23 Januar 2019

Spirituell durch Taiga und Ural


Der russische und der deutsche Baum - verbunden durch und durch
Der gestrige Abend stand ganz im Zeichen der Kunst. Im Andernacher Stadtmuseum präsentierte Ricarda mit Ihrem Team eine tolle Ausstellung. Ursprung - Verbindung - Kunst. Zur Eröffnung waren trotz des Wochentags viele Besucher gekommen, auch einige alte Gesichter traf ich wieder, die ich hier gar nicht vermutet hätte.

Ricarda, Olga, Ina
Am Anfang redeten, wie meist bei solchen Gelegenheiten, der Bürgermeister und ein Vertreter des Landrats. Dann begann der interessantere Teil. Ricarda stellte die Künstlerin Olga Zeiger und ihre Freundin Ina Buller vor, die es dann übernahm, einige bewegende Worte zur Künstlerin und Freundin vorzutragen und das Konzept der Ausstellung zu erläutern.

Musikalisch begleitet wurde das Ganze von Viktor Seibert, der auf seinem Akkordeon tragende russische Weisen zum Besten gab. Gerade, wenn man vor einem der Landschaftsbilder aus der Taiga stand, konnte man mit diesen Klängen im Ohr geradezu im Gemälde versinken.

Landschaft am Ural

Viele Besucher betrachteten ausgiebig die Bilder, welche eindrucksvoll die Vielfältigkeit von Olga Zeiger demonstrieren. Neben naturnahen Landschaftsbildern waren viele spirituelle Formen zu sehen, einiges mit einem hohen Symbolgehalt. Die große Vielfalt kann ich hier in meinem kleinen blog nur unvollkommen darstellen. Ich kann nur allen Kunstinteressierten raten: Geht hin!
Ich (als völliger Kunstbanause) hatte glücklicherweise die Gelegenheit, mir einiges von der Künstlerin und ihrer Begleiterin erklären zu lassen. Beide sind sehr sympathische und ausdrucksstarke Frauen, das ist unübersehbar. Letztendlich fiel mir dann auch ein, warum mir der Name Olga Zeiger bekannt vorkam: Sie ist eine ehemalige Kollegin.
Sie hat sich einen Traum erfüllt und betreibt eine Malschule in der Roonstr. 3 in Andernach, in der neben Erwachsenen auch viele Kinder aus verschiedenen Ländern den kreativen Umgang mit der Malerei lernen..



