Der heutige Nachmittag war ein ganz Besonderer. Das Katharina-Kasper-Seniorenzentrum in Andernach hatte Interesse an einer Lesung mit uns gezeigt. Zum ersten Mal präsentierten wir unsere Werke in dieser Umgebung, die von Frau Fendt bestens vorbereitet wurde. Als wir zum Aufbau eintrafen, standen bereits alle Stühle und Tische, auch die Mikrofonanlage war bereits aufgebaut.
Auch ein Büchertisch war bereits vorbereitet, auf dem wir unsere bisherigen Buch-Veröffentlichungen präsentieren durften. Nach und nach füllte sich der Raum. Erfreulich viele Bewohnerinnen und Bewohner wollten uns hören, aber auch andere Besuche füllten die Reihen der frei zugänglichen Veranstaltung.
Dann war es soweit. Frau Fendt begrüßte alle Anwesenden und unsere Dozentin, die Schriftstellerin Gabriele Keiser, brachte uns das Leben der Namensgeberin Katharina Kasper näher, die wir bisher nur durch den Namen der Einrichtung kannten, Auch über unseren VHS-Kurs, der im April bereits 10 Jahre besteht, informierte sie das Publikum. Ich finde es immer wieder interessant, dass ausgerechnet unser "Küken" Tanja und ich als Gesichtsältester die letzten beiden Teilnehmer sind, die zur "Originalbesetzung" gehören.
Den Anfang der Lesung machte dann Tanja, die mit einer Fantasy-Geschichte erklärte, wieso Magie keine Hexerei ist. Sie moderierte im Anschluss die weitere Veranstaltung und kündigte als Nächste Gerda an, die authentisch aus ihrem Leben vortrug, wie sie den Abschied aus dem Berufsleben als einen neuen Anfang betrachtete.
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| Gerds Stark |
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| Tanja Haas |
Dann schlug meine Stunde. Ich hatte mir für heute ebenfalls eine authentische Geschichte aus dem Leben meines Urgroßonkels ausgesucht. Dagmar schilderte dann sehr abwechslungsreich, wie sie gelernt hat, sich mit ihrer Katze mittels Miauen zu verständigen.
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| Meine Wenigkeit |
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| Dagmar Pascher |
Zum guten Schluss erzählte Karin eine Geschichte mitten aus dem Leben über die unterschiedlichen Auffassungen von "Sparen", die es manchmal zwischen den Geschlechtern gibt. Dabei unterstützten Gabi und ich sie, indem wir die Dialoge zwischen Mann und Frau vortrugen.
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| Karin Hillesheim mit mir und Gabi |
Alle Vortragenden wussten zu gefallen und wurden vom Publikum mit Applaus bedacht. Als Frau Fendt die Schlussworte sprach und sich auf weitere Auftritte in ihrem Haus freute, zauberte mir das Resümee ein Lächeln ins Gesicht. Das war richtig schön.
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| Zufriedenheit in den Gesichtern |
Anschließend schickte mein kleiner Lieblingsbruder mir ein Foto, das er gemacht haben muss, als ich versuchte, den Fluch in meiner Geschichte möglichst laut und authentisch auszusprechen.
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| "VERFLUCHT SEIST DU FÜR IMMER UND ALLE ZEITEN!" |
Nun geht der Blick nach vorne auf unsere nächste Lesung, die am Donnerstag, dem 05. Februar im Neuwieder food Hotel stattfinden wird. Dann werden andere Kursteilnehmer andere Geschichten vorlesen, damit es nie langweilig wird. Die positiven Rückmeldungen nach der Veranstaltung und die zufriedenen Gesichter lassen mich hoffen, dass wir noch viele solcher Veranstaltungen machen werden.
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| Gruppenbild mit Kerl |




















