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29 März 2026

Familienwochenende mit Nichte

Mein KLB und ich hatten uns auf diesen Wochenendbesuch genauso gefreut wie unsere Gästin, die Nichte außem Pott. Als sie am Samstagnachmittag sogar eine Stunde früher als geplant bei mir eintraf, war es nach einer herzlichen Begrüßung sofort wieder so, als wäre sie nur 2 Tage weggewesen und nicht ein halbes Jahr. Nach der zweiten genauso herzlichen Begrüßung mit dem KLB hatten wir uns viel zu erzählen.

Um halb acht servierte ich das bunte Ofengemüse und erntete dafür Szenenapplaus. Genau der richtige Abendschmaus für ein Familientreffen.

Ein gelungener Schnappschuss vom KLB

Nach dem Festmahl (und zwei Espressi nebst einem Bleifrei-Laktosefrei-Spezial-Cappuccino) startete der lange Familienforschungsabend - und ehe wir uns versahen, war der neue Tag angebrochen, ohne dass wir die Uhr schon vorgestellt hätten. Mein KLB verabschiedete sich und Astrid machte es sich im Gästezimmer bequem. Auch für mich war die Schlafenszeit gekommen, stand doch am nächsten Morgen bereits gegen zehn unser Spätstück an, in dessen Verlauf ich die sonst eher vegan lebende Nichte mit Wallis leckerer Rinderfenchel-Salami verführen konnte.

Wir genossen die gemeinsamen Kaffeeklönstunden und entschlossen uns nachmittags spontan (wie wir nun mal sind) zu einer Frischluftrunde im Ort unserer gemeinsamen Wurzeln. Dort sagten wir unterwegs meiner Cousine Resi kurz Hallo  und genossen fortan die schönen Aussichten, den blauen Himmel (extra für uns) und die himmlische Ruhe.

Blick zurück über den Ort

Bei diesem Kaiserwetter waren einige gut gelaunte Menschen auf Schusters Rappen unterwegs, beim Blick über das Tal zur Burg musste ich einfach ein Foto mit unserer lieben Nichte machen.

Ausblick auf die Burg im Tal

Ehe wir uns versahen, waren die Stunden wieder wie im Flug vergangen und wir beschlossen danach, bis zum nächsten Treffen weniger Zeit vergehen zu lassen. So ließ ich sie denn scheren Herzens fahren und freue mich schon auf das nächste Mal. Einfach eine tolle Nichte.


18 Januar 2026

Am Ende einer vollen Woche

Nun bin ich am Ende einer bunten Woche angelangt. Was mit einer Beerdigung, einem schönen Kaffeeklön, einer Wellness-Physio unter Natalies heilenden Händen und einem schönen Abend mit Freunden beim Thai begann, setzte sich ebenso gemischt fort.

Einerseits wunderschöne Begegnungen mit lieben Menschen, die mir gut tun, andererseits die nächste Beerdigung und 2 Stunden Festsitzen in der matschigen Wiese, aus der meine Lady Alhambra aus eigenen Kräften nicht mehr herauskam. Aber dank einiger fleißiger Helfer (von denen sich einer ebenfalls festfuhr) und einem netten hilfsbereiten Traktorfahrer, den Sabine um Hilfe gebeten hatte, wurden alle Autos letztendlich wieder befreit. Bei Steffi und Theo konnte ich mich anschließend mit einem heißen Tee wieder aufwärmen.

Dazwischen das schöne wöchentliche Rummikub mit Ofengemüse mit Anja und ein Computer-Socken-Bücher-Kaffee-Besuch bei Jamie und seinem Frauchen.

Der gestrige Samstag begann mit dem KLB-Spätstück und dem Marktgang zur Walli ebenfalls sehr schön. Das musste ich mit dem überfälligen Friseurbesuch krönen. Eine nette Friseurin verwöhnte mich mit witzigen kleinen Zöpfchen auf dem Kopf.

Ach guck - ein neuer Look!

