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09 August 2024

Der Tag der freilaufenden Rentner*Innen

Den Beginn machte heute Morgen mein Freund und früherer Kollege Luca Thomi, der als Bayern-Fan auch Namenspate für deren früheren Stürmerstar Luca Toni war. Wer kann das schon von sich sagen, dass ein berühmter Nationalspieler nach ihm benannt wurde?!

Wir hatten uns gestern spontan zum Espresso-Klön verabredet, für den ich auch heute wieder gegen das Rentner-Ausschlaf-Gesetz verstoßen musste. Heute schauten wir nach Espresso und Klön auch nach seinen Vorfahren, für deren bessere Erforschung der Gute auch eine Probe für den DNA-Test  spendete, mit dessen Ergebnissen wir sicher weitere Verwandte finden werden. Glücklicherweise erklärte sich der Freund auch bereit, mir beim Verputzen des reichlich vorhandenen Ofengemüses zu helfen - und es schmeckte ihm sogar!

Rainbow over the Rathaus

Beim anschließenden Rundgang durch unser Städtchen trafen wir auf einen netten Kollegen aus CUBA, der noch ein paar Dienstjährchen vor sich hat. Luca Thomi verabschiedete ich danach in die fürsorglichen Hände seiner Ehefrau.

Als ich später beim Einkauf dann den Ex-Kollegen Silberhelm traf, dachte ich spontan an eine kleine Betriebsversammlung.

Und wo wir schon mal beim Thema Arbeitsstelle waren, bewunderte ich auch die schöne Beflaggung an unserer alten Arbeitsstelle, die mir positiv auffiel, im Gegensatz zu manch anderem Aufkleber im Laufe meines Stadtrundgangs.

Wieso unser Schmierernachwuchs immer noch nicht kapiert hat, dass die Zahl der Zahlen 42 ist, erschließt sich mir immer noch nicht. Und dass man den richtigen VfL mit einem kleinen "f" in der Mitte schreibt, hat sich offensichtlich auch noch nicht bis zu den Ackergäulen vom Niederrhein rundgesprochen.

Leider der falsche VfL

Now 187? NEIN! 42!












Sehr schön dann wieder dieses wunderbare Wort an einem Carport und auch die Retro-Schnitzerei an einer Platane am Rhein, die ich leider nicht ganz entziffern kann.












Auch die Blütenpracht am Rhein wusste zu gefallen, genau wie die Begegnung mit Uli und Merlin, welche die Betriebsversammlung komplettiert hätten.

Nach zwei letzten Blicken rheinaufwärts und rheinabwärts machte ich mich wieder auf den Rückweg.







Dass ich auf diesem Weg dann mit Lisa die nächste Rentner-Kollegin traf, passte perfekt zu diesem schönen Rentner-Tag. Der nächste Rentnertreff ist schon ausgemacht.

23 Januar 2024

Die Giraffe und der unbesiegbare Sommer

Und wieder ein Tag mit frühem zeitigem Aufstehen, so langsam wird das alltäglich. Dabei hatte ich gar nichts Besonderes vor. Aber spätestens als Sonne und blauer Himmel mein Frühstück begleiteten, war klar: Ich will raus.

Nachdem ich im HIT meinen Nussecken-Vorrat aufgefüllt hatte, fand sich am Güterbahnhof ein passender Parkplatz, von wo aus ich meinen heutigen Rundgang startete.

Vor der Buchhandlung meines Vertrauens erinnerte mich der heutige Sinnspruch auf dem Lächelbrett an etwas. Das hatte ich ganz vergessen, dass mein innerer Sommer unbesiegbar ist. 

Nicole, vielen Dank für diese wunderschöne Erinnerung!

Ich musste bei diesem Gedanken lächeln und beschloss spontan, den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen im gegenüberliegenden Rathaus einen Lächelbesuch abzustatten. Ich bin jetzt knapp vier Jahre daheim - und habe das Gefühl, in den Fluren der Verwaltung überwiegend neue, unbekannte Gesichter anzutreffen. Aber mein Nachfolger saß noch an "meinem" Platz, die Kollegin gegenüber war ein neues Gesicht, allerdings ein Nettes. Dass meine damals in einigen Jahren selbst zusammengebastelte "Tapete" auch heute noch im Einsatz ist, zauberte ein weiteres Lächeln auf  mein Gesicht, ein stolzes Lächeln.

Nachdem ich Steff und Leandra wieder verlassen hatte, ergaben sich auf dem Rückweg noch einige schöne Smalltalks und auch meine heutige "Arbeitskontrolle" war ein voller Erfolg . Alle Beschäftigten voll im Einsatz! ✔✔✔✔

Der anschließende Gang zum Bollwerk offenbarte mir, dass nun auch der letzte Schnippel Schnee geschmolzen war. Allerdings lagen die Tretminen von gestern immer noch auf den Gehwegen. Einige waren plattgetreten, ein paar neue hinzugekommen. So machte ich auch diesen Spaziergang eine Achtsamkeitsübung und wich allen Hartmuts geschickt aus. Ist das eigentlich die richtige Mehrzahl von Hartmut? Oder sagt man Hartmüter, oder gar Hartmuttern? Ich weiße es nicht. Ich weiß auch nicht mehr, wer diesen schönen Ausdruck geprägt hat, damals vor vierzig Jahren. Stopp, ich weiche vom Thema ab.

