Was macht man an einem Tag, für den von morgens bis abends durchgehend Regen gemeldet ist? Ganz klar, das geht nur so:
1. Man verstößt gegen das RAG, steht um halb neun auf und genießt ab neun ein gemütliches reichhaltiges Frühstückbuffet.
2. Danach besucht man trotz Regen das Brockenhaus direkt um die Ecke.
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| Das Brockenhaus hat viel zu bieten |
In dieem Sozialkaufhaus erwirbt man nach ausgiebigem Stöbern für kleines Geld ein gebrauchtes Spiel, das spannend klingt, von dem man aber bisher noch nie etwas gehört hat.
Man hatt eine Weile damit zu tun, das Spiel richtig herum zu halten, denn es sieht immer irgendwie INVERS aus.
3. Zurück im Hotel packt man nach einer kurzen Pause das Spiel im Frühstücksraum aus, den Lukas freundlicherweise dafür zugänglich gemacht hat. Nach heftigem Studium der Spielanleitung stellt man fest, das man zwar die Regeln versteht, aber keinen Schimmer hat, welchen Stein man am besten von wo nach wo schieben muss, um am Ende zu gewinnen. Nach zwei langen Spielen hat die Frau, die behauptet hat, sich mit Spielstrategien sehr, sehr schwer zu tun, zweimal gewonnen.
4. Nach einer einstündigen Erholungspause macht man sich zu zweit mit einem Schirm durch den strömenden Regen auf den Weg zur Schwebebahn.
Nach dem Ausstieg am Döppersberg auf dem Weg zur Kunstaustellung im Museum genießt man den Regen und die vielen schönen alten Häuser.Und die immerwährenden Baustellen, für die Wuppertal berühmt ist.
5. Im Museum angekommen genießt man für mehr als zwei Stunden einen Rundgang durch eine fantastische Ausstellung. Man ist glücklich, mit einer Begleitung unterwegs zu sein, die sich sowohl als Kunst- als auch als Architektur-Expertin herausstellt und einen auf viele Dinge hinweist, auf die man im Traum nicht gekommen wäre.
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| Ein passendes Motto am Eingang |
In der Eingangshalle steht Herr Grandmontagne posthum für ein persönliches Foto zur Verfügung. Das nutzt man gnadenlos aus.
im weiteren Rundgang durch die verschiedenen Räume auf 2 Etagen sind sehr viele beeindruckende Werke zu sehen, nicht nur von Herrn Goldberg, dem Künstlernamen von Herrn Grandmontagne.
Es ist unmöglich, diese Vielfalt im blog-Eintrag wiederzugeben, daher hier nur einige Beispiele, die mich am meisten berührt haben.
Tony Cragg ist genauso vertreten wie viele andere, deren Namen ich mir als Kunstbanause nicht alle merken kann.
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| Anselm hic fuit |
6. Nach dem Museumsbesuch kauft man sich im nächsten dm einen Regenschirm, natürlich einen blauen. Prompt beginnt der Regen nachzulassen und man erreicht das Katzengold im Luisenviertel, in dem die nasse Außernbestuhlung noch angekettet ist und in dem drinnen alle Tische belegt sind. Fast alle. Die letzten freien Plätze gewährt uns ein Gast, der alleine am Tisch sitz, an dem steht: "19:30 Jenny". Es ist kurz vor 18 Uhr, wir atmen auf.
7. Man lässt sich zwei leckere Salate mit warmem Ziegenkäse bringen, dazu Fruchtschorlen und Mineralwasser. Man genießt in aller Ruhe das superleckere Essen, dass tortz voller Hütte erstaunlich schnell und freundlich serviert wird. Kurz vor 19:30 macht man Platz für Jenny und schwebt zurück zum Hotel.
8: Man schreibt diesen blog-Eintrag und legt sich dann zur Ruhe.
So geht das!










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