31 August 2016

So langsam .....

... geht die schöne Zeit des Entspannens, Ausschlafens, Lesens und gut Lebens zu Ende. Meine Freunde und Gastgeber haben mir eine sehr schöne Zeit bereitet. Ein wenig rührselig werd ich schon, wenn ich daran denke, übermorgen früh im Zug nach Hause zu sitzen.
Gleichzeitig freue ich mich aufs Heimkommen, auf die Freunde daheim, auf die Kulturnacht, den Schreibkurs, die Arbeit Heimat.
Heut mittag hab ich "Weißer Zug nach Süden" von Thommie Bayer im Buchladen abgeholt und schon halb gelesen. Für die Zug-Lektüre muß wohl ein anderes Buch herhalten.
Aber auch hier wie bei den "Seltenen Affären" gilt: Ich kann schlecht aufhören. Obwohl die Geschichte eigentlich unspektakulär ist, will ich immer wissen, wie es weiter geht und kanñ das Buch schlecht aus der Hand legen.
Und übermorgen geht mein Zug nach Süden.....

30 August 2016

Feige Ziege in Lübeck

Ein Ausflug ins schöne Lübeck stand heute auf dem Programm. Lübeck liegt ungefähr in der Mitte zwischen Fehmarn und Hamburg, von wo Maren ebenfalls per Zug anreiste. Wir hatten uns lange nicht gesehen und daher gab es viel zu erzählen.
Kischstreusel = Gaumenfreude
Eine kurze Rast in Lübecks erster Bio-Konditorei bescherte mir einen leckeren Kirschstreusel, auf unserem weiteren Spaziergang über die Altstadtinsel plünderten wir Buchläden, Zigarrengeschäfte und Cafés, am Ende landeten wir in der neuen Kultur-Rösterei.
Große und kleine Stullerei
In einem schönen Innenhof wurden Kleinigkeiten auf einem Mobilar komplett aus Europaletten angeboten. Das im gleichen Gebäude auch die Geschäftsstellen von Amnesty und Greenpeace untergebracht sind, war eigentlich logisch und passend. Wir entschieden uns lukullisch für die Stullerei, meine Feige Ziege war exzellent. Auch der Espresso Doppio zum Nachtisch, mit einer geschmauchten Knakjes als Zutat, war bombig.
Innenhof, Palettenmöbel, Greenpeace-Büro: Genau meins
Kurz nach 7 machten wir uns wieder auf den Heimweg, jeder auf seinen. Pünktlich in Burg angekommen (Deutsche Bahn -Pünktlich!!), hatte sich diesmal das Busunternehmen Autokraft entschieden, ein paar kleine Widrigkeiten einzustreuen, wie ich es sonst nur von der Deutschen Bahn gewohnt bin. Der letzte Bus, der eigentlich die ankommenden Bahnreisenden aufnehmen sollte (so war es im Fahrplan im Internet zeitlich abgestimmt), fuhr lt. Fahrplan an der Bushaltestelle Bahnhof nicht mehr dort ab, sondern am Stadtpark. Na gut, 200 Meter weiter gelatscht. Dort war der Fahrplan an der dunkelsten Stelle der Straße aufgestellt. Nicht lesbar ohne Hilfen. Na gut, mit der Handy-Taschenlampe gings. Und siehe da: Plötzlich war über der letzten Spalte ein Telefon-Symbol angebracht. Erklärung unter dem Plan: Diesen Bus müssen sie vorher telefonisch bestellen. Aber nur während der Geschäftszeiten bis 16:45 Uhr. Super! Na gut, zurück zum Bahnhof, mit dem Handy die Taxi-Zentrale angerufen. 2mal versucht, sie anzurufen. Nur Störungen, kein Gespräch möglich.
Ich hab ja Übung mit sowas. WhatsApp geht, Nachricht an die Freunde und Gastgeber, die schicken eine Taxe vorbei, 10 Minuten später sitze ich gut gelaunt im Wintergarten und schreibe in mein blog.
Das Leben kann soooo schön sein .....

29 August 2016

Zaubertrank und frisches Dorschfilet

Nachdem ich gestern wegen zuviel Müßiggang zuwenig Lust zum Kochen hatte, ging uns heute morgen der Zaubertrank aus.
LeckerZaubertrank

Also wurde heut mittag geschnippelt und gekocht und durchs Sieb gedrückt, angekühlt und in Flaschen abgefüllt, damit Hardy auch nach meiner Abreise weiter sein morgendlichen Schnäpschen genießen darf. 
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Unsere anschließende Fahrt zum Hafen nach Burgstaaken diente neben dem Erfreuen an der schönen Hafenkulisse auch der Versorgung mit frischem Fisch. Im Fehmarnschen Fischlädchen erstanden wir u.a. fangfrischen Dorsch.
Hafenszenario Burgstaaken

Den fehlenden Salat zum Abendessen konnte ich anschließend in Burg mitnehmen. Natürlich besuchte ich bei der Gelegenheit auch den Insel-Buchladen. Ich hatte vorgestern in einer Rezension zum gerade verschlungenen aktuellen Buch von Thommie Bayer "Seltene Affären" gelesen, dass diese Geschichte zum Teil auf dem Vorgänger-Roman "Weißer Zug nach Süden" basiert. Müßig zu erwähnen, dass gerade dieses Buch nicht vorrätig war, ich werde es übermorgen abholen und wahrscheinlich so schnell verschlingen, dass ich mir für die Heimfahrt am Freitag etwas anderes einfallen lassen muss.
Sei's drum, ich freu mich auf die morgige Fahrt nach Lübeck und mein Treffen mit Maren.

28 August 2016

Gott schütze die Müßiggänger!

Der Brötchenbote kommt
 Für heute Abend ist der Durchzug einer Unwetterfront angesagt. Damit ab morgen der Sommer wieder weitergeht. Nach dem morgendlichen Brötchentrip und einem wunderbaren Teresenfrühstück überbrückten wir die Zeit im schattigen Garten.
Es mussten schwierige Entscheidungen getroffen werden: Wann und wo gehen wir heut Abend essen? Jeder, der in seinem Leben schon einmal vor solch schwierigen Entscheidungen gestanden hat, versteht, dass so etwas gut überdacht sein will. Gestern Steaks mit Ofenkartoffeln, vorgestern Scampipfanne mit Gemüse, davor Steaks mit Rucola-Salat, es soll ja nicht langweilig werden.
3 Müßiggänger (1 fotografiert)
Nach dem Mittagsschläfchen und eingehender Diskussion war klar: Zum Italiener nach Burg.
 Borgo Antico
Im Borgo Antico könnten wir tatsächlich noch einen Tisch reservieren - und die Pizza Al Porto mit Sardellen, Kapern und Thunfisch mundete vorzüglich, bei Petra noch abgerundet durch ein klitzekleines Schälchen Knoblauch. Mittlerweile sitzen wir im Wintergarten und der Regen prasselt ordentlich aufs Dach. Hardy bereitet sich mit einem Pfeifchen auf den Tatort vor, und ich schreibe allerlei unwichtige Dinge in mein blog.