Auf dem Rückweg begrüßte mich diese Frau, die sehr melancholisch dreinschaute, während das Giraffenmännchen erstaunliche Beweglichkeit an den Tag legte, um sein Pampagras fressen zu können.












Ein Äffchen im Hang posierte vor einem unsichtbaren Spiegel, als wenn ihm das alles am Allerwertesten vorbei ginge.

Auf'm Hügelchen entdeckte ich vor dem italienischen Speisetempel eine lecker aussehende Wochenkarte.

Damit konnte ich meine frühere Nachbarin Elvira überzeugen, ihre Einladung zum Essen auf morgen Mittag zu verschieben.

Medaillons in Gorgonzalasosse, und das in netter Gesellschaft, klingt doch echt verlockend, oder?

Ein schmackhaftes Mittagessen zu Hause reihte sich nahtlos in den heutigen schönen Tag ein, ebenso wie die anschließende Physio unter Natalies heilenden Händen.


So kann ich den Tag mit einem guten Gin Tonic abschließen. Das Tonic Water von Brohler direkt aus der Region, BIO-Limettenscheiben vom REWE und der gute Wacholderextrakt von DoTERRA, HACH!

Nun werde ich mich noch ein wenig mit der weiteren Figurenentwicklung meines Romanprotagonisten Mike Neuhaus beschäftigen, dafür habe ich gestern Abend im Schreibkurs gute Anregungen bekommen.

09 August 2023

Von Arbeitskontrollen und Heimatbesuchen

Wenn ein Tag mit einem frühen Leckerschmeckerporridge beginnt, dann kann er nur gut werden, und das wurde er auch. Mittägliche Erledigungen in der Innenstadt nutzte ich einmal mehr als Vorwand, um bei meinen früheren Kolleginnen und Kollegen ein paar kleine Arbeitskontrollen vorzunehmen. Das Ergebnis war einerseits sehr schön, weil ich einige gute Gesichter wiedersah. Andererseits gab es in Bezug auf die Arbeitstätigkeit zwei nicht ganz neue Erkenntnisse:
1. Hier wurde in der Mittagspause nicht gearbeitet, sondern tatsächlich Pause gemacht! Ist man grad mal drei Jahre weg, schon läuft nichts mehr richtig 🥳
2. Was bin ich froh, dass ich den Job nicht mehr machen muss. Ich habe mit dem Entschluss, mit Punkt 63 in Rente zu gehen, alles richtig gemacht.

Nachmittags wurde es dann Zeit, ein Versprechen einzulösen. Ich holte den KLB zu Hause ab und gemeinsam besuchten wir unsere gemeinsame alte Bekannte Irmgard, spontan und ohne Anmeldung.
Irmgard kennt uns schon seit wir auf der Welt sind und ist mittlerweile schon 92 Jahre alt geworden. Trotzdem versprüht sie den gleichen jugendlichen Kreativ-Charme wie eh und je. Ich fragte mich mehr wie einmal, wieso ich nichts von ihren mindestens 300% Energieüberschuss in mir habe, damit ich auch so viele kreative Ideen ausleben kann wie sie. Ob es Glaskunst oder Wandgemälde sind, restaurierte Kreuze oder die verschiedensten gebastelten Puppen, selbstgemachte Ringelblumensalbe oder weiß der Teufel was noch alles, die Frau hat Power!

Wir hatten uns lange nicht mehr gesehen und uns dementsprechend viel zu erzählen, so dass die Zeit wie im Flug verging. Mit vielen lustigen Anekdoten gab es auch genug zu lachen. Zwischendurch schaute auch ihre Tochter, meine Sandkastenfreundin Eva, rein, und wir hatten einen sehr schönen kurzweiligen Nachmittag. Zum Abschied erhielten jeder eine Ringelblumensalbe geschenkt und durften sogar eins der höchst seltenen Fotos mit ihr machen, als Erinnerung an diesen schönen Besuch.
Liebe Irmgard, bleib uns noch lange so erhalten!

220 Lebensjahre auf einem Bild

Anschließend drehten wir noch eine Frischluftrunde am Ortsrand, um unser Bewegungssoll für heute wenigstens halbwegs zu erfüllen. Zwei schöne Ausblicke auf Kirchtürme, Wolken und blauen Himmel rundeten den Tag wunderbar ab.

Zwei Türme nebeneinander

Wolken über'm Kuppe

Mit diesen schönen Eindrücken und der Feststellung, dass der Sommer tatsächlich zurückgekehrt ist, lässt sich der Tag gut beschließen. Hach!

