16 August 2012

København

Heute war Smørrebrød angesagt, d.h. 5 Uhr aufstehn, kurz vor 7 Abfahrt des Reisebusses in Burg, und abends gegen acht wieder zurück.

Grundtvigtskirche von innen
Dazwischen: Ostseefähre, Tunnel und Brücken, und ne total interessante Stadt, die man in dieser Kürze natürlich nicht wirklich erfassen kann.
Wir sind nach der Busführung zu Meerjungfrau, Grundtvigtskirche und Wachwechsel am königlichen Palast (letzteres unter dem Motto: Dinge, die die Welt nicht braucht) zu Fuß durch die Innenstadt gestreift.

Meerjungfrau

Im königlichen Garten
Strøget
Ein Stück die Strøget hoch, runter zum Canal, durch Nebenstraßen der Strøget zum Royal Garden, runter nach Nyhavn, hier und da mal halt gemacht, gesessen, beobachtet, was getrunken, einen Røde Pølser gemümmelt, und ruck zuck waren 3 Stunden vorbei. Die Stadt scheint sehr vielfältig zu sein. Allerdings auch ziemlich teuer. Ein Latte Macchiato an einer besseren Imbissbude für 49 Kronen (6,50 €) ist normal. Wenn man allerdings die Augen aufhält, findet man schnell die Zonen, in denen erträgliche Preise herrschen. Das alles lädt zu weiteren Besuchen ein.

15 August 2012

Jimi-Hendrix-Memorial-Tag


Zum Gedenken an den alten Helden haben wir heut noch länger geschlafen, noch länger gefrühstückt, und noch länger gelesen. Ich denke, besser kann man einen solchen Tag nicht beginnen.
Manni beim Meer
Außerdem sind wir vom Strand zum Denkmal und zurück zum Parkplatz barfuß gelaufen. Ich denke, das hätte er gemocht :-)
Anschließend in der Orther Yachthafen-Außenkombüse ein leckers Mahl und dann zum Hafen nach Burgstaaken. Der traditionelle Besuch im et cetera darf natürlich nicht fehlen.
Jetzt lungern wir auf der Terrasse rum und freuen uns auf morgen.

14 August 2012

Fahrt in den heiligen Hafen

Heute morgen ging es sportlich los: Mit dem Rad nach Burg, Brötchen und Zeitung holen.
Der rasende Brötchenbote von Niendorf :-)

Und nachdem der kleine Erreger vom Sonntag sich fast ganz zurückgezogen hat und weitere Entfernungen von Haus und Klo zulässt, haben wir uns eine Fahrt nach Heiligenhafen gegönnt. Da der letzte Bus um 19:20 zurückfuhr, mussten wir leider auf den von unsere Kollegin empfohlenen Sonnenuntergang in der Relaxliege auf der Seebrücke verzichten. Trotzdem danke für den Tipp, Pedi. Als kleines Dankeschön dieses Erinnerungsfoto:
Leider waren alle Sonnenplätze besetzt.

Wir gönnten uns in einem Fischrestaurant mit Hafenterrasse was Leckeres. Das Ostseegericht 2012 bestand aus mit Cornflakes paniertem Dorsch, Sprossengemüse, und: Nudeln mit Tomatensauce. Und hier, Doro und Gerd, kommt Euer Suchbild:
Auch ohne Kerstin locker hingekriegt.

Abends zurück in Burg kam ich noch in den Genuss der besten heißen Schokolade meines Lebens, die müsst ihr unbedingt mal probieren.
Pernigotti. Am besten Bitterschokolade oder Orange.

Tja, was gibts sonst zu sagen: Kaiserwetter, strahlend blauer Himmel, 20 - 25 Grad, Nick Hornby auch schon fast durchgelesen. Es könnte langsam mal ne Wolke am Himmel auftauchen......

13 August 2012

Kurze Schwächephase

Nachdem ich am Samstag abend bereits erste Anzeichen erkennen konnte, kam gestern die Vollendung: Reißen und Ziehen im Verdauungstrakt, Frösteln bei 28° Celsius, und ganz viel Blei in allen Knochen signalisierten unübersehbar: Mach mal Pause, Alter! So verbrachte ich 2 Nächte und den Tag dazwischen vorwiegend dick eingemummelt im Bett. Heute morgen schmeckte bereits das Frühstück auf der Terese ganz annehmbar. Und heute nachmittag unternahmen wir den ersten Radtrip ins Städtchen, zum Tourist-Info und auf den Marktplatz. Die Tagesfahrt nach Kopenhagen ist gebucht, und am späten nachmittag traute ich mir beim Italiener am Marktplatz Tortellini ala Panna zu.
Zum Glück war die Portion sehr übersichtlich, im Gegensatz zu Marens Spaghetti Carbonara, die zur Not uns beide satt gemacht hätten. Beim Heimradeln wurde mir dann immer bewußter, warum sich Kamillentee bei lädiertem Verdauungstrakt durchgestzt hat und nicht Schinken-Sahne-Sauce.
Wir erreichten das Haus mit Mühe und Not - der Knabe lebt, das Pferd ist tot - halt, verkehrt, ab jetzt gibts Kamillentee und Brot.
Zum Lesen hatte ich genug Zeit, Die Nachhut von Hans Waal kann ich empfehlen, lustig und sehr nachdenklich. Und jetzt bin ich am letzten fehlenden Hornby-Klassiker How to be good. Das Buch mit bisher schlechtesten Kritiken aller Hornby-Bücher liest sich bis jetzt sehr gut. Ich denke ich werde den Buchladen trotzdem noch aufsuchen müssen :-)