autorengruppe trugen jeweils eine Kurzgeschichte oder kleine Gedichte vor, ich war einer davon. 

Hier fesselt Dagmar Pascher die Zuhörer*

Meine Wenigkeit*

Alle Vortragenden wurden vom Publikum mit reichlich Applaus bedacht und stellten sich anschließend zum obligatorischen Gruppenbild auf.

v.l.n.r. Manfred Nachtsheim, Sandra Niggemann (kniend), Dagmar Pascher, Antje
 Höblich, Tanja Haas, Michael Harbeke, Michael Eisenkopf, Pascal Nachtsheim*

Aus dem Publikum erhielten wir anschließend viele positive Rückmeldungen, auch meine sonst so kritischen Freunde spendeten Lob. HACH!

*Fotos: Michael Hanßmann