19 März 2009

Nordpark, wir kommen !

Der 20.03.09, 20:30 Uhr rückt immer näher. Das könnte morgen Abend ein vorentscheidendes Spiel werden. Die Chancen stehen diesmal alles andere als gut. Aufgrund der Verletzten und Gesperrten wird mit Mergim Mavraj (22) und Patrick Fabian (21) morgen Abend die wohl jüngste Bochumer Innenverteidigung der Bundesligageschichte auflaufen. Und das bei den Gladbachern, die momentan dank Hänschens Wintereinkäufe wieder richtig gut drauf sind und selbst in Berlin nur mit viel Pech verloren haben. Zum ersten Mal in dieser Saison bin ich richtig pessimistisch. Die Jungs haben sich bisher prächtig verkauft. Selbst gegen die übermächtigen Bayern, bei denen ein Spieler mehr kostet als unsere ganze Mannschaft, haben die Jungs sich nie aufgegeben. So eine Niederlage nimmt ihnen an der Castroper Straße auch niemand für krumm. Und so hoffe ich, das die Hintermannschaft auch ohne Yahia, Maltritz und Pfertzel einigermaßen hält, und daß der wiedergenesene Klimo vorne mal wieder 1 Bude macht. Dazu ein Azouagh-Freistoß in den Winkel, wenn am Ende ein 2:2 rauskommt, bin ich zufrieden. Unsere Heimat, unsere Liebe, in den Farben blau und weiß achtzehnhundert-achtundvierzig, nur damit es jeder weiss!

11 März 2009

Witz aus Russland

Ein Mann sitzt schon ewig auf dem Klo und hat Verstopfung.
Draußen sieht seine Frau, dass der Bad - Lichtschalter leuchtet und knipst das (anscheinend vergessene) Licht aus.
Drinnen schreit der Mann wie wahnsinnig.
Schnell macht die Frau das Licht an und sagt: He, ich hab doch nur das Licht ausgemacht.
Oh Gott, sagt der Mann, ich dachte, ich hab mir die Augen kaputtgedrückt.

23 Februar 2009

Ich liebe Ottolina

Der letzte Tag und vor allem der letzte Abend hatten es in sich. Beim ersten Stop nach einigen Kilometern im Alex begnügten wir uns noch mit einer leckeren Kleinigkeit, Bruschetta bzw. Salat mit Garnelenspiess und einem eher mittelprächtigen Espresso.
Aber heut abend ging es dann zu einem richtigen Italiener in die Vorstadt, Gusto da Paolo, in ein schickes und trotzdem gemütliches Ambiente, wo man von Paolo selbst mit einem freundlichen "Buona sera" begrüßt wird. Die Pizzas waren aus der mittleren Kategorie, Belag war ok bzw. primella, der Boden bei beiden nicht knusprig genug. Aber:
Ein vorzügliches Acqua Panna direkt aus der Toscana, und ein exzellenter Espresso, bei dem der Maestro auf meine Nachfrage hin leuchtende Augen bekam und selbst ins Schwärmen geriet. Un OTTOLINA, direkt aus Milano, 60% teurer als die durchschnittlichen Bohnen, welche die anderen nehmen, und dazu seine göttliche Cimbali, das war ein wahrhaft vorzügliches Gespann. Und so hat ihn unser Lob sichtlich gefreut, aber auch nicht sonderlich überrascht.

Ganz klar: Der beste Espresso in Kiel - und wir haben einige getestet.

22 Februar 2009

Kilometergeld und TROTZDEM Galileo und Mohrenkopf

Am Wochenende haben wir uns unser Kilometergeld reichlich verdient. Nachdem wir uns nun in Kiel fast besser auskennen als die Einheimischen, bleiben auch die gastronomischen Entdeckungen auf einem hohen Niveau.
Unser Fußmarsch gestern brachte uns nach einem ausgiebigen Innenstadttrip über den Rathausplatz, den Europaplatz, den Exerzierplatz und den Wilhelmsplatz aus der Innenstadt raus, bis ich endlich den einzigen Tabakisten in Kiel gefunden hatte, der die leckeren Sachen von de Olifant verkaufte. Mit einem Kistchen Fantje in der Tasche gings weiter bis zum Westring, wo ein netter Chinese uns vor dem Verhungern und Verdursten rettete.
Dann weiter bis hinaus ins Trotzdem in der Ahlmannstraße, einer super Studentenkneipe im Univiertel, die rein zufällig auch die Premiere Bundesligakonferenz zeigte. Mit 1 Punkt in Ostwestfalen kann man leben, wenn auch der späte Ausgleich wehtat. Danach gings noch ein paar Meter weiter ins Hansa48, eine volkseigene Kultur- und Arbeits- und sonstwas-Werkstatt. Allerdings war uns das Warten bis zum angekündigten Abendflohmarkt mit skurilem Allerlei und speziellem T-Shirt-Bedrucker dann doch zu lang und so trabten wir im strömenden Regen den ganzen Weg zurück bis ins trockene Hotelzimmer.
Heute mittag gabs nur ein lockeres Traben am Kai, am Abend sind wir dann nach einem leckeren Essen im vorzüglichen Mohrenkopf (Achtung Achtung: Allererste Sahne!) mit dem Bus nach Kronshagen gefahren, wo wir Karten für das Brechtstück "Galileo Galilei" bestellt hatten, das von der Werkstatt-Theater Kiel dort gegeben wurde. Und wir wurden wirklich nicht enttäuscht. Ein tolles Stück mit klasse Schauspielern.
So kanns weitergehen.