20 Januar 2019

Mit Schwung ins Neue Jahr


Natalie Karij - WaterLove
Heute waren wir zum Neujahrsempfang der Kreis-Grünen Mayen-Koblenz eingeladen, in die alte Brauerei in Müllem. Wir, das waren in diesem Fall Natalie und ich. Natalie konnte sich mit ihrem gemeinnützigen Unternehmen WaterLove während der Veranstaltung präsentieren, ich konnte sie ein wenig unterstützen. Sehr gespannt war ich auf die angekündigten Redner.
Es überraschte mich nicht wirklich, dass ich hier auf einige alte und neue Bekannte traf. Es waren mehr, als ich hier aufzählen möchte.
Leider war der bereitgestellte Standtisch zu klein, um den alten Autoreifen darauf zu drappieren, den wir vorher extra noch schnell besorgt hatten. Toni, trotzdem danke für die schnelle Hilfe! Auch den Plastikmüll, der darin seinen plakativen Platz finden sollte, ließen wir daher im Auto.
Da uns auch Astrid unterstützte, waren wir trotzdem ein interessantes gut gelauntes Trio hinter dem Tisch. Wir hatten schon vor Beginn der Reden einige interessante Gespräche. Nebenan der Tisch der Neuen Energie Bendorf, meiner Bürgerenergie-Genossenschaft, von der ich auch meinen Strom beziehe.
Die drei von der Tankstelle
Zu Beginn resummierten Martin Schmitt und Judith Haag, wofür sich die Grünen im Kreis einsetzen und erhielten viel Beifall. Auch die drei angekündigten Redner wussten einiges zu sagen. Beeindruckend, wie der junge Florian Siekmann aus Kalt auch als Student in München seinen Weg als jüngster Abgeordneter in den bayrischen Landtag gegangen ist. Er machte mit seinen Erfahrungen viel Mut, strahlte viel Positives aus. Pia Schellhammer (ehemals auch jüngste Abgeordnete) aus dem rheinland-pfälzischen Landtag überzeugte mit einer frei vorgetragenen Ansprache, und am Ende redete die Bundestagsabgeordnete Canan Bayram Klartext. Sie ist in einem Dorf am Mittelrhein groß geworden und hat in ihrer Wohnstadt Berlin im Wahlkreis Prenzlauer Berg/Kreuzberg als Nachfolgerin von Christian Ströbele ein Direktmandat erreicht. Sehr ehrlich, sehr direkt, das hat uns allen imponiert. Allen dreien merkte man an, dass sie Überzeugungstäter sind und keine glattzüngigen Politprofis, wie man sie woanders zu oft erlebt. Und alle drei erhielten viel Applaus für ihre Reden.
Verdienter Applaus für die Hauptdarsteller!
Nach den Reden war der offizielle Teil beendet, nun wurde es in der Form interessant, dass viele Teilnehmer die Stände besuchten, Fragen stellten, sich informierten. Ich traf eine Kollegin, die ich hier nicht erwartet hätte, konnte im Gespäche mit dem Genossen der NeBeG eine neue Möglichkeit für Hilfe beim Projekt Solarmobil erörtern, die es zu klären gilt. Außerdem lernte ich sympathische und interessante Menschen kennen (Hallo Christine, hallo Astrid, hallo Julia!) und konnte mit den Andernacher Grünen einen Besprechnungstermin wegen eines Themas vereinbaren, das mir wichtig ist. Ok, am Ende hab ich mir auch einen Mitgliedsantrag mit nach Hause genommen, weil ich einfach gefühlt habe: Hier bin ich richtig.

Wie es weitergeht? Wie sagt der unsägliche Franzl? Schaumama!

19 Januar 2019

Rheinspaziergang

Nach einem langen Kaffeeklön mit meiner alten Liebe (und mit leckerem Kleingebäck) machten wir bei herrlichem knackig kaltem Wetter einen Rheinspaziergang. Ein tolles Panorama, beim Gang zum alten Krahnen lernte ich den Kopf der schlafenden Jungfrau kennen, die sich irgendwo bei Hammerstein zum Nickerchen hingelegt hat.
Warum? Darum ist es am Rhein so schön!
Auf dem Rückweg konnten wir sogar den fast vollen Mond hinter den Neuwieder Bergen aufgehen sehen. Leider hatte Angelique ihr Café Arte bereits geschlossen, sonst hätten wir uns gerne noch auf einen Espresso aufgewärmt.
Trotzdem war es ein schöner Nachmittag und ich bin sehr froh, dass wir beide es geschafft haben, uns eine so schöne Freundschaft zu erhalten.

13 Januar 2019

Herby, Herby noch einmal

Nach langer Zeit mal wieder ein relativ spontanes Sonntagsfrühstück bei Silke und Herby. Gut, dass ich zwei Tage vorher reserviert hatte, so bekamen Petra und ich noch einen schönen Schachtisch für zwei Personen. Als wir nach dem leckeren großen Frühstück für zwei noch unsere frisch gepressten O-Säfte geschlürft hatten, strahlten wir wie zwei Honigkuchenpferde, weil es uns so gut ging.

Silke fing diesen glücklichen Moment mit der Kamera ein, kurz nachdem wir auch die letzten Schachfiguren genüsslich vertilgt hatten. Wie man sieht, was das Brett ratzeputze leer.
Nachdem wir ihm alles weggefuttert hatten, teilte uns Herby beim Rausgehen mit, dass er demnächst vier Wochen Betriebsferien einlegt, bevor wir ihm die Bude komplett leer gefuttert haben.

Ich hoffe stark, dass wir danach wieder zum Frühstück zugelassen werden. Denn es ist immer wieder ein schöner Start in den Sonntag, und das zu christlichen Zeiten, da Herby aus Prinzip erst um 10 öffnet. Super!