22 August 2017

Vom Schanzenstern ins Schanzenviertel

Heute hab ich mir selbst einen Ruhetag verordnet. Die Fusskilometer der letzten Tage fordern das geradezu heraus. Beim Frühstück berichtete Philipp vom gestrigen Reeperbahn-Bummel mit dem Nachtwächter. Interessante Geschichten über eindeutig zweideutige Etablissements, der Besuch des Boxkellers, in dem noch Ali-Plakate an den Wänden hängen und andere Anekdoten bescherten ihm einen schönen Abend, der erst gegen 2 Uhr nachts endete. Trotzdem saß er um kurz nach neun am Frühstückstisch und plante für den heutigen Tag.

Frühstücksgesellschaft - Philipp sitzt übrigens rechts
Das ist es, das Privileg der jungen Jahre. Wenn mich jemand nach einem solchen Ausflug versucht hätte, um diese Zeit zu wecken, wäre das nicht gut für ihn ausgegangen. Aber so war alles gut und wir konnten unsere morgendliche Frühstücksgesellschaft genießen.

So wünsch ich mir das
Am späten Vormittag machte ich mich dann auf den Weg in's Schanzenviertel. Obwohl sich das Quartier über die Jahre sichtbar verändert, zieht es mich doch immer wieder hierhin. Kaum war ich da, parkt direkt vor meiner Nase dieses Auto ein:

Nach einem Rundgang durch Schulterblatt, Schanzenstraße, Bartelsstraße, Susannenstraße landete ich erstmal vor dem Kostbar. Blauer Himmel, Sonnenschein und ein freier Tisch überredeten mich zu einer Lesestunde im Freien und einem kleinen Snack.

Was ich danach auf jeden Fall noch besuchen musste, war meine Lieblingsbuchhandlung in Hamburg, das Schanzenbuch. Es ist unfassbar, welche Bücher die drinnen in der Auslage haben, von denen ich noch nie etwas gesehen oder gehört habe. Ich muss mich immer schwer zusammen nehmen, um da nicht mit einem großen Karton voller Bücher raus zu gehen, so viel interessante Cover und Klappentexte bekomme ich da zu sehen und zu lesen.

Die Buchhandlung Schanzenbuch - Besuch ist Pflicht

Da ich meinen aktuellen Ozean am Ende der Straße so gut wie durch habe, MUSS ich natürlich etwas mitnehmen. Na gut, zwei Bücher dürfen es sein. Nicht mehr, ich muss ja am Freitag alles mit nach Hause schleppen.

Die beiden Neuen
Und mittendrin die erlösende Nachricht von meinem Lieblingsbrüderchen, dass es ihm nach dem geplanten Eingriff wieder gut geht. So wird es ein richtig schöner Tag. Zurück in Altona genieße ich nachmittags noch das Tagesgericht im BIO-Restaurant des Hotels, mit einer Rhabarberschorle und einem Espresso macchiato. Lecker. Alles in mir schreit nach 2 Stunden Augenpflege. Genehmigt!

Neil Gaiman habe ich fertig gelesen, ein super tolles Buch, Bericht folgt!
Und den neuen David Mitchell konnte ich natürlich auch nicht liegen lassen. Soviel kann ich bereits sagen: Es fängt schon sehr vielversprechend an!