Ok, auf Ihren Rat hin kämmten wir diese Antennen am Ende wieder raus, bevor mich die Aliens als einen der Ihren erkennen. In neuem Glanz besuchte ich danach old buddy Ernest International in seiner Residenz. Auf dem Weg dorthin eine Stunde Stau wegen Baustelle auf der Bendorfer Rheinbrücke, so dass ich mich danach sputen musste, denn das gute Ännchen hatte sich zu meiner Freunde spontan zum Rummikub angemeldet, aus dem ich ausnahmsweise einmal als knapper Gewinner hervorging.

Nach so viel Action in der Woche genoss ich es heute, dem Rentner-Ausschlaf-Gesetz Folge zu leisten, um mich beim Spätstück an der tollen Leistung meiner blau-weißen Jungs aus dem Tiefen Westen zu erfreuen.

3:3 gegen die Lilien nach tollem Kampf

So ausgeruht und motiviert gönnte ich mir dann eine Frischluftrunde neben dem schwarzen Turm am Rhein, bevor es schon wieder dunkel wurde. Von dort habe ich Euch einige Eindrücke mitgebracht.

Die Thur-Gänse

Das Brückendenkmal
Der namensgebende schwarze Turm


Der kleine WSA-Hafen

Für die kommende Woche ist mein Kalender noch ziemlich blank. Der Mittwoch sticht mit 2 schönen Rummikub-Terminen hervor. Und es geht auch los mit den Vorbereitungen für unsere beiden bevorstehenden Lesungen, auf die ich mich sehr freue. Ich selbst darf am 1. Februar die Geschichte meines Urgroßonkels vortragen.

So lässt sich der Herbst- und Winterblues gut bewältigen.

26 Juli 2025

Treff- und Besuchswochen

Die beiden letzten Wochen hatten es in sich. Zwischen vielen Besuchen von und bei lieben Menschen waren der letzte Schreibkursabend und Wellness-Physio genauso gesetzt wie die ein oder andere traurige Nachricht von Krankheit und Tod im Freundes- und Bekanntenkreis. Unsere Fußballerinnen verfolgte ich mit Begeisterung, weil sie einfach alles gaben. Wie im richtigen Leben.

Über die Runde mit dem wackeren Luca Thomi, die wir beim Italiener mit Eisbecher und Koffein abschlossen, freute ich mich genauso wie über den Tag mit der guten Hilde, die mir am Ende eines langen schönen Spaziergangs die Geschichte des umgestalteten Kriegerdenkmals erzählen konnte.











Aber auch die Gemüse- und Rummikubstunden mit Dreamboat Annie, das Samstags-Spätstücksritual mit meinem Lieblingsbruder waren genauso wohltuend wie der Thai-Besuch mit Petra und Uri, die spontanen Stippvisiten in der alten Heimat bei Irmgard (94), Tom, Theo und Steffi.

In meiner neuen Heimat besuchte ich Jana, die Blöhnies und meine Cousine Brigitte.

Ex-Kollege Uli und Ex-Kollegin Frau Wichtig sorgten ebenso für mein Wohlbefinden wie Nicole Maria, die mich zudem mit frischen Brombeeren versorgte.

Oldbearbone, Mondhexe, Chief Blind Eagle

Wahrscheinlich hab ich noch einige Begegnungen vergessen, auch habe ich nicht alles im Bild festgehalten. Sie's drum, den vorläufigen Abschluss bildete das heutige Eisenbahn-Trio mit der Mondhexe und Chief Blind Eagle.

Zwar musste ich heute strikt gegen das Rentner-Ausschlafgesetz verstoßen, erreichte jedoch dadurch den Zug (09:49 Uhr!) auf den letzten Drücker. Selbstredend, dass dieser Zug als wahrscheinlich Einziger am heutigen Tag pünktlich abfuhr. Aber die Hatz hat sich gelohnt. Ein schöner Tagesausflug mit lieben Menschen, interessanten Gesprächen und Futter für meinen Schrittzähler.

