01 Februar 2026

Katharina Kasper - eine kleine Nachlese

Der heutige Nachmittag war ein ganz Besonderer. Das Katharina-Kasper-Seniorenzentrum in Andernach hatte Interesse an einer Lesung mit uns gezeigt. Zum ersten Mal präsentierten wir unsere Werke in dieser Umgebung, die von Frau Fendt bestens vorbereitet wurde. Als wir zum Aufbau eintrafen, standen bereits alle Stühle und Tische, auch die Mikrofonanlage war bereits aufgebaut.

Auch ein Büchertisch war bereits vorbereitet, auf dem wir unsere bisherigen Buch-Veröffentlichungen präsentieren durften. Nach und nach füllte sich der Raum. Erfreulich viele Bewohnerinnen und Bewohner wollten uns hören, aber auch andere Besuche füllten die Reihen der frei zugänglichen Veranstaltung.

Dann war es soweit. Frau Fendt begrüßte alle Anwesenden und unsere Dozentin, die Schriftstellerin Gabriele Keiser, brachte uns das Leben der Namensgeberin Katharina Kasper näher, die wir bisher nur durch den Namen der Einrichtung kannten, Auch über unseren VHS-Kurs, der im April bereits 10 Jahre besteht, informierte sie das Publikum. Ich finde es immer wieder interessant, dass ausgerechnet unser "Küken" Tanja und ich als Gesichtsältester die letzten beiden Teilnehmer sind, die zur "Originalbesetzung" gehören.

Den Anfang der Lesung machte dann Tanja, die mit einer Fantasy-Geschichte erklärte, wieso Magie keine Hexerei ist. Sie moderierte im Anschluss die weitere Veranstaltung und kündigte als Nächste Gerda an, die authentisch aus ihrem Leben vortrug, wie sie den Abschied aus dem Berufsleben als einen neuen Anfang betrachtete.

Gerds Stark

Tanja Haas





Dann schlug meine Stunde. Ich hatte mir für heute ebenfalls eine authentische Geschichte aus dem Leben meines Urgroßonkels ausgesucht. Dagmar schilderte dann sehr abwechslungsreich, wie sie gelernt hat, sich mit ihrer Katze mittels Miauen zu verständigen.

Meine Wenigkeit
Dagmar Pascher

Zum guten Schluss erzählte Karin eine Geschichte mitten aus dem Leben über die unterschiedlichen Auffassungen von "Sparen", die es manchmal zwischen den Geschlechtern gibt. Dabei unterstützten Gabi und ich sie, indem wir die Dialoge zwischen Mann und Frau vortrugen.

Karin Hillesheim mit mir und Gabi

Alle Vortragenden wussten zu gefallen und wurden vom Publikum mit Applaus bedacht. Als Frau Fendt die Schlussworte sprach und sich auf weitere Auftritte in ihrem Haus freute, zauberte mir das Resümee ein Lächeln ins Gesicht. Das war richtig schön.

Zufriedenheit in den Gesichtern

Anschließend schickte mein kleiner Lieblingsbruder mir ein Foto, das er gemacht haben muss, als ich versuchte, den Fluch in meiner Geschichte möglichst laut und authentisch auszusprechen.

"VERFLUCHT SEIST DU FÜR IMMER UND ALLE ZEITEN!"

Nun geht der Blick nach vorne auf unsere nächste Lesung, die am Donnerstag, dem 05. Februar im Neuwieder food Hotel stattfinden wird. Dann werden andere Kursteilnehmer andere Geschichten vorlesen, damit es nie langweilig wird. Die positiven Rückmeldungen nach der Veranstaltung und die zufriedenen Gesichter lassen mich hoffen, dass wir noch viele solcher Veranstaltungen machen werden.

Gruppenbild mit Kerl

18 Januar 2026

Am Ende einer vollen Woche

Nun bin ich am Ende einer bunten Woche angelangt. Was mit einer Beerdigung, einem schönen Kaffeeklön, einer Wellness-Physio unter Natalies heilenden Händen und einem schönen Abend mit Freunden beim Thai begann, setzte sich ebenso gemischt fort.

Einerseits wunderschöne Begegnungen mit lieben Menschen, die mir gut tun, andererseits die nächste Beerdigung und 2 Stunden Festsitzen in der matschigen Wiese, aus der meine Lady Alhambra aus eigenen Kräften nicht mehr herauskam. Aber dank einiger fleißiger Helfer (von denen sich einer ebenfalls festfuhr) und einem netten hilfsbereiten Traktorfahrer, den Sabine um Hilfe gebeten hatte, wurden alle Autos letztendlich wieder befreit. Bei Steffi und Theo konnte ich mich anschließend mit einem heißen Tee wieder aufwärmen.