22 Juni 2023

Ein Hoch dem neuen König

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen unseres Großen Fressens. Einmal im Jahr trifft sich nach Saisonabschluss die ganze Meute unseres Tippclubs "Geysir-Bomber", um die prall gefüllte Tippkasse der Saison auf den Kopf zu hauen. Die ganze Meute trifft leider nicht zu, denn wie immer fand sich auch diesmal kein Termin, an dem alle 19 Mitglieder kommen können. So mussten wir heute schweren Herzens auf die geschätzten Mit- und Ohneglieder Bonanza, effzeh, FC, Molly und Motorradbiene verzichten, die wir hiermit herzlich grüßen.
Trotzdem kam ein ansehlicher Haufen zusammen, Spielleiterin Lady_Colonia hatte uns einen schönen großen Tisch im zeltüberdachten Biergarten des Parkhotels reserviert und dies zeitlich sehr genau auf das Ende des vorüberziehenden Unwetters terminiert. Nach den ersten Getränken und den Essensbestellungen verlas die Lady einige nutzlose, aber hochinteressante Statistiken, wie das bei uns in jedem Jahr guter Usus ist. Danach hatte der scheidende Tippkönig das Wort und berichtete einiges Wissenswertes aus der zurücklegenden Saison, von dem ich danke meiner Gehörprobleme leider kein Wort verstand. Im Folgenden einige Impressionen unseres Treffens.

Thoor spricht zum Volk ...

... und schaut den neuen König an.

Gaeddi schmunzelt etwas skeptisch

Und nun die wichtigsten Momente des Abends:

Der alte König nimmt die Krone ab ...

... und reicht sie dem Bolzplatzking hinüber.

Ist der Bolzplatzking ein wahrer König?

Und dann der wichtigste Moment:

Passt die Krone wirklich auf das Haupt des Nachfolgers? Davon hängt schließlich ab, ob der diese verantwortungsvolle Position für die ganze nächste Tippsaison wahrnehmen kann.

Wie man sieht, versucht er sehr vorsichtig, ja fast ängstlich, das Machtsymbol auf seinem Haupt niederzulassen. Viel hängt gerade für ihn daran. Was wäre das für eine Blamage, wenn jemand, der den King im Namen führt, die Krone nicht tragen könnte, weil die Bürde der Verantwortung einfach zu groß für ihn wäre.

Nein, das durfte nicht geschehen! Unser tapferer Kandidat erwies sich der Krone als passend und würdig.

Ein letzter leichter Ruck und ...

Erleichterung rundum: Die Krone passt!

Nach dieser für alle sehr spannenden und aufregenden Prozedur setzte erster zaghafter Applaus ein.

Und alle: 🎼Ein Proosit, ein prohosit - dem Bolz - platz -king! 📯

Unser guter Silberhelm, der leider nur auf den Bildern 3 bis 5 am rechten Rand ansatzweise auftaucht, machte noch zwei Fotos, auf denen die ganze Bande zu sehen ist.

Das obere Ende

v.l.n.r.: El Capitano, Glückspilz, Dr.Addams, Underground, Lady_Colonia, Bolzplatzking, Frank-Westwood, SpiderArni, Thoor, Gaeddi, Oberst_Mayu

Das untere Ende

Am Kopfende v.l.n.r. LucaThomi, Tief-im-Westen.

Nach zweieinhalb Stunden mit leckerem Essen und Trinken und einigen schönen Gesprächen machten LucaThomi und ich uns auf den Weg, um bei schöner abgekühlter Luft noch einen kleinen Verdauungsspaziergang in den Rheinanlagen zu machen, zu dem wir Freund Silberhelm leider nicht mehr überreden konnten. Ein schöner Abend, auch wenn ich in der allgemeinen Gesprächskulisse nicht viel verstehen konnte. Aber alleine die Anwesenheit unter Freunden war es wert und ich freue mich auf die nächste Tippsaison, für die ich mir viel vorgenommen hab. Für dieses Jahr habe ich mich mit meinen blau-weißen Jungs aus dem tiefen Westen solidarisch gezeigt und ebenso Platz 14 in der Tabelle belegt. Nächste Saison greifen wir an!


02 Mai 2023

Arbeitskontrolle an alter Stätte - zum Ausgleich Natur pur

Diese verflixte Sache mit dem Frühaufstehen macht mir langsam Sorgen. Schon wieder war ich heute Morgen gegen halb zehn so wach, dass an Rumdrehen und Weiterschlafen nicht mehr zu denken war. Wo soll das noch enden? Ich will doch nicht permanent gegen das Rentner-Ausschlaf-Gesetz verstoßen. Da drohen geharnischte Strafen, hab ich gehört. Ich werde mir etwas einfallen lassen müssen.