21 August 2017

Vom U-Boot über Porto bis an die ElPhi

Philipp, mein netter Frühstücksbegleiter, erzählte mir heute morgen von seinem Trip zum U-Boot-Museum inkl. Besichtigung des U 434. Interessant war's allemal, ihm hat's Spaß gemacht, mir implizierte die Vorstellung eines U-Boot-Besuchs eher beklemmende Gefühle. Heut Abend um 20:30 will er sich dem Nachtwächter-Rundgang durch St.Pauli anschließen.Von den Landungsbrücken zur Reeperbahn inklusive Besuch des legendären Boxkellers in der Ritze. Was soll ich sagen? Vor 40 Jahren, als ich so alt war wie er, wäre mein Abend verplant gewesen, sobald er das erzählt hätte.
Café Galao in der Sonne
Heute verspüre ich Lust auf andere Dinge. Heute war ich schon mittags an den Landungsbrücken und schlug mich mit Maren die erste Runde durchs Portugiesenviertel, mit einem ersten Stop bei leckeren Café Galão vor dem Café Sul in der Sonne. Anschließend ein Spaziergang zur Hafen-City bis hinter die ElPhi, wo es uns fast von der Brücke blies. Dieses Ding ist ein unsagbar großer kasten. Es ist fast unmöglich, ihn ganz aufs Bild zu kriegen. Vor dem Eingang zur Plaza-Besichtigung Trauben von Menschen, die alle den Ausblick von ganz oben genießen wollten. Tickets musste man gegenüber im riesigen Besucherzentrum kaufen, auch dort viele Menschen. Daher verzichteten wir diesmal auf den Besuch der Dachterrasse in 37 Metern Höhe.
Moderner Gigantismus

Umso mehr freute ich mich auf den Rückweg ins Portugiesenviertel und den Besuch des Restaurants Porto. Ich hatte mittags schon entdeckt, dass hier als Tagesgericht u.a. ein Lachsfilet mit Lauchsoße angeboten wurde, das hatte ich so noch nie genossen. Und siehe da, es war lecker. Die nette Bedienung erklärte mir, dass es so etwas wie "portugiesichen Espresso" nicht gäbe. In ihrer Heimat hätte sich auch der Espresso durchgesetzt. So konnten wir uns auch noch selbigen schmecken lassen, ohne Gefahr zu laufen, gegen die Landestraditionen zu verstoßen.
Lachs mit Lauch - lecker!


Dann geschah das, was mir in den letzten Tagen bereits passiert war. Viel Bewegung an der frischen Luft und anschließendes Schlemmen bewirken das, was meine Ex-Kollegin Wilma treffend formuliert hat: Nach dem Essen werden die Tiere müde! Und so sitze ich heute abend früh im Hotelzimmer, genieße den Ausblick bis zum Fernsehturm, und schreibe diese Zeilen.

20 August 2017

Energie auf dem Berg

Da ein gewisser Mr. Sandman mir gestern Abend recht früh die Äuglein zu drückte, konnte ich heute morgen mein erstes BIO-Frühstücksbuffet im Schanzenstern Altona bei völlig wachem Verstand genießen, obwohl ich bereits kurz nach neun frisch geduscht das Restaurant betrat. Der vermeintlich Hotelmitarbeiter, den ich dort wegen der Platzwahl ansprach, entpuppte sich als Philipp, reisender Twen aus dem kölschen Raum, der ebenfalls seit gestern hier Quartier bezogen hatte. Allerdings hatte er bei der Anreise einen späteren Zug als ich gewählt und war somit dem Gestrandetenlager im überfüllten IC2408 entgangen.
Sollte ich vielleicht auch mal ausprobieren, bei meinem abonnierten Glück mit der Bahn. Einfach mal die ausgetretenen Pfade verlassen und mit einem anderen Zug etwas Neues erleben. Obwohl, wenn ich mir vorstelle, eine Route zu nehmen, bei der ich umsteigen muss, also auf Pünktlichkeit der Anschlusszüge angewiesen bin, irgendwie - ok ok, ist ein blöder Gedanke. Ich fahr weiter wie bisher, da weiß ich, dass was passiert, kenne die meisten Varianten, damit kann ich leben. Bei Philipps Zug fehlte übrigens Wagen 14. War einfach nicht dabei. Kommt das irgendwem bekannt vor? Damit sollte das Thema abgehandelt sein.

