Meine blau-weißen Jungs aus dem Tiefen Westen hatten das Wochenende am Freitagabend bereits toll eröffnet und der hochbezahlten Volkswagen-Söldner-Truppe mit unbegrenztem Einsatz und ganz viel Willen einen Punkt abgetrotzt.
Obwohl mein KLB für das Samstags-Spätstück leicht kränklich passen musste, setzte sich das gute Gefühl auch am Samstag mit schönen Begegnungen auf dem Wochenmarkt und gaaanz viel Relaxtime fort.
Zur Feier des Tages stellte ich am Spätnachmittag meinen Oldies auf dem Friedhof noch ein Kerzchen auf und traf dort ganz nebenbei genau den Friedhelm, über den ich am Vortag mit einem alten Kumpel gesprochen hatte und den ich vor 2 Jahren zuletzt gesehen hatte. Wie war das noch mit den Zufällen?
Am heutigen Sonntag freute ich mich aufs Ausschlafen und machte mich nach einem leckeren Früchte-Nuss-Porridge auf den Weg zur Koblenzer Buchmesse. Mit dem Bus, der mich als Schienenersatzverkehr pünktlich und schnell nach Koblenz zum Löhr-Center brachte. Mit einem Ein schönen Spaziergang durch die Schlossstraße war für Bewegung und frische Luft gesorgt, bis ich dann vor der großen Halle stand.
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| Die Heinz-Moser-Halle ... oder so ähnlich |
Die 3.Koblenzer Buchmesse war das Ziel meines Ausflugs. Gegen Entrichtung eines kleinen Backschischs wurde ich beim Eintritt abgestempelt und stand auch prompt schon vor dem besten Stand des Tages:
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| Tanja Haas und Gabriele Keiser |
Hier wurde unsere Andernacher Autorengruppe gut präsentiert. Nach kurzem Smalltalk gings weitere ins Innere der Messe, die mich auch dieses Mal wieder mit ihrer Vielfalt und ihrem schönen Ambiente beeindruckte.
An zwei Büchern konnte ich dann doch nicht vorbeigehen, obwohl mein SUB zu Hause schwindelnde Höhen erklommen hat. Aber nur zwei!
Im Buch von Ursula Kollritsch findet man unter den Glücksorten auch die Schmökermühle, das ehemalige Jägerheim im Brohltal. Die beiden engagierten Inhaber Bernadette Engelhardt und Klaus Warler durfte ich bereits im Vorfeld besuchen und kennenlernen. Auch sie präsentierten sich hier auf der Buchmesse.
Am Stand des Rhein-Mosel-Verlags fesselte mich ein Buch über die Geschichte eines jüdischen Mädchens in Koblenz während der NS-Zeit. <Wir lachten oft und gern> von Harald Orth erzählt eine authentische Geschichte. Der Verlag aus dem Moselort Bullay hat schon viele regionale und historische Bücher veröffentlicht.
Hier bot sich auch die Gelegenheit zum freundlichen Austausch mit der Inhaberin, bei der ich mich nach den Veröffentlichungschancen meines Romanskripts erkundigte, das nun schon eine ganze Weile beim Verlag vorliegt.
Ich hoffe auf einen positiven Bescheid in den nächsten Wochen.
Ich hatte einige schöne Gespräche mit Verlagen und Autoren an ihren Ständen in einer Halle, die gut besucht, aber zum Glück nicht überfüllt war.
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| Lockere Atmosphäre am Stand der Schmökermühle |
Nach etwa einer Stunde machte ich mich wieder auf den Weg, bevor ich ganz dem Buchkaufrausch erlag. Vor der Tür überraschte mich Gerda, mit der ich zusammen den Heimweg nach Andernach antrat.
Zu Hause blieb noch Zeit für ein kleines Mittagsschläfchen, bevor ich meinen Kleinen Lieblings-Bruder (KLB) zum Kaffeeklön begrüßen durfte. Bei Nussecken und Apfelstreusel besprachen wir unsere neuesten Erkenntnisse und Fragen in der gemeinsamen Familienforschung. Ich gratuliere jedem, der solche einen Bruder hat!
So schön kann Wochenende sein.









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