Früher hab ich auf die blöden Rentner geschimpft, die ausgerechnet in meiner Mittagspause die Kassen im REWE blockieren mussten, wenn ich nicht viel Zeit hatte. Heute war es umgekehrt. Ich war der Rentner, der schnell etwas einkaufen wollte und musste erleben, wie eine Sommersprosse und ein Bolzplatzheld, beide noch im aktiven Dienst bei meinem früheren Arbeitgeber, sich vor mir in die Kassenschlange drängelten. Ja das geht doch so nicht! Die beiden haben doch Zeit, auf die warten doch keine wichtigen Aufgaben! Aber sie waren wenigstens so anständig, draußen auf mich zu warten, fröhlich grinsend. Na wartet, Euch zeig ich's!

Nachdem ich zu Hause meine Lebensmittel im Kühlschrank verstaut, einige wichtige eMails beantwortet  und mein Mittagessen vorbereitet hatte, machte ich mich wieder auf den Weg. Dringende Erledigungen wie das Abgeben der Bügelwäsche wollten gemacht werden. Und um fünf wartete in der Physiotherapie am Kirchberg schon Natalie mit den heilenden Händen auf mich. Es blieb also noch ein wenig Zeit dazwischen, um im Rathaus eine längst fällige Arbeitskontrolle durchzuführen.

Die Bürotür der Sprosse und des Helden war geschlossen, das hatte ich mir schon gedacht. Nach einem kurzen, festen Anklopfen riss ich die Tür auf, rief vorschriftsmäßig "Arbeitskontrolle!" und sah, wie die beiden mit schreckgeweiteten Augen aus ihrem Halbdämmer aufwachten. Aber die beiden haben in sowas schon Routine. Zwei Sekunden später starrte sie angestrengt auf dem Bildschirm, als sei sie dort etwas Schwieriges am lesen und er griff ohne hinzusehen mechanisch in den Aktenschrank hinter sich und zog eine Akte heraus, die wahrscheinlich jetzt noch unbeachtet auf seinem Schreibtisch liegt. Die Überraschung war gelungen, und es hatte sich niemand dabei verletzt. Kann ja auch passieren, wenn man vor Schreck die Hände wegreißt, auf die man den dösenden Kopf gestützt hatte und mit diesem auf der Tastatur aufschlägt. Gibt böse Blessuren im Gesicht.

Aber ich will die Kollegen ja auch nicht quälen und unterschrieb ihnen die Arbeitskontrollbescheinigung, allerdings mit einem strengen Blick. Nach einem kurzen Hallo bei den netten Kolleginnen in meinem alten Amt und einem interessanten gesundheitstechnischen Austausch bei einem anderen lieben Kollegen musste ich mich auch schon wieder sputen. Nach Hause, Mittagessen, und sofort weiter zur Physio. Die ist immer eine solche Wohltat, dass ich alles rundherum vergesse. Auf dem Heimweg von dort nahm ich einen kleinen Umweg, um am Stadtrand das wunderschöne Wetter für eine Vorabend-Spazierrunde in der Natur auszunutzen.

Und hier gab es sehr viel Buntes zu sehen, das war Futter für die Augen und die Seele.

Den Raps hat es an viele Wegränder geweht

Aus Butter- wird Pusteblume
Steinmiere und Wiesenkerbel

Etwas weiter oben ein Blick zur Seite in das kleine Tal mit den vielen Schrebergärten, dass wir auch schon mehrfach besucht hatten.

Vor lauter Grün fast keine Gartenhäuser mehr zu sehen

Der Hahnenfuß

Die Wegränder waren allesamt so abwechslungsreich bestückt, dass ich gar nicht wusste, wo ich zuerst hinschauen sollte. Der kriechende Hahnenfuß war sehr verbreitet. Auch Insekten waren zahlreich vertreten, überall dort, wo es blühte.

Ein Insekt verharrte regungslos auf einem Blatt und ließ sich auch von meiner Anwesenheit und der Nahaufnahme mit dem Smartphone nicht aus der Ruhe bringen.

Worauf es wohl gewartet hat? Die Büten der Vogelkirsche waren nur ein wenig oberhalb, vielleicht wollte es sich ungestört daran laben und hat gewartet, bis ich wieder weiter ging.

Unten das Insekt

Darüber die Kirschblüten

Schöne Panoramablicke rundeten das Bild ab.

Weit geht der Blick über das Becken

Das Gelb der Rapsfelder dominiert die sanften Hügel

Die letzten Eindrücke dann von diesem tollen Baum ...

Ist der nicht klasse?!

... und diesen Tieren.

Ein schönes Galoppel läuft rund

und die hier laufen alle durcheinander.

Nach dem arbeitsreichen langen Tag war das war eine doppelte Entspannung heute Abend. Könnt ich mich glatt dran gewöhnen. Hach!


12 April 2023

Besuch im Rathaus

Ich geb's ja zu: Manchmal schau ich noch gerne bei den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen im Rathaus vorbei. Wenn ich sowieso im Städtchen unterwegs bin und zwischendrin noch etwas Zeit habe, dann sag ich schon mal kurz Hallo. So ganz schlecht kann die Zeit dort also nicht gewesen sein.