Das Frühstücksbuffet war gut, vielfältig, mehr als ausreichend, der Kaffee lecker. Passt! Mit Maren war ich am S-Bahnhof Veddel verabredet. Ich fuhr so früh in Altona los, dass mir noch ne Stunde Zeit zur freien Verfügung blieb. Unglaublich, aber wahr. Ich, zu früh. Tzz tzzz...
Die Zeit verbrachte ich lesend in der "Lange Reihe" in St.Georg, wo der blaue, sonnige Himmel mich vor einem Bistro zum Verweilen und Lesen einlud. Die Fritz!-Holunderschorle kann ich übrigens empfehlen.
In Veddel machte ich dann eine Erfahrung, die mir irgendwie bekannt vorkam: Am Busbahnhof war auf keiner Fahrplanroute die passende Haltestelle für den Energieberg zu finden. Also fragte ich eine nette Busfahrerin der Linie 154, wie ich denn dahin käme. Da müsse ich mit der Linie 3 fahren bis zur nächsten Haltestelle, dann umsteigen bis zur Haltestelle "Fiskalische Straße". Die Linie 3 fahre direkt vor dem S-Bahnhof ab. Ok, zurück dorthin, die 3 fährt gerade vor, was sagt der freundliche Fahrer? "Zum Energieberg? Da müssen sie mit der 154 fahren, die fährt da vorne ab!". Die FUHR da vorne ab, vor 1 Minute. Als er mein ratloses Gesicht sieht, schiebt er nach: "Da können sie auch grad zu Fuß hingehen, das ist direkt um die Ecke. Gehen sie da vorn rechts, in fünf Minuten sind sie da.". Ok, wir beide marschieren los, entdecken ein Hinweisschild, gehen dem nach, und stehen ne Viertelstunde später an einer unwirklichen Kreuzung in einem Industriegebiet, keine Schilder mehr, nix. Die wenigen vorbei kommenden Passanten (ca. 8 aus 10 Nationalitäten) können uns allesamt nicht sagen, wo sich der ominöse Energieberg befindet. Selbst die, die unsere Frage verstehen, zucken nur mit den Schultern. Wie gut, dass Dr. Google hilft. 5 Minuten später sind wir in der richtigen Straße, weitere 10 Minuten später sind wir am Info-Zentrum am Fuße des Energiebergs angekommen.
Die Treppen zum Himmel, als er noch blau war
Dort haben wir ein wenig Zeit, die Multimedia-Terminals auszuprobieren. Dann führt uns eine junge Mitarbeiterin zuerst durch einen interessanten Filmbeitrag und anschließend mit einer Führung hoch zum Berg. Wir haben Glück, der Himmel ist aufgerissen und es ist trocken. Die vierzig Meter Höhe sind mit einer endlos langen Treppe zügig überwunden, obwohl Maren und ich zu den jüngeren Mitgliedern unserer Kleingruppe zählen. Oben geht's auf einem angelegten Rundweg einmal um den Berg, bei trübem regnerischem Wetter können wir den Blick auf die Hamburger Skyline nicht uneingeschränkt genießen. Aber was die junge Frau zu erzählen hat, ist sehr interessant. Es beginnt gerade wieder zu nieseln, als wir schnellen Schrittes die Stufen zum Infozentrum wieder hinunter eilen.
Skyline in grau
Den Rückweg nach Veddel machen wir mit dem Bus. Unweit vom S-Bahnhof haben wir auf dem Hinweg das Restaurant "Nach Amerika" des Auswanderermuseums Ballin-Stadt entdeckt, in dem wir uns stärken und dann in die Innenstadt zurück fahren. Nach einem Kaffee-Klön auf St.Georg merke ich dann allerdings, dass die heutigen Kilometer per pedes nicht spurlos an mir vorübergegangen sind. Maren geht es ähnlich, so machen wir uns beide auf den Heimweg. Die anschließende ausgiebige Augenpflege im Hotel hat mir sehr gut getan, die viele Bewegung heute auch.
Morgen ist das Portugiesenviertel fällig, das mir meine Schulfreundin Gabi kürzlich noch explizit ans Herz gelegt hat. Ich freu mich. Mir geht's gut.