Von unserer Stadtrunde habe ich einige Fotos mitgebracht und die schlauen Leser werden natürlich sofort erkennen, wo wir gewesen sind. Tolle historische Gebäude, Brücken und schöne ruhige Ecken am Fluss erfreuten uns ebenso die die Tantra-singende bunte Gruppe, die uns zweimal in der Stadt begegnete. Das klang derart schön und friedlich, dass ich mich dieser Schönheit gar nicht entziehen konnte.

Auf Nepomuk ist Verlass
Hare Rama Hare Krishna ..










Und nun beginnt die heiße Phase der Vorbereitung auf unsere jährliche Sommerlesung in der Permakultur Eich. Getränke sind besorgt, Klapptisch steht genauso bereit wie die Mikrofonanlage, aber meinen Text muss ich noch ein wenig üben. Ich freu mich drauf.


03 Juni 2025

Der Abschluss eines laaangen Wochenendes

Die schöne und ereignisreiche letzte Woche wurde zum Abschluss am Donnerstag mit dem Besuch des Gülser Heimatmuseums und der abendlichen Grillrunde mit Freunden gekrönt. Was ich dann brauchte und mir auch gönnte, war ein langes Gammelwochenende mit ganz viel Nixtun. Nix ist natürlich übertrieben, aber keine festen Termine außer dem liebgewonnenen Wochenmarktbesuch am Samstag. Von Freitag bis heute. HACH!
Auch diese notwendige Phase erhielt heute eine Abschlusskrönung mit dem Kaffeeklönbesuch einer lieben Freundin und dem anschließenden Spaziergang im stillsten Teil von Andernach. Was uns beiden am meisten auffiel, war tatsächlich diese himmlische Ruhe, in der außer gelegentlichem Blätterrauschen und Vogelzwitschern nichts zu hören war. Einfach wunderschön.

Der Ausblick mit uns beiden

und so sieht die Aussicht von der Liegebank aus

Wir machten an der Schönen Aussicht eine lange Pause und genossen den Ausblick und die schön Stille. Auf dem Weg zurück entdeckten wir dann etwas für die Pilzspezialisten unter den Lesern.

und hier nochmal in groß

Was mag sich denn hier angesiedelt haben?

Da wir beide pilzmäßig sozusagen einige kleinere Wissenslücken haben, unterließen wir es vorsichtshalber, uns diese Delikatess-Mahlzeit mit nach Hause zu nehmen.

Aber irgendein gescheiter Mensch unter den Lesern wird uns sicher sagen können, ob es sich kulinarisch (und nicht toxisch) lohnt, nochmal zum Ernten hochzufahren.

Auf dem letzten Stück des Weges wurden wir dann von einem lachenden bunten Baumgesicht verabschiedet. Einfach nur schön.

Nachdem die Freundin mich wieder zu hause abgesetzt hatte, ließ ich diese Relax-Tage mit einem bunten Mausuhr-Salat und gebratenem Bärlauch-Tofu vor dem Fernseher ausklingen, wo mir unsere National-Mädels mit einem glatten 6:0 gegen Felix Austria den Abend versüßten.

Nun freue ich mich gut erholt auf unser morgiges Ofengemüse-Ritual und auf das große Tippfressen am Donnerstag, zu dem ich wieder einige Statistiken aus der Reihe "unnützes Wissen" vorbereitet habe.

18 April 2025

Leuchtende Blätter im Buch und am Rhein

Zu meinem heutigen Kaffeebesuch hatte ich Petra das Buch "Das Leuchten der Blätter" mitgebracht.

Für die alten Hundedame Jessy hatte ich ein paar Leckerlis, von denen sie nicht genug bekommen konnte.

Ich wurde von Petra mit Kaffee und Gebäck verwöhnt. Da uns beiden der Gesprächsstoff nie ausgeht, verflogen die Stunden wie im Flug.
Jessy und ich verwöhnten uns zwischendrin gegenseitig mit Knuddel- und Krauleinheiten. Es war sehr schön, zu erleben, dass es Jessy wieder etwas besser geht.