Heute war ich allerdings nicht spontan, sondern in Sachen der neuen Kurzgeschichtensammlung  unseres VHS-Schreibkurses angemeldet im Haus, um kleinere finale Dinge in der Abwicklung zu besprechen. Dafür musste ich zwar schon wieder den §1 des RAG dehnbar auslegen, aber Termine sind dringende Gründe! Aus!
Diese Gelegenheit nutzte ich natürlich auch dazu, in einigen Büros, dann denen ich vorbeigehen musste, überraschende Arbeitskontrollen durchzuführen. Und ich kann nur jedem, der etwas Anderes zu wissen glaubt, sagen: Alle Mitarbeiter waren korrekt mit ihrer Arbeit beschäftigt. Bis auf Einen, der hatte Mittagspause - und half mir trotzdem bei meinen spontanen Fragen. Man kennt das ja ("Ach, wo ich schon mal hier bin ...")

Was mir besonders gefiel, war die Tatsache, dass sich trotz meines ehrenamtlichen Kontrollauftrags viele darüber gefreut haben, mich mal wieder zu sehen. Und das beruhte komplett auf Gegenseitigkeit. Daher dauerte es eine halbe Stunde, bis ich der lieben Kämmererin (was für ein Wort!) mein Anliegen vortragen und sie es ganz schnell lösen konnte. Ich hatte bewusst ein wenig Zeitpuffer eingeplant, musste ich doch im Anschluss noch zu meinem alten Büro gehen und meine frühere Kollegin besuchen, die Beste, die man sich vorstellen kann. Und entgegen der letzten Visiten im Rathaus, bei denen ich in den Fluren überwiegend fremde Gesichter sah, schienen heute viele von der alten Truppe in den Gängen unterwegs zu sein. Trotz vieler Hallos und Begrüßungen auf dem Weg hinaus kam ich stressfrei und rechtzeitig bei der gegenüberliegenden Außenstelle VHS an, um dort mit teilweise neuen, aber sehr netten Kolleginnen und Kollegen ebenfalls schnell und problemfrei eine gute Lösung zu finden. Jetzt können unsere Fluchtgeschichten bald in den Druck gehen.

Die Besuche im Reformhaus und in der Buchhandlung meines Vertrauens hatte ich wohlweißlich schon vorher erledigt, so dass mich mein mittlerweile knurrender Magen auf direktem Weg nach Hause lotsen konnte, wo die dritte und letzte Portion des Gemüseblechs darauf wartete, in den Backofen geschoben zu werden. Trotz frühem Aufstehen war der Tag nach dem Essen schon fortgeschritten, als mich die Nachricht meines KLBs erreichte. Wir einigten uns sehr schnell darauf, unsere heutige Frischluftrunde gemeinsam zu drehen und von der will ich Euch einige Bilder zeigen.

Dieses Wolkenpanorama war heute einfach fantastisch. Wir hatten unsere Runde intuitiv so getimet, dass wir ziemlich genau eine Stunde lang in der Regenpause unterwegs waren. Auf dieser nahe gelegenen Anhöhe, die wir schon länger nicht mehr besucht hatten, konnten wir einen tollen Rundumblick genießen. Und auch ein uns bekanntes Wegekreuz am Rand, dem leider jede Beschriftung fehlt, war ein schöner Anblick. Eine kleine Infotafel wäre noch schöner.

Am wohlbekannten Rastplatz angekommen, war die Versuchung sehr groß, auf dieser Bank einfach sitzen zu bleiben, den Wolken zuzusehen und sich des Lebens zu freuen.

Die Kenner der Gegend wissen, dass hier einst ein bekanntes Haus stand, in dem sich ein ziemlich abscheuliches Verbrechen ereignet hat. Beim Blick in das Wolkenpanorama zur anderen Seite hin kam uns die Idee, sofort wieder aufzubrechen und zurück zum Auto zu gehen.

Der mittlerweile kräftige und kalte Wind blies diese Regenungetüme genau in unsere Richtung. Aber wer das gute Timing der Nightshome Bros. kennt, ahnt bereits, dass just in dem Moment, als wir in Sichtweise des Autos kamen, die ersten leichten vorsichtigen Tropfen herunterkamen, so dass wir trockenen Hauptes nach Hause fahren konnten. Murphy kann uns mal kreuzweise!

Und was lag dann näher als diesen schönen Tag mit exzellentem Cappuccino und Espresso in der gemütlich warmen Pillonia-Küche zu beschließen. HACH!

24 Mai 2022

Ein Tag der schönen Begegnungen

Als der Morgen mit einer sehr lauten Begrüßung durch Harvey Tinnitoso begann, hatte ich arge Zweifel daran, dass es ein guter Tag werden könnte. Aber spätestens um Viertel vor Eins, also kurz nach dem Frühstück, begann die Veränderung. Da stand ich nämlich bei meiner lieben Ex-Kollegin, Tippspielleiterin, ver.di-tours-Organisatorin und vor allem Freundin Lady Colonia im Büro, um meine Tippschulden der abgelaufenen Saison zu begleichen, Ich will gar nicht drumherum reden, es war eine gebrauchte Tipp-Saison. Korrekt ausgedrückt: Obwohl meine blau-weißen Jungs von der Castroper mir soviel Freude machten, tippte ich so unsagbar schlecht, dass ich Letzter in der Tipp-Rangliste wurde. Von 23. Aber das Wiedersehen mit der Lady war umso schöner. Einige offene Bürotüren vorher hatte ich bereits einen netten Plausch mit der Sommersprosse.

