14 Februar 2010

Wo die wilden Kerle wohnen ?

Im Abaton natürlich. DAS alternative Hamburger Kino am Grindelhof im Stadtteil Rotherbaum bietet in 4 Sälen das ganze Jahr über interessante Filme jenseits des Mainstreams. Im Foyer gibts ne gemütliche Kaffeebar. Wir haben uns im oberen Kino "Wo die wilden Kerle wohnen" angesehen, ein bewegendes Fantasy-Abenteuer nicht nur für Kinder, auch wenn diese den Großteil des Publikums ausmachten.
Anschließend stärkten wir uns in der Espresso Bar gegenüber mit Pizza und - wie sollte es anders sein - köstlichem Espresso. Der Laden ist ein echter Tipp, klein und fein! L'Espresso Bar im Grindelhof 45.
Zurück in Harburg, genieße ich einen Extreme-Couching-Abend mit Fußball, Olympia und meinem Buch. Mein Fußballtipp entpuppt sich leider als kompletter Reinfall, die TuS hat das Tor nicht getroffen, aber der gestrige Sieg meiner Truppe gegen Hoffenheim überstrahlt das alles.

Frei nach Diebels: Ein schöööner Tag ...

Ein weiterer schöner Tag in Hamburg geht zu Ende. Nach einem Frühstück mit Maren, frischen Brötchen, taz und den Smiths haben wir uns auf den Weg nach St.Pauli gemacht. Der Winterflohmarkt an der Feldstraße fiel bei dieser Witterung sehr übersichtlich aus. Manuel, der fahrende Portugiese, hat uns am Ende mit Rindfleischeintopf und einer portugiesischen Mörderwurst mit Pommes versorgt. Auch heißer Kaffee und Espresso sorgten dafür. das wir gut aufgewärmt den Fußweg ins Schanzenviertel antreten konnten.


Der Bummel am Schulterblatt führte uns u.a. in Second-Hand-Plattenläden (Ausbeute: Tindersticks und Walkabouts), Mobilfunkläden, die den Namen congstar noch nie gehört haben, an der roten Flora vorbei und am Ende ins kostbar in die Susannenstraße. Gut aufgewärmt marschierten wir danach am Schanzenpark entlang zum Abbaton, dem alternativen Hamburger Kino. Wir haben uns was einen schönen Film für morgen mittag ausgesucht und nach einem kurzen Besuch des Zweitausendeins-Shops beschlossen, den Rückweg anzutreten.
Zurück in der Wohnung, haben mir meine blau-weißen Jungs in der Sportschau eine Riesenfreude gemacht. 2:1 gegen Hoffenheim, das ist ein Hammer! Ich hoffe, nächsten Samstag in Mainz bekommen wir auch Grund zum Jubeln.

12 Februar 2010

Hamburg!

Die Bahnreise gestern war angenehm - jedenfalls ab Köln, wo sich der knallvolle Wagen innerhalb von Minuten fast komplett leerte. Was die Jungs und Mädels in teilweise luftigen Kostümen zwischen Andernach und Kölle schon früh morgens alles in sich reinkippten, um nicht zu erfrieren, hätte locker für einen Kompanieabend gereicht.
Danach wars angenehm ruhig, Zeit zum Lesen und Einschlafen und Kaffee trinken. Hier mal ein Lob an die Bahn: Die Zeiten der untrinkbaren löslichen Plörre sind wohl endgültig vorbei. Der Kaffee ist zwar viel zu teuer, aber immerhin trinkbar. Mit einer netten Mitfahrerin aus Lüdenscheid konnte ich mich gut über den fehlenden Anstand der Zecken-Fans austauschen.
Am Bahnhof in Harburg wurde ich dann von Maren und Uli nett empfangen und zur Gästewohnung gebracht, in der ich untergebracht bin. 70 qm für mich allein, nicht schlecht. Flachbild-TV, kleine Stereoanlage, es fehlt an nichts.
Nach Einräumen, Einkaufen um die Ecke, ein Stündchen Augenpflege, war ich noch mit Maren beim Tung scharf futtern und danach beim Portugiesen ein Anschlußkäffchen trinken.
Heute war ein richtiger Schluffi-Tag mit lang schlafen, ausgiebig frühstücken, lesen und erst nachmittags in die Puschen kommen. Nach 2, 3 Stunden in der Mönckeberg, Spittaler etc. war ich dann ganz froh, wieder in der Wohnung zu sein. Der Dönerlieferdienst hat dafür gesorgt, dass ich auch nicht mehr rausmusste und heut abend die Uraufführung der restaurierten Metropolis-Fassung auf Arte und das St.Pauli-Spiel im DSF verfolgen konnte.
Morgen gibts Programm, Frühstück, großer Flohmarkt auf St.Pauli, vielleicht später im Insbeth meine Jungs anfeuern, ich freu mich drauf.

04 Februar 2010

Hamburg in Sichtweite !

Nur noch ein paar Tage, dann ist es soweit: Die alljährliche Karnevalsflucht führt mich mal wieder nach Hamburg. Diesmal nach Harburg, wo ich danke einer hilfsbereiten Freundin ein preiswertes Ferienhaus für mich allein habe, solange bis die schlimmsten Zuckungen der Fassenacht vorbei sind.
Das wichtigste: Ein paar Tage Auszeit vom Arbeitsstress, den ich mit zunehmendem Alter immer schlechter vertragen kann.
Ich freu mich sehr auf diese schöne Abwechslung und ich werd viel sehen und mich gut erholen. Versprochen!