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| Ohne eins spielt zwei .... |
08 Juli 2016
Retro-Kloppabend Nr. 3
26 Juni 2016
Der Ausklang
Heute morgen konnte ich es mir endlich erlauben, erst nach halb neun zum Frühstück aufzulaufen, ohne den Anschluß an meine Reisegesellschaft zu verlieren. In den letzten beiden Tagen standen um diese Zeit schon die ersten zum Aufbruch bereit. Wie gesagt, halb neun, das ist zwar vom Ausschlafen noch sehr weit entfernt, aber da wir erst um viertel nach 11 zum Bahnhof aufbrechen wollten, konnte ich noch gemütlich mit den lieben Kolleginnen frühstücken und stressfrei meine Siebensachen zusammenpacken.
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| Warten auf Ernestov |
Kollege Ernestov verschaffte uns noch eine zusätzliche Wartezeit, als er merkte, dass er sein Bahnticket (für Hin- und Rückfahrt) bereits nach der Hinfahrt entsorgt hatte.
Übrigens, das Motel One, in dem wir untergebracht waren, ist eine echte Empfehlung wert. Sehr freundliches Personal, die Zimmer ohne Schnickschnack, aber vollkommen ausreichend, sehr sauber, gute Betten und mit großem TV und WLAN ausgestattet.
Dass wir uns dann mit vollem Gepäck in eine gut gefüllte und langsam fahrende Tram quetschten, anstatt die geräumige und schnelle Metro zu benutzen, war schon ein Einfall der besonderen Art. Diese Idee konnte eigentlich nur von Börry Walt kommen, der selbst nur mit Bermudashorts, Badeschlappen und einer größeren Handtasche angereist war.
Unsere Heimfahrt verlief diesmal ohne besondere Vorfälle bahntechnischer Art. Eine knappe Stunde Aufenthalt in Düsseldorf nutzten wir zum Auftanken mit Brezeln, Brötchen und Kaffee, dann brachte uns der Regionalexpress in anderthalb Stunden schnurstracks in die Heimat. Durch diese kleine Umdisposition vom IC auf den RE schafften wir es sogar, entgegen der ursprünglichen Planung rechtzeitig zum Spielbeginn unserer Jungs zu Hause zu sein.
Mein Dank gilt der besten LeiseReiterin von allen, Frau Valeska Dittmeyer, die es jedes Jahr schafft, für kleines Geld eine tolle ver.di-Tour zu organisieren.
Der Tag der Eetcafes
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| De Engelbewaarder |
Danach ein atemberaubender Survival-Spaziergang quer durch die Innenstadt von Ost nach West. Durch den überladenen Rotlichtbezirk, über Straßen, Tramspuren und Radwege, und immer wieder über Grachten. Ein unglaublicher Verkehr an Autos, Trams, Radfahrern und Fußgängern, aus allen und in alle Richtungen, wuselt sich durch die Innenstadt. Speziell die Radfahrer zeigen oft kamikatöse Züge.
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| Ein Ort zum Innehalten |
Die gepflasterten Wege längs der Grachten sind wahre Buckelpisten, eine gute für meine lädierten Gleichgewichtsorgane. Das hindert jedoch die Radfahrer nicht daran, ihre rasanten "Jetz-komm-ich!"-Fahrten zu praktizieren.
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| Café Tabac |
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| Lecker und gemütlich |
Später in der Hotellounge mußten wir leider noch miterleben, wie CR7 in der Verlängerung das Ende von Modric und Co einleitete.
24 Juni 2016
Aliens und Engelbewaarder
Beim anschließenden Flanieren durch die Innenstadt trafen wir manch interessanten Besucher, einige kamen von sehr weit her.
Nach ein paar leckeren Mittags-Häppchen am Spui machten wir uns zu dritt auf den Weg nach Krommenie zur Inspektion des 100-meter-Teststücks der SolaRoad, eines stromproduzierenden Straßenbelags. Jedoch wurde unser Forscherherz von der Auskunft des Bahnbediensteten "3 Personen Krommenie? Macht knapp 30 Euro hin und zurück!" arg seiner Motivation beraubt. Und so fuhren wir mit der Tram lieber direkt ins Viertel "Jordaan", wo wir einen schönen Nachmittag damit verbrachten, Straßen zu durchkämmen, Häuser zu bewundern, und uns nicht von marodierenden Radfahrer-Horden plattfahren zu lassen.
Überhaupt, die Radfahrer, ein Phänomen der besonderen Art. Dass bei der Menge an Radlern und dem Affenzahn, in dem alle in allen Richtungen durchrasen, nicht alle 3 Minuten jemand zu Klump gefahren wird, widerspricht allen mir bekannten physikalischen Gesetzen. Das ist etwa so, als würde man einen Topf mit kochendem Wasser und eine Pfanne mit siedendem Öl zusammen über einem offenen Stromverteiler auskippen - und bekäme Eiswürfel raus.
Ok, wir haben es unbeschadet überlebt, ebenso wie den überfüllten Engelbewaarder, der leider keine 13 daher gelaufenen deutschen Touristen mehr mit einem Abendessen versorgen konnte. Auf dem Rückweg fanden wir einen Italiener, der uns lecker satt machte.
Amsterdam ist eine sympathische interessante Stadt, ich freue mich drauf, morgen mehr zu entdecken.







