05 Oktober 2005

Simplify your life

Vorsicht Vorsicht,

nach ersten Arbeits- versuchen muss ich feststellen, das ich mich auch stundenweise noch ziemlich schwer tue und anschliessend erledigt bin. Ich stosse doch früher an meine Grenzen, als ich es erwartet habe. Beim Tinnitus merke ich, das er doch erheblich stressbedingt ist. Also: Galama !
Am letzten Wochenende haben mir 3 unbeschwerte Tage im wunderschönen Freiburg gezeigt, wie gut es mir gehen kann, wenn ich abschalte und geniesse. Um dies öfter machen zu können, ist es dringend nötig, das Leben zu vereinfachen, um sich von unnötigem Ballast jeglicher Art zu trennen.

Das heisst erstmal arbeiten an sich selbst, vorhandene Verhaltensweisen überdenken und ändern, und nicht nur drüber nachdenken, sondern machen. Die ersten Anfänge setze ich zu Hause schon um. Input-Stop in vielen Bereichen. Sortieren und ausmisten. Das Büro daheim wird zum Wochenende hin wieder aufgeräumt und sauber sein (Danke, Steffi und Franz!). Die Küche nimmt Formen an. Die anderen Zimmer folgen (Nochmal Danke!).

Fortsetzung folgt.

20 August 2005

Damit es nie langweilig wird


Hurra, Post von der Krankenkasse !

Beim letzten Schreiben auf dem 5-seitigen Formular doch 1 Punkt übersehen?? Na na na! Da fehlt doch die Kopie der letzten gesunden Gehaltsabrechnung!
Und zur Strafe werden die Rechnungen des Psychotherapeuten zukünftig nur noch übernommen, wenn durch permanentes Ausfüllen eines 3-seitigen Formulars von mindestens 4 unabhängigen Gutachtern bestätigt wird, das die Sitzungen beim Therapeuten einen medizinischen Grund haben und nicht zum privaten Vergnügen dienen.
Eigentlich ist es unfassbar, um welche völlig nutzlosen Dinge sich manche Leute kümmern und am Ende noch gut dafür bezahlt werden.

Ich erinnere mich an eine ärgerliche fruchtlose Diskussion mit einem dieser "zuständigen" Sachbearbeiter, als sich herausstellte, das ich 2 Hörgeräte brauche.
Nach dem ausgiebigen Testen von insgesamt 5 Hörgeräten stellte sich heraus, das mir nur 1 davon einen Vorteil beim Hören und Verstehen bringt, das aber spürbar.
Nach dem Einreichen des Kostenvoranschlags bekomme ich von der Versicherung Mitteilung, das die Kosten nur bis zu einem bestimmten Betrag übernommen werden. In vielen folgenden Telefonaten weise ich den "Zuständigen" darauf hin, das wir einen schriftlichen Vertrag miteinander haben, in dem keine solche Höchstgrenze festgelegt ist. Dafür bezahle ich einen Haufen Geld jeden Monat.
Das Geständnis, das die Versicherung intern mit einem "Team von Experten" festgelegt hat, das für diesen Betrag jeder ein für ihn passendes Hörgerät bekommen kann, muss ich ihm bröckchenweise aus der Nase ziehen. Und das ich als Vertragspartner über diese Vertragsänderung nicht mal informiert worden bin, das ist seiner Ansicht nach so ... naja, das müssen sie doch verstehen ... äääh ... die allgemeine Kostensituation .. grummelgrummel .. das mussten wir machen, weil die finanzielle Situation bei uns ist nicht mehr so, wie das mal war !

Ich entgegne, das ich das verstehe, weil bei mir ist die Situation, speziell finanziell, auch nicht mehr so, wie sie mal war und ich werde dann ab nächsten Monat etwas weniger Prämie zahlen, das werden sie ja verstehen ..

Halt ! Nein, das ist ja was ganz anderes, das können sie nicht machen, das geht nicht, einfach einseitig ... wo kämen wir denn hin !

Als ich gemerkt habe, das ich es mit einem Hohlblock zu tun habe, der logischen Dingen nicht so zugänglich ist, habe ich dann kapituliert. Ich musste ihm dann aus reiner Bosheit noch mitteilen, das ich dann 2 preiswertere Geräte nehmen werde, die den Rahmen nicht überschreiten
" .. Na sehen sie, es geht doch .."
und die dann in die Schublade lege, weil ich mit denen auch nicht besser höre als ohne.
" .. Nein nein, wenn die ihnen nicht helfen, dann können sie nicht .. stop nein!!"
Aber sie haben doch selbst gesagt, das ich mit preiswerteren zurechtkäme, bzw. ihr Expertenteam hat das gesagt !
" .. ja aber wenn sie selbst sagen, das ihnen nur die teuren Geräte helfen .."
....

So hätte ich das noch Stunden weiterführen können, aber ich hab ja auch besseres zu tun als mich mit diesen Hanswursteln rumzuärgern. Die ja nur ihre Pflicht tun. Da könnt ich kotzen.

27 Juli 2005

Die Bahn im Ohr

Obwohl ich ein leidenschaftlicher Zugfahrer bin, muss das wirklich nicht sein:


Die Bahn im Ohr




Originalartikel:

Morgenwelt: Tinnitus

13 Juli 2005

Licht am Horizont !

Pieks
Seit Montag Morgen wird der Tinnitus erstmals wieder etwas leiser. Die anschliessende Akupunktur zeigt auch erste Ergebnisse.
So kann es weitergehen !

Bildquelle: Usedom