12 Juni 2015

Kunst, Kultur und Lebensfreude

Am Wochenende des 20./21.Juni findet in Remagen bereits zum 13.Mal der LebensKunstMarkt statt. Ausgerichtet von der Stadt Remagen und der Einzelhändlervereinigung Remagen mag ich, scheint das Ganze ein lebhaftes Treiben zu werden. Bereits Freitags, am 19.06., um 13 Uhr startet das Fest mit einem Spezialitäten-Markt, Schwerpunkte Provence und Mediterran.
 Wenn man sich die Bilder aus den letzten Jahren ansieht, dürfte das die Feinschmecker unter uns anziehen. Mehr als 200 Künstler und Kunst-handwerker stellen ihre Werke aus, ebenso gibt es Live-Konzerte, Walkacts und Kunst für Kinder. Die ganze Innenstadt ist am Wochenende verkaufsoffen, hoffentlich spielt das Wetter mit. Einen detaillierteren Überblick kann man sich vorab hier verschaffen.
Glanz der Vorzeit
Kleiner Geheimtipp: Auch unsere Kollegin und Künstlerin Sigrid Heller ist erfreulicher-weise hier vertreten. Im evangelischen Gemeindehaus an der Friedens-kirche, das ist in der Marktstraße 25, kann man ihre Vielseitigkeit bewundern. Neben allerlei schönen Accessoires aus dem Kunsthandwerk stellt sie hier auch einige ihrer Bilder aus.
Afrika - Wiege der Menschheit
Sie wird samstags von 12 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr ihre Werke präsentieren. Einige Bilder darf ich bereits hier in der Vorschau präsentieren. Die Auswahl ist völlig subjektiv nach meinem ganz persönlichen  Geschmack getroffen.
An diesem Wochenende sollte für jeden etwas passendes dabei sein. Ich hoffe, dass der Wettergott mitspielt und ich an einem sonnigen Tag einige von Euch dort wiedersehe. An Sigrid's Stand werdet Ihr bestimmt noch eine ehemalige liebe Kollegin treffen. Wer das ist? Verrat ich Euch nicht. Geht hin.
Traumpfade
Live-Konzerte gibt es am Samstag von den FGAN Lunchbreakers (14 Uhr), Rouge Baiser (19 Uhr) und am Sonntag von Asgard & Akkordeon(12 Uhr) und Sales Gosses (15 Uhr).




11 Juni 2015

Silberhelm mit Goldkrone

Die glorreiche Tipprunde Die Mörder der Ockenrunde versammelte sich heute abend, um beim jährlichen Großen Fressen den neuen Tippkönig zu ehren. Wegen krankheitsbedingter Ausfälle und vereinsinterner Sperren und Beurlaubungen konnten leider nur 16 von 19 Mitgliedern an den Krönungsfeierlichkeiten teilnehmen. Die Gastgeberin, Prinzessin Rossana, hatte die Hallen festlich geschmückt und eine reiche Auswahl an erlesenen Speisen zubereitet.

Silberhelm mit Goldkrone

Unangefochtener Sieger der Jahreswertung wurde Häuptling Silberlocke, auf dessem greisen Haupt die güldene Krone einen prächtigen Kontrast abgab. Er baute an den letzten Spieltagen seinen Vorsprung immer weiter aus und erntete so die Früchte einer langen und harten Saison.
Nachdem letztes Jahr Luca Thomi den Anfang gemacht hatte, erklärte auch unser gerade in den Ruhestand verabschiedeter Kollege Ewaldo, dass er der Truppe zukünftig weiter erhalten bleibt. Zudem liegen für die nächste Saison bereits 3 neue Anträge auf Aufnahme in den Club vor.
Nach der Krönung wurden noch einige statistische Besonderheiten verlesen, dann wurde die Festtafel eröffnet. Und es gab reichlich.


Molly, Baum, Frau Dittmeyer, Underground, Bart, Gäddi, Oberst Maju, Paulchen P, Ernestov, Luca Thomi, Börry Walt, Ewaldo, Bonanaza, Diabolo, Nordhorn und der Hinterkopf von Silberhelm





So wurde es mal wieder ein schöner Abend, es wurde viel gegessen, getrunken, gelacht und alle hatten Spass an diesem kurzweiligen Abend.