19 August 2017

Travelling Deutsche Bahn: Der 06:18 nach Rügen

Während ich gemütlich im FirstClass-Abteil Richtung Norden sitze, fällt mir auf, dass ich genau diesen Zug immer benutze, wenn ich Richtung Norden fahre. Hamburg, Kiel, Lübeck, Bremen, stets lockt der 06:18 Uhr, weil er als Einziger von Andernach durchfährt bis nach Rügen. Das könnte die PPP-Serie der letzten Jahre erklären. Vielleicht weist genau dieser Zug ein paar elementare Mängel auf, welche die immer wiederkehrenden Probleme verursachen.
Heute morgen verlief immerhin bis Köln alles völlig planmäßig. Eine freundliche Stimme hieß die Zugestiegenen willkommen und wünschte allen eine gute Reise mit der Deutschen Bahn. Ich hatte ein FirstClass-Abteil für mich allein und beobachte den Sonnenaufgang über dem Rheintal. Toll!
In Köln kamen wir planmäßig an - und dann öffneten sich die Zugtüren nicht. Drinnen ein paar wenige Fahrgäste, die raus wollten. Draußen ein paar mehr, die rein wollten. Die Ansagen der nächsten halben Stunde in gekürzter Form:
"Die Zugtüren werden sich gleich öffnen."
*entspannt lächelnd*"Meine Damen und Herren, die Zugtüren werden sich gleich öffnen."
"Meine Damen und Herren, die Zugtüren lassen sich momentan nicht öffnen."
"Die Zugtüren lassen sich derzeit nur über die Notentriegelung öffnen."
"Wir haben ein technisches Problem mit den Zugtüren. Wir sind dabei, das zu lösen."
"Meine Damen und Herren, es lassen sich derzeit nur einige Zugtüren öffnen. Bitte steigen sie ggf. an einer anderen Tür zu."
"Das technische Problem mit den Türen wird gleich gelöst sein. Wir bitten um Verständnis."
"Wir können die Fahrt erst fortsetzen, wenn das Problem gelöst ist."
"Ich höre gerade, das Problem ist gelöst. Wir werden die Fahrt umgehend fortsetzen und bitten um Verständnis für die Verzögerung."
"Verehrte Fahrgäste, das Problem kann doch nicht gelöst werden. Wir werden die Fahrt nicht fortsetzen."
"Dieser Zug endet hier. Wir bitten alle Fahrgäste auszusteigen."
"Reisende in Richtung Düsseldorf finden Anschluss um 7:48 Uhr auf dem gegenüber liegenden Gleis 3 an diesem Bahnsteig."
"Reisende in Richtung Hamburg ..ähm.. können den Zug um kurz nach acht nehmen."
"Dieser Zug endet hier. Wir bitten alle Fahrgäste auszusteigen."
Im übernächsten Wagen finde ich eine funktionierende Tür und werde auf den Bahnsteig gespült. Abfahrplan checken. 08:10 Gleis 4, OK. Gemütlich zum Aufzug, runter und nebenan wieder hoch. Wagenstandsanzeiger gescheckt. Ich steh genau richtig für die 1.Klasse, denn die lass ich mir jetzt nicht mehr nehmen.
Neben mir ein großes Display, das die nächsten Züge anzeigt. 08:05 einer, 08:15 der nächste, von 08:10 keine Spur, irgendwie irritierend. Kurz vor acht ein letzter Kontrollblick auf den Abfahrtsplan, wo noch 2 weitere Gestrandete mit fragenden Gesichtern stehen. Dann seh ich es: Klein gedruckt am Ende. Erst ab dem 02.09.2017. Nächster regulärer Zug nach HH-Hbf un 09:09 Uhr. Auf Gleis 2. Ok, bevor ich wieder was kleingedrucktes übersehe, ab runter zum Reisezentrum, durch den halben Bahnhof. Eine freundliche Dame erklärt mit, dass ich natürlich den 08:14 auf Gleis 3 nehmen kann. "Da steht doch Stralsund!". "Ja der hält aber auch in Hamburg. Moment, ich schau nach. Ja, Harburg hält der, aber von da aus kommen sie doch auch weiter."
Ein Blick auf die Uhr, 08:09 Uhr! Im Sause-Düse-Schritt durch den Bahnhof, Aufzug besetzt, mit dem ganzen Geraffel die Treppe hoch - und da steht er tatsächlich. Am anderen Ende des Bahnsteigs, aber immerhin, er ist da! Ich besetze sofort den freien Platz im 2.Abteil, hier treffe ich auf weitere Gestrandete, die das als bahnerfahrene "Liebe Reisende" locker sehen. Mehr als 1 Stunde Verspätung gibt Erstattung, erfahre ich. Online zu beantragen. Schaumama.
Erstmal sitze ich wieder FirstClass. Und da das Reservierungsanzeigesystem ausnahmsweise defekt ist, kann mich bis Harburg eigentlich keiner vertreiben.