Im warmen Wohnzimmer ließ sich das feucht-kalt-trübe Wetter draußen hervorragend ignorieren. Als die beiden Mädels dann ihren kleinen Abendrundgang machen wollten, verabschiedeten wir uns ich brach in Richtung Heimat auf.

Mein neuer gebrauchter fahrbarer Untersatz schnurrte wie ein Kätzchen, das ist schon ein Unterschied zur alten Lady Alhambra, von der ich mich gestern verabschiedet hatte. Dass es nun eine Lady in Black ist, hatte ich vorher nicht gewusst, konnte aber so meinem Freund und Nachbarn auf Nachfrage hin glaubwürdig versichern, dass ich den Wagen nur hab umlackieren lasen. Tja ...

Obwohl es schon Vorabend war und sich das Wetter kein bisschen gebessert hatte, drängte es mich noch zu einer Frischluftrunde. Durch das oftmalige Beachten des RAGs in den letzten Tagen hatte mein Schrittzähler abends mehrfach Grund zur Klage, weil die Zeit einfach nicht für alles reicht. Wer kennt es nicht, das schwere Los eines freilaufenden Rentners?

Bei meiner Runde am Rhein traf ich zuerst auf den netten Ex-Kollegen Werner, der beim Gassigang eine kleine Rast auf einer Bank eingelegt hatte. Als wir uns nach einem kleinen Smalltalk wieder in unterschiedliche Richtungen bewegten, fiel mir ein unscheinbares Ensemble auf der Wiese auf, das wie eine kleine Gedenkstätte wirkte. Vielleicht hat jemand hier den Winter verabschiedet.
Ebenso auffällig dann die vielen Kirschblüten, die der Wind überall am Wegrand abgelegt hatte. Zum zweiten Mal Leuchtende Blätter an diesem Tag.

Ich erwartete aufgrund der Blütendecke schon fast, kahle Bäume vorzufinden, wurde aber am Spielplatz glücklicherweise eines Besseren belehrt.

Wie man sieht, sind diese Zierkirschbäume so mächtig bestückt, dass man gar nicht sieht, wieviel von der Blütenpracht schon als Teppich den Boden ziert.

Auf dem Rückweg machte ich einen kleine Schlenker durch die Mauergasse, um mir das Herres-Haus einmal selbst anzusehen, um das in den letzten Tagen viel diskutiert wurde und wird.

Schlauer bin ich danach auch nicht. Um zu erkennen, ob Denkmalschutz hier Sinn macht oder auch bezahlbar ist, fehlen mir die Fachkenntnisse. Das können m.E. nur Experten untersuchen und berechnen, mit deren Expertisen man dann im Stadtrat diese schwierige Entscheidung abwägen und treffen kann. Dabei wünsche ich den Entscheidern eine sachliche Diskussion und ein glückliches Händchen.

Wieder zurück am Rhein, begleitete mich ein vielfältiges Abendkonzert zurück zum Parkplatz am Bollwerk, wo die Lady in Black auf mich wartete.
"Amsel, Taube, Gans und Ent' zwitschern, quaken wie ne Band" ging es mir durch den Kopf.
Und nun steht ein Osterwochenende mit besserem Wetter und schönen Begegnungen vor der Tür. HACH!

13 April 2025

Ein Sonntag mit Rotem Hahn

Auf diesen Sonntag hatte ich mich gefreut. Ich war zum Spätstück bei einer lieben Freundin eingeladen, wenige Meter neben dem Zimmer, in dem ich vor mehr als 67 Jahren zur Welt gekommen war. Am Rosenmontag übrigens. Nach der schlafarmen Vollmondnacht brach ich beim vielfältigen Leckerschmaus alle meine Kaffeerekorde der letzten drei Jahre.
Und ehe wir uns versahen, waren drei Stunden vergangen, ohne dass uns das so vorgekommen wäre. Das ist oft so. Wenn es besonders schön ist, splittet sich die Zeit auf. Bei leckerem Essen und interessanter Unterhaltung mit guten Menschen scheint sie wohlig still zu stehen, im Rückblick danach sind die Stunden mit einem Wimpernschlag vergangen.