Ich verließ danach beschwingt das Rathaus, um rechtzeitig das Mariechen vor seiner Arbeitsstelle zum verabredeten Mittagspausen-Spaziergang abzuholen. Ich wartete draußen auf einer Bank auf die Goldmarie und jetzt kommt der Teil mit den kausalen Zusammenhängen: Um 13 Uhr waren wir verabredet. Punkt 13:01, kurz bevor sie rauskam, begann es zu regnen. Der Himmel zeigte immer mehr dunkle Wolken, der Regen wurde stärker. Spontan, wie wir nun mal sind, beschlossen wir, um die Ecke bei Kerstins Bistro nach einem freien überdachten Platz draußen zu schauen. Was soll ich sagen: auf einem freien Tisch stand das RESERVIERT-Schild. Sicherheitshalber fragte ich bei Olga nach: "Echt reserviert?". Antwort: "Ja, für Euch!" Wir nahmen Platz, bestellten uns nur was zu trinken (--> kurz nach dem Frühstück) und freuten uns über unser Glück. Kurz darauf brachte Olga uns die Getränke - und es hörte auf zu regnen! Da mir sowas nicht zum ersten Mal passiert, bin ich mir mittlerweile ziemlich sicher, dass das kein purer Zufall ist. Wenn bei Kerstin nichts frei gewesen wäre und wir hätten weitergehen müssen, hätte es auch weiter geregnet. Das SOLL so sein! Wieso? Fragt mich nicht, ich weiß es nicht. Ist aber auch egal, denn so hatten wir eine interessante Mittagspause mit vielen Gesprächsthemen. Mit Hilfe des Kommunikators im Handy konnte ich sogar das Meiste verstehen. Mariechen vermachte mir noch ein schönes Buch des Autors, den ich gerade mit Begeisterung verschlinge. Am Ende blieb noch ne Viertelstunde, um eine Runde im Sonnenschein um den Block zu drehen. Und genau auf dieser Blockrunde treffe ich meinen alten Schulfreund Hermi, den ich seit 1975 immer nur in der Presse bewundern konnte. Vielleicht war das Wetterspiel deshalb so eingerichtet, damit wir genau um diese Zeit unterwegs den Hermi treffen. Nach 47 Jahren. Kann man sich nicht ausdenken, sowas.

Segler aller Länder vereinigt Euch!

Nachdem ich mich von Mariechen verabschiedet hatte, stand mein nächster Termin an: Friseurtermin bei Sabrina. Im Salon Pretty Hair verpasste sie mir eine schöne halbe Wellness-Stunde und damit auch einen Sommer-schnitt meiner Wahl, wie sie das schon so oft getan hat in den letzten Jahren. Die Ohren sind jetzt so frei geschnitten, dass ich weniger Probleme mit den Hörgeräten habe, weil die Haare nicht mehr am Mikrofon der Geräte kitzeln.

Und weiter ging der Wellness-Tag mit einem Besuch in Markus' Praxis in der Leutesdorfer Marienburg. Heute mit einer Doppelpackung Massage und Cranio. Sobald ich bei Markus auf der Bank liege, kann ich total abschalten. Während der gezielten Nacken-Rückenmassage schaltete Harvey auf der linken Seite ein gutes Stück zurück und wurde zu einem sanften Säuseln. Als danach in der cranio-sacralen Behandlung meine Beine wieder gefühlte acht Meter lang wurden, ging es mir gut, so dass ich überhaupt nicht spürte, wie die Zeit verging. Machen wir bald wieder.

Diesen Tag musste einfach ich heute Abend mit einem leckeren Tomaten-Mozzarella-Basilikum-Teller auf frisch getoastetem Legionärs-Vollkornbrot mit naturtrübem Olivenöl und Balsamico Crema abrunden. Hach!

01 Januar 2022

Schöne Begegnungen unter der Sonne

Auch ein zu Beginn grauverhangener Tag wie heute kann durchaus positive Highlights haben, das durfte ich heute mal wieder erleben. Ein schönes Frühstück mit meinem Lieblingsbruder ist ein selbst gesetztes Licht auf dem Weg in den Tag. Der mittägliche Termin beim COVID-Testzentrum, auch ein selbst gewähltes Ding, brachte zwei weitere Lichtblicke. Zum Einen traf ich dort überraschend auf einen lieben Kollegen, der mir heute die Teststäbchen in die Nase schob, zum Anderen war das negative Testergebnis natürlich auch sehr erfreulich.

