Heute morgen (um 10 Uhr!!!) begrüßte uns Frank, der Hotelier persönlich. Ein sehr schönes Wiedersehen nach zwei Jahren, die ich der Wupper ferngeblieben war. Zur Feier des Morgens opferte er uns nach einem Frühstücksklön die kompletten frisch geschnittenen Obstvorräte des Hotels, die wir gerne unserem After-Breakfast-Müsli hinzufügten. Dafür kann man schon mal gegen das Rentner-Ausschlaf-Gesetz verstoßen.
Anschließend holten wir Fabienne ab, die uns auf verschlungenen, komplizierten Regionalbahn-S-Bahn-U-Bahn-Pfaden zielsicher an die Emscher führte. Jede Fahrplanänderung auf diesem Weg, und davon gab es einige, umschiffte sie mit traumwandlerischer Sicherheit durch geschickte Wechsel von Bahnsteigen und Haltestellen, so dass wir sicher dort ankamen, wo ich Gelegenheit hatte, mich von Dennis zu verabschieden.
Ein schöner und passender Ort, um ihm die letzte Ehre zu erweisen und seine Gedanken auf die Reise zu schicken.
Danach besuchten wir den LaPaDui nebenan, der auch zu Dennis' Lieblingsorten gehörte und den wir vor drei Jahren noch gemeinsam besucht hatten. Ein sehr interessanter Ort, wo Industriebrachen nach und nach pflanzlich zurückerobert werden, ein Ort der großen Gegensätze.
Da unsere Anfahrt von einigen Verzögerungen geprägt war, nahmen wir zuerst im Hauptstellwerk Platz, um unsere Kräfte mit Nahrung zu stärken.
Beim anschließenden "kleinen" Gang durch den Park sahen wir viele interessante Dinge, die ich in ihrer Fülle gar nicht alle ausführen kann.
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| Die drei von der Wupper |
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| Tolle Groß-Fotografien |
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| Da wirkt der große Mann sehr klein. Alles ist relativ. |
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| Bunte Kletterwand für Hunde |
Mein neuer blauer Zauberschirm hatte uns bis dahin den angekündigten ganztägigen Regen ziemlich gut vom Leib gehakten, so dass ich ihn gar nicht aufspannen musste. Das änderte sich kurz bevor wir die Emscher überquerten schlagartig. Es begann immer mehr in Strömen zu regnen. Ich denke, ich werde den Schirm umtauschen müssen.
An einer hochinteressanten Geschichte wären wir auf dem Rückweg zur S-Bahn fast achtlos vorbeigelaufen. Es ist doch kaum zu glauben, mit welch großen Pump-Türmen und Saug-Rohren diese beiden kleinen Besucher-WCs ausgestattet sind.
Wie gut, dass mir das noch auffiel und ich es im Bild festhalten konnte. Das glaubt einem ja sonst keiner!
Mittendrin gab es noch so viele Dinge zu sehen, die wir auf unserer kleinen Runde nicht alle besichtigen konnten. Diese besondere Mischung aus Gegensätzen. Modern konzipierte Kinderspielplätze neben Fabrikruinen, Fördertürmen und Lost Places. Anders gesagt: Da fahren wir bestimmt nochmal hin.
Als wir dann wieder in der S-Bahn heimwärts saßen, spürten wir alle, dass wir schon lange unterwegs waren und unsere "kleine" Runde doch nicht so ganz klein gewesen war.
Mein Versuch, uns auf einer Direktverbindung zurück zu bringen, scheiterte kläglich, dafür führte uns Fabienne plötzlich zu einem Zug auf Gleis 6, der in meiner Bahn-App gar nicht angezeigt wurde.
Am Döppersberg trennten sich dann unsere Wege, wir verabschiedeten uns herzlich von unserer tollen, aber müden Reiseleiterin. Hilde und ich hingegen genossen kurz vor Neapel noch zwei sehr schmackhafte Pizzen und waren danach auch froh, wieder auf unseren Hotelzimmern zu sein.
Und morgen geht es weiter. HACH!













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