06 Juni 2015

T-Bones auf der Terrasse

Ein schöner Sommertag neigt sich dem Ende zu. Nach einem ausgiebigen und vor allem späten Frühstück auf der lauschigen Terese konnte ich mit Kumpel Mike T-Bone einige Besorgungen erledigen, u.a. die lebenswichtigen Bavarian Steaks beim Ahsenmacher und die Zutaten für einen leckeren bunten Mausuhr-Salat, angemacht mit Walnuss-Öl, frisch gepresster Zitrone und weiteren Leckereien. Hmmmmmh.......
konzentri - konzentra -
Mücke bist du immer noch da?
DAS ist ein Salat!
Der strenge Blick von Kumpel Mike hat echt gar nichts mit dem Geschmack oder dem Geruch des Gerichts zu tun, er versucht lediglich eine freilaufende Mücke, die sich auf seinem Steak niedergelassen hat, durch Hypnose davon zu überzeugen, dass das Steak gegenüber noch viel schmackhafter ist. Der Herr gegenüber ist gerade dabei, durch kontinuierliches Fixieren des Mausuhrblatts auf seiner Gabel eine unsichtbare telepathische Wand rund um seinen Teller zu errichten, um das Insekt fernzuhalten. Ich kann berichten, dass beide Herren Erfolg hatten. Das Insekt war so irritiert, dass es sich freiwillig selbst im Blumenkasten versenkte, um wenigstens als Blumendünger ein gutes Karma zu erwerben.

Nach einem halbwegs harmonischen Besuch bei meiner alten Dame hatte ich dann noch 2 weitere Stunden zum Teresen-Chillen, bevor der Fußballabend losging. Der verläuft allerdings noch nicht so recht nach meinem Geschmack, da die "vor-die-Hölzer-Treter" und Trikot-Reißer aus Turin gerade den Ausgleich geschossen haben. Ich werde wohl noch eine weitere telepathische Wand um das Tor von Terstegen errichten müssen, damit das Spiel nicht noch kippt.
Ach wisst ihr:
Das Leben kann echt schön sein.

31 Mai 2015

Was sind schon 25 Jahre?

25 Jahre sind schon ne lange Zeit, ne ziemlich lange sogar, wenn man knapp 50 ist, oder wie ich, unmerklich älter. Wenn sich zwei Menschen so lange aus den Augen verloren haben, nix mehr voneinander gehört haben, dann muss man sich vorher schon gut gekannt haben, um nach so langer Zeit noch was miteinander anfangen zu können. Nein, DAS meine ich nicht mit "was miteinander anfangen".
Wenn man aber heute feststellt, dass man sich nur ganze 2 Jahre gekannt hat, damals, und das eher zufällig, die Freundin eines WG-Mitbewohners, ja dann hat man sich heut wahrscheinlich gar nicht viel zu sagen. Sollte man denken.
Ich durfte heute spüren, dass alles ganz anders ist. Da ich diese Erfahrung nicht zum ersten Mal mache, bin ich auch nicht mehr SO überrascht darüber. Aber ein wenig strange ist es schon. Und vor allen Dingen sehr schön.
Zu spüren, dass eine gefühlte Nähe, die mal da war, auch nach so langer Zeit noch vorhanden ist, das ist schon irgendwie verrückt. Dass ein Mensch, den ich früher mochte, mir immer noch ganz schnell ein gutes Gefühl gibt. Dass ich mich in seiner Gesellschaft sofort wieder wohlfühle. Hmmmh, ja, so isses. Und so wurden aus einer Verabredung zum Frühstück im Pfefferminzje 4 Stunden "Wir erzählen uns gegenseitig unser Leben". Da wir beide in dieser Zeit einiges erlebt haben, wurde es auch überhaupt nicht langweilig. Es war so interessant, dass wir noch 3 Tage hätten weiter erzählen können, ohne dass uns die Themen ausgehen. Mir fällt auf, dass ich in meinem Redeschwall besser manchmal ne Pause machen sollte. Und wenn MIR das auffällt, heißt das schon was. Wo ich meine Begeisterung so schlecht im Zaum halten kann.
Was mir im Nachgang aufgefallen ist: Wir haben kein Wort über die gemeinsamen Bekannten von damals verloren, sondern nur von uns erzählt. Was bleibt, ist ein schönes Gefühl - und der gemeinsame Wunsch nach Wiederholung. Ich freu mich drauf.