Als sich dann gegen drei Uhr nachmittags erste blaue Flecken und Sonnendurchbrüche in der Wolkendecke zeigten, musste ich natürlich zu meiner täglichen Frischluftrunde starten. Wo die genau stattfand (ganz in der Nähe), errät anhand der Fotos sowieso mal wieder keiner, aber auch hier traf ich nach ein paar Metern eine liebe Kollegin, die gerade von Ihrer Spazierrunde zurückkehrte. Sie strahlte mich schon an, als sie mir entgegenkam und begrüßte mich mit meinem Namen. Ich wusste auch sofort, dass ich dieses Gesicht kannte und dass es ein gutes ist, das ich mag - aber mir fiel auf Anhieb leider nicht ein, wo ich es einsortieren sollte. Ich bin jetzt bald zwei Jahre aus dem Job und solche Begegnungen hatte ich schon öfter.
Aber ich habe daraus gelernt. Ich eiere nicht mehr so lange unter Umgehung des Namens peinlich drumherum, bis mein Gegenüber irgendetwas erzählt, das mich auf die richtige Spur bringt. Denn das merkt die andere Person sowieso und das ist noch peinlicher. Heute gebe ich mir ein paar Sekunden Bedenkzeit, wenn es dann nicht klick macht, spreche ich es direkt an. So auch heute. Und als sie dann ihren Namen nannte, musste ich lächeln und freute mich sehr über diese Begegnung mit diesem sympathischen Menschen.


Das war das dritte positive Highlight und es war ein Sonnenstrahl im Herzen, der mich anschließend auf meiner Runde begleitete. Tatsächlich riss dann auch der Himmel immer weiter auf, ich hatte Sonne im Gesicht und manch einen schöne Ausblick in die Ferne.


Wer die beiden Positivmenschen waren, die mir das Universum heute angespült hat, verrate ich nicht. Sollten sie meinen blog lesen, werden sie sich erkennen. Und wo ich unterwegs war, könnt ihr bitte anhand der Fotos selbst erraten.

31 März 2020

Onn Tschööö!


Wie fühlt er sich an, der Abschied in Zeiten der Corona?
Nach dem heutigen letzten Arbeitstag kann ich es sagen: Schön und seltsam zugleich.

(c) wikipedia

Nach einer spontanen telefonischen Absprache bin ich heute morgen doch noch einmal zu meinem langjährigen Arbeitsplatz zurück gekehrt. Letzte Woche hatte ich eine geänderte Abschlagszahlung übersehen und dadurch eine falsche Zahl für die interne Leistungsverrechnung geliefert. Meine liebe Kollegin hatte mich gestern telefonisch in ihrer unnachahmlich dezenten Art darauf aufmerksam gemacht.

"Dau Schôôf, watt haste dann dôh widda gemacht!"

Und so durfte ich dann heute morgen nach korrigierter Buchung die ILV nochmal anstoßen, was auch kein Problem war. Da wir uns derzeit nach Corona-Richtlinien nicht mehr so eng auf der Pelle hängen dürfen und wollen, verfrachtete sich mein Kollege und Nachfolger ins leerstehende Büro nebenan - und ich hatte an dem Arbeitsplatz, der bis heute noch meiner war, schnell die Korrekturen gemacht. So weit so gut.
Als ich im Anschluss dann meine Ablagekörbe aussortierte und vor allem meine persönlichen Dinge aus den Schubladen räumte, wurde es seltsam. Huch, die Tasse brauch ich ja ab morgen nicht mehr hier! Eine kleine Tüte voll privatem Kram verstaute ich direkt im Auto, bevor ich meine letzte Verabschiedungsrunde vom Erdgeschoss bis unters Dach drehte.
Heute war es ein relativ schnelles Unterfangen, da nur wenige Kolleg*Innen im Dienst waren und ich auch nur ein  kurzes Tschöö aus der Distanz und ohne Drücken an den Mann bzw. die Frau brachte. Mir fiel heute auf, wie viele Kolleg*Innen ich persönlich mag und auch ich selbst kam mir bei Einigen gemocht vor. Das tat gut. Da ich ohne jeden Groll gehe und irgendwann, wenn der Corona-Scheiß vorbei ist, auch wiederkomme, um einen richtigen Ausstand zu geben, fiel mir das auch leicht. 
Das Abgeben von Schlüssel und Chipkarte war dann wieder komisch, ähnlich wie das Ausräumen der persönlichen Utensilien zuvor hatte es sowas Endgültiges.

Aber unterm Strich fühlt es sich richtig gut an. Während ich hier sitze und diese Zeilen schreibe, wird mir klar, wie viel Glück ich im Leben hatte, dass ich heute ohne existenzielle Probleme und guten Mutes ins letzte Viertel marschieren kann. Nach all den früheren Rabaukenjahren gab es Zeiten, da hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich mein Leben nochmal so auf die Kette kriege und am Ende sogar vorzeitig in Rente gehen kann, in einem Wohlfühlhaus lebe, das mir gehört und mich tierisch darauf freue, noch mehr Zeit für die Familienforschung, das Schreiben, die nachhaltigen Projekte und vor allem für die Pflege der Freundschaften zu haben.

