25 Oktober 2026

Die Welt der Bücher und ein KLB-Besuch

Meine blau-weißen Jungs aus dem Tiefen Westen hatten das Wochenende am Freitagabend bereits toll eröffnet und der hochbezahlten Volkswagen-Söldner-Truppe mit unbegrenztem Einsatz und ganz viel Willen einen Punkt abgetrotzt.

Obwohl mein KLB für das Samstags-Spätstück leicht kränklich passen musste, setzte sich das gute Gefühl auch am Samstag mit schönen Begegnungen auf dem Wochenmarkt und gaaanz viel Relaxtime fort.
Zur Feier des Tages stellte ich am Spätnachmittag meinen Oldies auf dem Friedhof noch ein Kerzchen auf und traf dort ganz nebenbei genau den Friedhelm, über den ich am Vortag mit einem alten Kumpel gesprochen hatte und den ich vor 2 Jahren zuletzt gesehen hatte. Wie war das noch mit den Zufällen?

Am heutigen Sonntag freute ich mich aufs Ausschlafen und machte mich nach einem leckeren Früchte-Nuss-Porridge auf den Weg zur Koblenzer Buchmesse. Mit dem Bus, der mich als Schienenersatzverkehr pünktlich und schnell nach Koblenz zum Löhr-Center brachte. Mit einem Ein schönen Spaziergang durch die Schlossstraße war für Bewegung und frische Luft gesorgt, bis ich dann vor der großen Halle stand.

Die Heinz-Moser-Halle ... oder so ähnlich

Die 3.Koblenzer Buchmesse war das Ziel meines Ausflugs. Gegen Entrichtung eines kleinen Backschischs wurde ich beim Eintritt abgestempelt und stand auch prompt schon vor dem besten Stand des Tages:

Tanja Haas und Gabriele Keiser

Hier wurde unsere Andernacher Autorengruppe gut präsentiert. Nach kurzem Smalltalk gings weitere ins Innere der Messe, die mich auch dieses Mal wieder mit ihrer Vielfalt und ihrem schönen Ambiente beeindruckte.

An zwei Büchern konnte ich dann doch nicht vorbeigehen, obwohl mein SUB zu Hause schwindelnde Höhen erklommen hat. Aber nur zwei!

Im Buch von Ursula Kollritsch findet man unter den Glücksorten auch die Schmökermühle, das ehemalige Jägerheim im Brohltal. Die beiden engagierten Inhaber Bernadette Engelhardt und Klaus Warler durfte ich bereits im Vorfeld besuchen und kennenlernen. Auch sie präsentierten sich hier auf der Buchmesse.

Am Stand des Rhein-Mosel-Verlags fesselte mich ein Buch über die Geschichte eines jüdischen Mädchens in Koblenz während der NS-Zeit. <Wir lachten oft und gern> von Harald Orth erzählt eine authentische Geschichte. Der Verlag aus dem Moselort Bullay hat schon viele regionale und historische Bücher veröffentlicht.

Hier bot sich auch die Gelegenheit zum freundlichen Austausch mit der Inhaberin, bei der ich mich nach den Veröffentlichungschancen meines Romanskripts erkundigte, das nun schon eine ganze Weile beim Verlag vorliegt.

Ich hoffe auf einen positiven Bescheid in den nächsten Wochen.

Ich hatte einige schöne Gespräche mit Verlagen und Autoren an ihren Ständen in einer Halle, die gut besucht, aber zum Glück nicht überfüllt war.

Lockere Atmosphäre am Stand der Schmökermühle

Nach etwa einer Stunde machte ich mich wieder auf den Weg, bevor ich ganz dem Buchkaufrausch erlag. Vor der Tür überraschte mich Gerda, mit der ich zusammen den Heimweg nach Andernach antrat.

Zu Hause blieb noch Zeit für ein kleines Mittagsschläfchen, bevor ich meinen Kleinen Lieblings-Bruder (KLB) zum Kaffeeklön begrüßen durfte. Bei Nussecken und Apfelstreusel besprachen wir unsere neuesten Erkenntnisse und Fragen in der gemeinsamen Familienforschung. Ich gratuliere jedem, der solche einen Bruder hat!