Zum Glück hatten wir uns beide sonst nichts vorgenommen, so dass ich das Angebot meiner Gastgeberin gerne annahm, eine Führung durch ein mir unbekanntes Gelände zu machen, in ihrer Heimat, dem Land der Roten Hähne.

Dort angekommen, starteten wir mit einem Foto vor dem Denkmal des Stifters dieser Anlagen, und direkt um die Ecke begrüßte uns dann diese mächtige Kirche mit ihren hohen Türmen.












Im Eingang zu diesem Prachtbau wurden sofort die Verhältnisse klargestellt.

Klare Verhältnisse

Im Innenraum dieser Kirche gab es dann so viel zu bestaunen, dass man damit problemlos ein Buch füllen könnte. Zum Glück hatte ich mit Hilde eine exzellente Erklärerin für fast alles, was es zu sehen gab. Ein paar wenige Beispiele seine hier aufgeführt.

Johannes tauft

Der, dessen Namen ich vergaß













Wie Johannes damals eifrig getauft hat, war mir noch aus dem gerade gelesenen Roman "Die Bibel nach Biff" in guter Erinnerung, was mir jedoch Hilde über die Geschichte dieses Buntglasfensters berichtete, war mir ganz neu. Ich glaube, der dargestellte Junge kam aus Oberwesel oder Bacharach.

Zum Abschluss noch dieser pompöse Hochaltar mittendrin, auf dem endlich einmal die ganze Kreuzigungsszene mit vielen Beteiligten dargestellt wird.

In dieser Szene sieht man beispielsweise alle drei Gekreuzigten.
v.l.n.r.: Gestas, Jesus, Dismas

Auch die zu zu Füßen der Gekreuzigten knienden und betenden Frauen sind verewigt, ebenso römische Soldaten.

Der Kerl mit der Lanze bereitete dem Leiden Jesu dann ein Ende, wenn ich mich recht an die Katechismusstunden meiner Kindheit erinnere. Was mit den beiden anderen Gekreuzigten geschah, hab ich entweder vergessen oder man hielt es für so unwichtig, dass es uns damals vielleicht gar nicht gelehrt wurde.


Als wir die Kirche beeindruckt verließen, ging es auf hügeligen , verschlungenen Pfaden durch die Frühlingslandschaft, an jeder Ecke des Parks erwartete uns die nächste Kapelle, Skulptur, Weihestätte und auch mehrere Kreuzwege.
Völlig überrascht war ich von der nächsten gezeigten Szene. War ich dich bisher im Glauben gewesen, dass unser Siegfried auf dem Andernacher Bollwerk den bösen Drachen erlegt hat, belehrte mich Hilde eines Besseren. Nicht Sigi, sondern Maria, die Mutter von Jesus, hat das Vieh platt gemacht, wie man hier sehr deutlich und farbenprächtig sehen kann.

Im Anschluss führte mich Hilde unterirdisch auf die andere Straßenseite zum Ölberg, wo uns ein Hinweisschild signalisierte, dass nun die heiligen Stätten vor uns liegen.

Hier geht's richtig los

Neben viele Darstellungen der Leiden und Aufopferungen von Maria, einem Haus Nazareth und einer nachgebauten Grotte von Lourdes gab es noch unzählige andere Skulpturen, die kunsthistorisch wohl von großer Bedeutung sind.

Hilde bewacht die schlafenden Apostel

Franziskus predigt den Tieren (außer den Fischen)

Dass Franz von Assisi die Sprache der Tiere verstehen und sprechen konnte, wusste ich noch. Dass dies auch seine Mitbrüder taten, war mir wiederum neu. Und das für mich Überraschendste war dann Hildes Erläuterung, dass der heilige Antonius nicht nur für das Wiederauffinden von verlorenen Gegenständen zuständig ist, sondern auch in dieser Anlage einen eigenen Teich hat, an dem er den Fischen predigte.
Und ziemlich zum Schluss der langen Runde fanden wir dann auch die Szene mit dem Judaskuss, die wir unterwegs vermisst hatten.