Nun ist es wahr geworden. Danke.

08 September 2017

Betriebsausflug 2017: Rainy Day in Roermond

Zu nachtschlafender Zeit begann heute am Stadtgraben der diesjährige Betriebsausflug. 3 moderne Reisebusse und 115 gut gelaunte KollegInnen machten sich auf den Weg zum Designer-Outlet-Center in das schöne Städtchen Roermond. Ricarda und ich erkämpften uns den VIP-Platz in der ersten Reihe, als Altersteilzeitler hat man schon gewisse Privilegien. Zudem hat uns die liebe Caroli mit leckeren Muffins versorgt, was soll an einem solchen Tag noch schiefgehen?


In der VIP-Lounge

Die zwei Stunden bis Roermond vergingen wie im Flug, dank einer Lunchtüte und einem feixenden Kollegen im Nacken. Dort wurden wir direkt vor dem legendären Outlet-Center abgesetzt. Wir stürmten alle hinein - und Ricarda, Caroli, Claudia, Ernestov und ich am anderen Ende wieder hinaus ins Städtchen. Vom Rathausplatz aus machten wir einen Abstecher in die ECI Cultuurfabriek am Rande der Innenstadt. Auf dem Weg dorthin waren unzählige Geschäfte, Lokale, Restaurants und historische Häuser und Denkmäler zu sehen.
In der Cultuurfabriek gab es heute leider keine Führungen, alles bereitete sich auf das Wochenende vor, an dem europaweit ein Tag des Denkmals stattfindet, oder wie es hier in den Niederlanden heißt, der Open Monumentendag 2017. In einem Raum im Erdgeschoss wurde gerade eine Bilderaustellung aufgebaut. Daher setzten wir uns erstmal in das Fabriek-Bistro und ich probierte den ersten koffee verkeerd meines Lebens. Eine tolle Location, im morbiden Industrie-Ambiente fühlten wir uns sehr wohl.

Bistro in der Cultuurfabriek

Dann ging es zurück in die Innenstadt, es wartete eine Stadtführung auf uns. Zwei Gruppen mit je 15 Leuten wurden gebildet und wir hatten echt Glück mit unserem Führer. André Schnitzler machte das sehr lebendig und wusste mit vielen Anekdoten spannend zu informieren. Eine Geschichte, die bis zurück in die Römerzeit reicht, die große Zeit begann aber erst gegen 1200. Unterwegs sahen wir auch Marienkäfer-Pflastersteine, versenkbare Poller  und andere interessante Sachen, die wir auch gerne als Anregungen mit nach Hause nehmen. Als wir uns nach der Besichtigung der Münsterkirche schließlich von unserem Führer verabschiedeten, gelüstete uns sehr nach einem warmen Plätzchen und warmem Essen. Die Führung war immer wieder von Regen begleitet, und auffrischende Böen machten das Ganze dann zunehmend ungemütlich.

Unser Quintett brauchte dann eine Weile, bis wir "de Pastorie" wieder gefunden hatten, die uns schon vorher durch das Angebot an Pannenkoeken aufgefallen war. Und wir wurden belohnt, in angenehmer Atmosphäre genoss ich den ersten Pannenkoeken meines Lebens, mit Ham, Kaas, Pesto und Walnoot. Köstlich! Auch unsere Kolleginnen hatten den Weg in de Pastorie gefunden.


Tanja mit Team

Danach trennten wir uns, Caroli, Claudia und unser Schwarzmeerkönig kauften noch in der Innenstadt ein, Ricarda und ich zog es dann doch ins Outlet-Center. Aber wir schafften es, uns einiges anzuschauen, jedoch nichts zu kaufen. Koffer für 280, Handtaschen für 230, einfache Geldbörsen für 95 Oere als günstiges Sonderangebot zu betrachten, gelingt mir einfach nicht.

So verbrachten wir die letzte halbe Stunde in einem kleinen Café, wo uns ein Kollege mit detektivischer Akribie aufspürte und heimlich ablichtete. Wenn man genau hinsieht, kann man sein Spiegelbild in der Scheibe sehen. Hinweise auf die Identität des Stalkers können als Kommentar unter diesem Beitrag eingereicht werden.


Frei nach Dennis Hopper

Die Zeit verging wie im Flug, plötzlich war schon kurz vor sechs. Ab zurück zum Bus, unseren VIP-Platz hatten die KollegInnen netterweise freigehalten. Die Rückfahrt verlief völlig reibungslos, so dass wir kurz vor acht bereits wieder in Andernach waren.

Fazit? Ein schöner Tag mit lieben KollegInnen, kurzweilig und interessant. Und Roermond ist ein nettes Städtchen, wo es noch viel mehr zu sehen gibt. Hier könnte sich ein langes Wochenende lohnen.