Das Wochenende began eigentlich schon gestern. Mit einer Wellness-FuĂpflege und einer langen, spannenden Rummikub-Runde. DafĂŒr musste ich zwar wieder einmal gegen das RAG verstoĂen, denn mein Termin war bereits um ZEHN (!!!) Uhr.
Dass ich dort noch Gelegenheit hatte, die kleine, sĂŒĂe Hundedame kennenzulernen, bevor sie heute leider ihren Verletzungen erlag, war es alleine schon wert, frĂŒh aufzustehen. Ruby, ich hoffe, du bist gut ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gekommen und wir werden dich eines Tages wiedersehen.
Heute musste ich das Rentner-Ausschlaf-Gesetz nicht ganz so derb verletzen, hatte sich doch mein lieber Freund und Ex-Kollege Luca Thomi fĂŒr 11 Uhr zum Kaffeeklön angesagt. So konnte ich mich vorher stressfrei meinem Spezial-Porridge widmen, heute aus Vital-Porridge, gepufftem Quinoa, Hafer-Kokos-Crunchy, Akazienfasern, Berberitzen, Maulbeeren und Heidelbeeren zusammengesetzt, mit Reisdrink angemacht und mit BuSeLei-Röstung, Hartkorn-Porridge-GewĂŒrz und naturtrĂŒbem Mariendistelöl getoppt. Ich kann Euch sagen: LECKER!
Nach einem langen und ausgiebigen Kaffeeklön hatte Luca Thomi die grandiose Idee, das FrĂŒhlingswetter auszunutzen und eine schöne Frischluftrunde am Rhein zu drehen. Das hatte ich in letzter Zeit tatsĂ€chlich selten gemacht.
Bei blauem Himmel und Sonnenschein wurde mir wieder einmal bewusst, wie schön es doch hier am Rhein ist.
Wir besuchten den den wieder mal angellosen Angler Armin Armab und sprachen ihm Trost zu. Er harrt hier bei Wind und Wetter aus und beobachtet die vorbeifahrenden Schiffe.
Auch die beiden Trauerweiden, die lt. keltischer Ăberlieferung meine BĂ€ume sind, strahlten in tollen Farmen.
Hier am Charles-Bukowski-Ufer hat man noch weiter schöne Ausblicke. WĂ€hrend Simones Engel wie so oft versucht, die Sonne mit den FlĂŒgeln festzuhalten, sitzen am Kleinen Deutschen Eck Menschen auf den BĂ€nken in der Sonne und genieĂen den Blick rheinabwĂ€rts.
Ein schöner Kontrast waren auch die vielen bunt blĂŒhenden Blumen zu den rötlichen Herbstfarben der meisten BĂ€ume. Diese Runde war neben der wohltuenden Bewegung an der frischen Luft auch Futter fĂŒr sie Seele. So kann man ein Wochenende einlĂ€uten.
Da ich auch morgen wieder sehr frĂŒh aus den Federn möchte, weil mein kleiner Lieblingsbruder um zehn zum FrĂŒhstĂŒck und anschlieĂendem Marktgang zu Besuch ist, werde ich am Sonntag alle fehlenden Schlafstunden und somit all meine VerstöĂe gegen das RAG mit einem Schlag kompensieren.





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