Dazwischen das schöne wöchentliche Rummikub mit Ofengemüse mit Anja und ein Computer-Socken-Bücher-Kaffee-Besuch bei Jamie und seinem Frauchen.

Der gestrige Samstag begann mit dem KLB-Spätstück und dem Marktgang zur Walli ebenfalls sehr schön. Das musste ich mit dem überfälligen Friseurbesuch krönen. Eine nette Friseurin verwöhnte mich mit witzigen kleinen Zöpfchen auf dem Kopf.

Ach guck - ein neuer Look!

Ok, auf Ihren Rat hin kämmten wir diese Antennen am Ende wieder raus, bevor mich die Aliens als einen der Ihren erkennen. In neuem Glanz besuchte ich danach old buddy Ernest International in seiner Residenz. Auf dem Weg dorthin eine Stunde Stau wegen Baustelle auf der Bendorfer Rheinbrücke, so dass ich mich danach sputen musste, denn das gute Ännchen hatte sich zu meiner Freunde spontan zum Rummikub angemeldet, aus dem ich ausnahmsweise einmal als knapper Gewinner hervorging.

Nach so viel Action in der Woche genoss ich es heute, dem Rentner-Ausschlaf-Gesetz Folge zu leisten, um mich beim Spätstück an der tollen Leistung meiner blau-weißen Jungs aus dem Tiefen Westen zu erfreuen.

3:3 gegen die Lilien nach tollem Kampf

So ausgeruht und motiviert gönnte ich mir dann eine Frischluftrunde neben dem schwarzen Turm am Rhein, bevor es schon wieder dunkel wurde. Von dort habe ich Euch einige Eindrücke mitgebracht.

Die Thur-Gänse

Das Brückendenkmal
Der namensgebende schwarze Turm


Der kleine WSA-Hafen

Für die kommende Woche ist mein Kalender noch ziemlich blank. Der Mittwoch sticht mit 2 schönen Rummikub-Terminen hervor. Und es geht auch los mit den Vorbereitungen für unsere beiden bevorstehenden Lesungen, auf die ich mich sehr freue. Ich selbst darf am 1. Februar die Geschichte meines Urgroßonkels vortragen.

So lässt sich der Herbst- und Winterblues gut bewältigen.

06 Januar 2026

29 November 2025

"Ein schöööner Tag ..." 🎙🎼🎶🎵🎤

Obwohl wir mein Spätstück mit dem KLB umständehalber auf morgen verschieben mussten, wurde es ein prima Tag. Auf dem Wochenmarkt vermisste ich zwar unseren Ölbischof Achim mit seinem Oliomobil, dafür hatte die gute Walli vom BIO-Hof Althaus wieder Rindersteaks, Mini-Chilis und andere Leckereien parat. Außerdem wies sie mich auf einen neuen Anbieter hin.

Der BIO-Hof Beisel machte mit seinem Gemüse-Sortiment einen sehr guten Eindruck und Lust auf mehr.

Die perfekte Ergänzung des regionalen BIO-Sortiments, die uns hoffentlich noch länger erhalten bleibt.

Pünktlich um 13 Uhr kehrte ich von meiner Einkaufsrunde zurück, um meine blau-weißen Jungs aus dem Tiefen Westen vor dem Fernseher lautstark anzufeuern. Das Team vonne Castroper belohnte mich mit einem tollen Auswärtssieg am Ronhof. HACH!

Derart gut gelaunt, beschloss ich, meinem alten Kumpel einen Besuch im Altenheim abzustatten. 

King Ernest International

Ernest International freute sich sehr über meinen Besuch und versicherte mir, dass dies bereits meine 16. Stippvisite war. Das alte Statistik-Gen lässt ihn auch im Altenheim nicht ganz los.

Zwar konnte ich seine Senseo diesmal (zum 6.Mal) nicht vor Ort reparieren, werde sie ihm jedoch morgen lauffähig wieder zurückbringen. Ab und zu mal entkalken und saubermachen wirkt manchmal Wunder.

Nach einer halben Stunde Austausch über die neuesten Fußball-Ergebnisse und andere wichtige Dinge machte ich mich wieder auf den Heimweg, bestückt mit einer verstopften Senseo und jeder Menge gute Laune.

Nun freue ich mich auf das morgige Familienfrühstück mit dem KLB und auf viele weitere schöne Tage ...