30 April 2007

Ihr werdet nie deutscher Meister!

Meine Vision wird langsam real:
Wir haben die Schlacker Granaten ohne Punkte wieder heim in die Ückendorfer Turnhalle geschickt. Super V-F-L !
Ich hoffe, das wir den Klassenverbleib nächste Woche in Hamburg klarmachen können, dann wird unser Besuch im Ruhrstadion am 12.05. zur Nichtabstiegsfeier.
Auch sonst konnte ich in meiner zurückliegenden Urlaubswoche gut relaxen. Montag bis Donnerstag waren zwar von Anwendungen, Arztterminen, Autowerkstattbesuchen etc. durchzogen, aber seit Freitag konnte ich mich gut zurücklehnen, mit Franz und Steffi den VFL vor dem Fernseher bejubeln, dank Anja auch die Blumen auf der Terasse geniessen, mit meinem kleinen Brüderchen die Samstags-Livekonferenz sehen, meinen lieben Onkel Wilhelm besuchen, bei Freunden grillen, den Flohmarkt besuchen ..... ach es war einfach herrlich!

Für meinen weiteren gesundheitlichen/beruflichen Werdegang zeichnen sich nach eingehender Beratung auch mehrere Lösungswege ab. Das macht wieder Mut. Meine Schlafapnoe hat sich weiter verbessert, so daß ich evtl. gar keine Maske mehr tragen muss.
Ich sags ja: Alles wird gut!

09 April 2007

Erholung

Das lange Wochenende neigt sich langsam dem Ende zu, ein schönes Wochenende mit einer kleinen Wanderung, mit viel Schlafen und Lesen, einem Flohmarktbesuch und einem historischen 4:1 bei den Pillen.
Auch ein Wochenende mit einem sehr lauten Tinnitus, der manchmal schwer zu ignorieren ist. Bisher tu ich ihm den Gefallen nicht, ihm meine Aufmerksamkeit zu schenken. Pfeift er deshalb immer lauter, bis ich ihn endlich beachte ? Soll er. Der darf das.
Heute nachmittag wollten wir meinen lieben Onkel Wilhelm besuchen, der seit kurzem im Seniorenheim untergebracht ist. Er hat jedoch so fest geschlafen, das wir ihn nicht wecken wollten und lieber ein andermal wiederkommen. Sein Bruder ist heut nacht gestorben. Hoffen wir, das Wilhelm sich weiter berappelt und wir noch manchen Skat zusammen spielen können.
So hab ich denn mit meinen Eltern bei mir zu Hause Kaffee und Kuchen genossen.
Und jetzt lege ich noch ein langes Lesestündchen ein. Denn mein neuer Roman, "Spin" von Robert Charles Wilson, fesselt mich sehr. Das war wider einmal eine gute Empfehlung von den Schriftsonar-Jungs, die sich weiter in toller Manier um den Science-Fiction-Planeten bewegen.

02 April 2007

Blau-Weiße Visionen

Ich hatte Anfang des Jahres einen blau-weißen Tagtraum vom letzten Bundesligaspieltag, an den ich am Wochenende nochmal erinnert wurde:
Mein VFL gewinnt in Gladbach glücklich 1:0 (durch ein Tor von Fanis Gekas, der damit Torschützenkönig wird) und rettet sich dadurch vor dem Abstieg. Deshalb ein glücklicher Sieg, weil sich der Gladbacher Superstümer Kahé beim Elfmeterschuß in der letzten Minute durch ein unglückliches Ausrutschen und in-den-Rasen-treten den Fuß brach. Wodurch die Ziege-Truppe den Gang in die Zweitklassigkeit antreten muss.
Man begleitet die schwatzgelbe Glatzenhorde nach unten, die bei den bereits als Absteiger feststehenden Ostwestfalen mit 0:3 unter die Räder kam und nun durch das schlechtere Torverhältnis absteigen muss, was dem Gang zum Konkursrichter gleichkommt.
Und das, obwohl man sich am vorletzten Spieltag bereits im siebten Himmel wähnte, nachdem man durch einen Derbysieg gegen Schlacke 04 den Jungs aus der Ückendorfer Turnhalle die Meisterschaft versaute.

09 März 2007

50 - Geschafft!

Letzten Sonntag bin ich dem Club der alten Fuffies beigetreten.
Ich hatte im Vorfeld mächtig Stress, den Ordnungs- und Sauberkeitsstau zu bewältigen, der sich vor allem in den beiden letzten Jahren in meiner Hütte breitgemacht hatte. Alleine hätte ich die Kurve auch nicht mehr ganz gekriegt. Besonders dankbar bin ich meiner grundgütigen Freundin, Skatschwester und intergalaktischen Gesinnungsgenossin, die kurzfristig eingesprungen ist, als ich in den letzten beiden Tagen vor dem Geburtstag doch ziemlich überfordert war. Aber auch einige andere liebe Menschen haben mich mit Regal aufbauen, Suppe kochen, Schnittchen machen, Kuchen backen und hinterher aufräumen und spülen unterstützt, so das der letzte Sonntag ein richtig schöner wurde. Und mein Zuhause ist seitdem auch wieder ein viel schöneres geworden, in dem ich mich wieder wohler fühle.
Es kamen viele, um zu gratulieren, einige mussten leider dem Virus Tribut zollen und das Bett hüten. Viele riefen an, ich konnte gar nicht alle Telefonate entgegennehmen, weil manchmal gleichzeitig Haustür, Telefon und Handy klingelten. Das ich mich nicht ausreichend um jeden einzelnen kümmern konnte, hat mir hoffentlich niemand krumm genommen. Bis auf eine kurze Phase am Nachmittag, als die Sitzgelegenheiten zur Neige gingen, verteilte sich der Besuch ganz gut über den Tag und den frühen Abend. Ich habe es sehr genossen, so viele alte und neue Freunde um mich versammelt zu haben, mir wurde sehr bewusst, das ich doch einigen Menschen am Herzen liege. Das hat mir sehr gut getan.

Mittlerweile hab ich auch von ein paar Gästen positive Resonanz bekommen auf den "lockeren Nachmittag in entspanntem offenem Klima" bekommen und bin richtig froh, das ich das so gemacht habe.

Also Freundinnen und Freunde, wenns jemand von Euch liest: Ihr habt mir richtig Freude gemacht und ich hoffe, wir werden noch einige mal so zusammenkommen.