11:03 Uhr: Naja, keiner, hmmmmh...
Gerade war der Zugführer bei uns zu Besuch und hat gefragt, ob wir für diesen Zug reserviert hätten. Da alle sechs Insassen Gestrandete des Zugs mit den Problemtüren sind, haben wir natürlich alle in einem anderen Zug reserviert. Er hat uns total freundlich darauf hingewiesen, dass wir hier was räumen müssten, falls noch jemand zu steigt, der tatsächlich hier reserviert hat. Da das Reservierungssystem leider defekt ist, kann er das derzeit nicht überprüfen.
Die Gänge in der 1.Klasse sind mittlerweile auch überfüllt. Auf unsere Frage, wohin wir denn im Fall der Fälle ausweichen könnten, ob noch irgendwo im Zug ein Platz frei sei, muss er selbst herzhaft lachen. Also, Daumen drücken und hoffen. Ich erzähle derweil den Mitreisenden eine alte Geschichte vom Zugreisen in Italien. Dabei wird uns allen sehr bewusst, wie winzig klein die Problemchen der Deutschen Bahn sind.
Hotel, Hostel, Restaurant. Alles BIO
Ich bin ohne weitere Probleme bis Harburg gekommen, Ankunft 12:56 (statt geplant 11:18). Hier nahm mich Maren in Empfang und wir fuhren mit der S-Bahn direkt nach Altona ins BIO-Hotel Schanzenstern. Das ganze Ambiente hier ist sehr nach meinem Geschmack. Einfach, sauber, bezahlbar. Toilettenspülung mit gefiltertem Regenwasser. Nach dem Einchecken sind wir dann um die Häuser geschlendert. Bahrenfelder Straße, Friedensallee, hier gibt es viele kleine Geschäftchen. Beim Italiener haben wir draußen gesessen, als der Himmel mal ne halbe Stunde aufriss, die Spaghetti carbonara salmone waren lecker, und anschließend ein herzhafter italienischer Espresso, klein, schwarz, heiß, stark. Perfetto. Nach unserem Rundgang und einem kleinen Einkauf spürte ich dann allerdings, wie ich meiner Rest-Energie vollends verlustig wurde. Und so sitze ich nun nach 2 Stunden Tiefschlaf und der Sportschau im Hotelzimmer und verfasse diese Zeilen. Ein schöner Start in den Urlaub.
Lecker Spaghetti im Piazza


Morgen früh erwartet mich ein BIO-Frühstück und mittags treffen wir uns zur Besichtigung des Energiebergs Georgswerder, auf den ich auch sehr gespannt bin.