Wer steht da vor Antonius?
Der Mann aus Eich mit dem Kuss












Hier konnte ich wiederum mit dem Wissen glänzen, dass Judas aus Eich kam, was nur die wenigstens wissen werden. So vergingen auch hier Stunden in schöner Umgebung mit wenigen Strecke, aber viele n Höhenmetern. Danach tat uns eine kleine Rast auf einem ganz speziellen Bänkchen gut, wo wir vielen verschiedenen Vogelstimmen lauschten und Hilde mir die Legende vom Roten Hahn erzählte, bevor wir wieder zurück zum Parkplatz spazierten. 

Wieder waren Stunden schön und viel zu schnell vergangen. Auf einer kleinen Runde im Auto lernte ich noch die wichtigsten Häuser im Ort kennen, um hinterher im Heim meiner Gastgeberin mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen verwöhnt zu werden. Buchweizenkuchen mit Äpfeln, köstlich!
Ich freue mich jetzt schon auf den bereits fest geplanten nächsten Gegenbesuch. HACH!


09 April 2025

Die schöne Zeit zwischen den Wochenenden ...

... ist noch gar nicht vorüber, fällt mir gerade auf. Die Woche wurde ja gerade erst geteilt. Wow - und ich wollte schon mit dem Satz "Am Ende einer schönen Woche ..." beginnen. Gerade noch rechtzeitig auf den Kalender geschaut!

Nach dem schönen Familienausflug vom letzten Samstag setzte sich die Zeit der schönen Begegnungen nahtlos fort. Schon am Sonntag ging es mit Kumpel Mike T-Bone prima weiter.

Am Montag Morgen musste ich meine psychologische Fachfrau enttäuschen, weil ich diesmal keine Probleme mitgebracht hatte, die wir hätten wälzen können. Aus der nachfolgenden Stippvisite bei den alten Kolleginnen und Kollegen im Rathaus wurden anderthalb Stunden, weil an jeder dritten offenen Tür ein freundliches Gesicht Hallo sagte. Und der folgende laaange Mittagsschlaf zu Hause tat einfach nur gut.

Der Dienstag glänzte mit dem vorgezogenen Besuch einer lieben Freundin bei buntem Ofengemüse, gutem Espresso und einem leckeren Schnäpschen zum abendlichen (erfolgreichen!) Rummikub-Spiel, unterbrochen von einer Wellness-Physio unter Natalies heilenden Händen.

Und heute, Mittwoch, verwöhnte mich meine Fußpflegerin und ließ mich danach ebenfalls im Rummikub gewinnen. Diese schönen Tage musste ich einfach heute mit einem Abendspaziergang am Rhein ausklingen lassen, von dem ich ein paar Eindrücke festeghalten habe.

Sigi begrüßte mich am sonnigen stürmischen Rhein

Von unten betrachtet, sieht er ganz anders aus.

Die Abendsonne zeigte den Himmel je nach Blickrichtung in vielen verschiedenen Farben.

Ein kräftiger Wind fuhr durch die Trauerweide, nach keltischer Astrologie mein Baum. Und auch auf dem Rhein sah man eine sehr raue Oberfläche, während die Sonne hinter dem Krahnenberg unterging.

WoDis Daumenmann am Kleinen Deutschen Eck ließ einen Blickspalt in seinem Mantel frei.











Und mit diesem einsamen Vorhängeschloss am Bollwerk hatten bereits 2016 Susanne und Tobias  ihren Treueschwur verewigt. Kommt auch hier viel besser zur Geltung als an diesen Brückengeländern, die unter einer Tonnenlast von Schlössern zu versinken drohen.