So schön kann Wochenende sein.

14 Oktober 2026

Omas (und Opas) pflanzen Bäume

Im Rahmen der Andernacher Obstbaum-Pflanz-Challenge 2026 pflanzten heute auch die Omas (und Opas) gegen Rechts drei neue Obstbäume im Gemeinschaftsgarten neben dem Jugendzentrum.
Seitens der Stadt Andernach hatte uns Jan Hilt heute morgen dankenswerterweise 3 Pflanzstellen markiert, die wir bei unserer heutigen Aktion fleißig bearbeiteten.

Leider mussten einige Teilnehmer kurzfristig absagen, aber auch mit kleiner Truppe war das alles gut zu meistern. Dass der ein oder die andere Sachverständige mit am werk war, erleichterte die Sache enorm.












Die Arbeit mit Spaten und Schaufel, das Herbeischaffen won Wasser, da Verfüllen mit Erde, Kompost und Spänen, das Bewässern. Aus- und Einpacken, es funktionierte gut Hand in Hand.

Am Ende hatten wir drei Obstbäume gepflanzt, eine Reneklode, einen Pflaumenbaum und einen Birnbaum. Damit wollen wir auch ein schönes Zeichen setzen für Nachhaltigkeit, Vielfalt und Biodiversität.

Zum Abschluss durften wir uns an Heikes Zwiebelkuchen und Astrids Apfelsaft laben. Dass es auch allen Spaß gemacht hat, sieht man uns auf den Bildern wohl an.


05 Oktober 2026

Treffpunkt Stadtmuseum

Ein wunderbarere Tag neigt sich dem Ende zu. Ich durfte gestern und heute dem Rentner-Ausschlaf-Gesetz vollumfänglich Folge leisten, welch eine Wohltat!

Vorgestern, am Samstag, war ich sehr gerne früh aufgestanden, um mit meinem kleinen Lieblingsbruder das erste gemeinsame Frühstück nach seinem monatelangen Meer-Urlaub zu genießen. Da wegen des Feiertags auch der Wochenmarkt ausfiel, war danach genügend Zeit für ein anständiges Mittagsschläfchen.

So konnte ich mich gestern gut ausgeruht auf unsere Lesung im Stadtmuseum freuen. Eigentlich war ich nur als Mann für die Tontechnik vorgesehen, aber da eine Autorin kurzfristig verhindert war, sprang ich auch als Vorleser ein.

Nachdem der Soundcheck abgehakt war und sich die Stühle im Hof mit Publikum gefüllt hatten, eröffneten Museumsleiter Kai Seebert als Gastgeber und unsere Kursleiterin Gabriele Keiser den munteren Reigen kurz nach 15 Uhr.

Wir freuten uns, Herrn Sarholz vom SWR Radio Kultur begrüßen zu dürfen, der sich nach der Lektüre unserer Anthologie entschlossen hatte, für die Radiosendung <Lesezeichen> Aufnahmen zu machen.

Unsere Geschichten kamen beim Publikum gut an und wurden mit Beifall bedacht.

Michael Eisenkopf


Dagmar Pascher













Michael Harbeke

















Tanja Haas













Manfred Nachtsheim


















In dieser Zusammensetzung konnten wir gut darstellen, wie vielfältig die Schreibstile und Genres in unserer Autorengruppe sind. So wurde es ein kurzweiliger schöner Nachmittag, an dem auch noch das Wetter mitspielte, so dass wir im Hof des Stadtmuseums lesen konnten, ohne nass zu werden.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit, am Büchertisch unsere neue Anthologie "Treffunkt Andernach" sowie Bücher der einzelnen Autoren zu erwerben, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde.
Weitere Lesungen sind bereits in der Planung.

Abschlussbild mit Damen

Als ich anschließend zu Hause ankam, besuchte mich Anja zum Rummikub mit Espresso und Leckereien. Abends feuerte ich unsere Jungs vor dem Fernseher an. So geht Sonntag!

Selbstredend folgte heute ein kompletter Relax-Tag, bevor morgen der Spaß des Lebens wieder losgeht,