So ließ sich diese4 erste Wochenhälfte sehr schön abschließen und der Blick in meinen Kalender zeigt mir, dass es bis Sonntag nahtlos so weitergeht. Weitere schöne Begegnungen mit lieben Menschen stehen an, und zwischendrin der Heimsieg meiner blau-weißen Jungs anne Castroper, woll?!

21 März 2025

Sunshine all over

Die Futtertage für die Seele reißen nicht ab. Zum Glück. Blauer Himmel und Sonnenschein gaben auch heute wieder ihr Bestes dazu. Schon zu Beginn wurde ich bei einer Freundin mit einem solch tollen Frühstückstisch überrascht:

Nach einem solchen Start kann überhaupt nichts mehr schiefgehen. Stunden vergingen wie im Flug, und dann hatte Hilde die brillante Idee, das tolle Wetter auszunutzen und eine schöne Runde an der frischen Luft zu drehen. Wir spazierten am Rhein los und erst, als wir das NachbarÖRTCHEN erreichten, nahmen Lärm und Wind spürbar zu, aber das ist dort auch meist zu erwarten. Wir ließen uns trotzdem nicht davon abbringen, den Ort zu umrunden.

Auf dem Flurkreuz, das wir dort entdeckten, war die Inschrift leider nur sehr schwer lesbar, ich werde einmal Eingeborene dazu befragen müssen. 

Auch am Keibchen machten wir halt und fragten uns, was dieses Wort wohl zu bedeuten habe. Wahrscheinlich Eingeborenensprache.

Auf dem Weg zurück zum Rhein sah uns Brigitte und verlies ihren Balkon, um uns zu begrüßen. Die nächste schöne Begegnung. Am Rhein wehte dann ein strammer Wind, aber nur solange, bis wir die Gemarkung des ÖRTCHENS wieder verließen und heimatlichen Grund und Boden betraten.

Eins der selten gewordenen älteren kleinen Schiffe posierte für uns genau vor dem gegenüberliegenden markanten Kirchturm.

Zurückbei meiner Gastgeberin stellte ich fest, dass wir mehr als 10.000 Schritte gegangen waren und dass seit meiner Ankunft zum Frühstück bereits 5 Stunden vergangen waren, ohne dass uns das so vorkam.

Hier hatte Hilde die nächste gute Idee: Zufällig hatte sie glutenfreie Nussecken und Mandelhörnchen daheim, die wir uns im gemütlichen Hof schmecken ließen. 

Zum Abschluss durfte ich noch eine kleine Hoflesung abhalten, während deren Verlauf sich auch der gute Theo dazu gesellte und gespannt der Geschichte von Mike Neuhaus lauschte.

Den 30.Juli als Termin für unsere nächste Lesung im Glashaus der Permakultur haben sich beide bereits vorgemerkt.

Als ich mich dann nach insgesamt sieben Stunden aus den Gefilden meiner Gastgeberin verabschiedete, strahlte ich innerlich wie äußerlich. So ist das mit Menschen, die einem gut tun.

Für den zweiten heute geplanten Besuch in der Heimat hatte ich seit Mittwoch keine Rückmeldung erhalten. Ich machte vorsichtshalber hinter dem Ort einen kurzen Stopp und checkte meine eMails. Siehe da, ich las die Frage: "Kommst du noch?". Also schnell die paar Meter zurück in den Ort, wo man mich bereits im Wintergarten erwartete. Es wurde eine weitere sehr schöne und hochinteressante Unterhaltung mit Ellen und ihren Eltern. Nun wissen wir endlich, dass und wie wir miteinander verwandt sind und ich habe tolle Aufzeichnungen mit nach Hause bekommen, die mich in den nächsten Tagen beschäftigen werden.

Mit der wohligen Müdigkeit, die mich nun zu Hause einlullt, werde ich heute etwas früher zu Bett gehen und freue mich auf mein morgiges Spätstücks- und Marktgangsritual mit meinem kleinen Lieblingsbruder. HACH!