08 März 2026

Rückblick: Tage der schönen Begegnungen

Der Start ins vorletzte Wochenende begann gelang freitagmittags mit dem Kaffeebesuch Besuch meines früheren Kollegen Luca Thomi sehr schön. Dass ich nachmittags bei der guten Jana meine ersteigerten Glückssteine abholen durfte und anschließend meinen Bedarf an leckeren BIO-Gewürzen in dem tollen Gewürzladen von Hartkorn decken konnte, 

Gute BIO-Qualität und nettes, kompetentes Personal: Hartkorn

ließ meinen Stimmungspegel hoch genug ansteigen, um die abendliche grottige Niederlage meiner blau-weißen Jungs aus dem Tiefen Westen gut verdauen zu können.

Das Ganze setzte sich am Samstagmorgen im FrühSpätstücksritual mit meinem kleinen Lieblingsbruder nahtlos fort, abgerundet durch den Gang zum Wochenmarkt, wo Walli und Lili uns mit Fleisch und Gemüse in BIO-Qualität versorgten.
Zum Markt ging es an diesem Tag nochmal. Gegen 14 Uhr fand eine Kundgebung für Demokratie, Vielfalt und Menschenfreundlichkeit statt, bei der wir mit den Omas gegen Rechts ebenfalls mitwirkten.

Erfreulich große Beteiligung gegen rechte Hetze

Ich blieb nicht bis zum Schluss, war ich doch bei meiner Großcousine Gisela zum Kaffee eingeladen. Es wurde ein toller Tag mit Kaffee und Kuchen, Frischluftrunde unter blauem Himmel, Rummikub mit Giselas netten Freunden und buntem Gemüse mit Würstchen, der erst spät endete. Dass sich dann Giselas Freundin Elisabeth als die beste Volksschulfreundin meiner Cousine Renate herausstellte, war wieder mal einer von diesen seltsamen ungeplanten Zufällen, die mich in den letzten Jahren immer wieder begleiten. Die Welt ist klein. Und schön.

Der Sonntag war ein willkommener Relax-Tag. Denn am Montag ging es mit dem Besuch meiner Freundin Gretel ebenso erfreulich weiter. Auch der Dienstag spülte mir durch das monatliche Familienforschungstreffen mit Gaby und dem KLB wieder zwei Menschen ins Haus, die mir gut tun.

Mittwochs holte ich beim BIO-Bauern Andreas in meiner alten Heimat bestellten Salat und Gemüse ab und nutzte die Gelegenheit, auf dem naheliegenden Metternicher Bezirksfriedhof bei einigen alten Freunden und Bekannten vorbeizuschauen, die nicht mehr unter uns weilen.

Der schwarzgelbe Dibbie-Stein strahlt noch

Dass Anja mich nachmittags zum Ofengemüse und zum anschließenden Rummikub besuchte, wie jede Woche, machte den Geburtstag für mich zu einem schönen, stressfreien, "normalen" Tag, so wie ich das gerne habe.

Am Donnerstag besuchte ich mal wieder Steffi und Theo, um anschließend im Bendorfer Altenheim meinem Altkumpel Ernest International die Aufwartung zu machen. Rechtezeitig um 17 Uhr war ich wieder in Andernach, wo am historischen Rathaus unser monatlicher Rundgang mit den Omas gegen Rechts startete. Doris erfreute uns mit einem passenden Zweizeiler, den wir unterwegs skandierten und auf viel Zustimmung trafen.

Außen blau und innen braun,
der AfD ist nicht zu traun

Glücklicherweise wies uns bei dieser Gelegenheit Corinna darauf hin, dass am nächsten Tag, beim monatlichen first friday der Händlergemeinschaft, auch die Ehrenamtsinitiative mit ihrer Klimawerkstatt vertreten ist.

Freitags traf ich mich zum Kaffee mit meiner Cousine Resi, es wurde Zeit, dass wir uns endlich mal wieder ohne Beerdigung sehen. Eine wohltuende Begegnung, bei der wir dann "zufällig" über unsere gemeinsame Nichte Elke stolperten, gerade als wir von ihr gesprochen hatten.
Zum abendlichen first-friday-Besuch konnte ich glücklicherweise meine liebe Ex-Kollegin Andrea bewegen. Mit ihr zusammen wurde der Gang durch die Stadt zu einer ständigen Begegnungsreise, so dass wir fast eine kleine Betriebsversammlung hätten einberufen können.

Bei den verschiedenen Sparten der Klimawerkstatt war viel Betrieb, so wie überall in der Stadt.

Reges Interesse am Klima

Ich hatte mehrere interessante Gespräche und werde demnächst ausprobieren, ob eine Beteiligung für mich interessant ist. Dass sich zwischendurch zwei der Klima-Damen eine kleine Erholungspause vor dem Eingang gönnten, kann ich sehr gut verstehen.

Am gestrigen Samstag dann das große Finale der ausgefüllten Woche. Nach Spätstück und Marktgang mit dem Lieblingsbrüderlein war ich nachmittags mit meiner Cousine Renate verabredet, der ich nun erklären musste, woher ich ihre alte Schulfreundin kenne. Auf dem Sonnenbalkon bei Himbeertörtchen, Käsekuchen und Kaffee eine sehr angenehme Atmosphäre. Nachdem ich ihr mich mich mit einer kleinen Balkonlesung eine Freude machen konnte, beschlossen wir , uns zukünftig auch ohne Beerdigungsanlass wieder öfter zu sehen.
Um 18 Uhr war ich zu einer "30-Jahre-Trocken"-Feier eingeladen, wo ich auch auf einige Freunde und Bekannte traf und zudem mit gutem Essen vom Buffet verwöhnt wurde. Ein tolles Jubiläum.
Pünktlich um halb neun war ich zu Hause, um meine blau-weißen Jungs vor dem Fernseher anzufeuern. Die setzten dann das Sahnehäubchen auf die tolle Woche. So kanns weitergehen!

Am heutigen Sonntag sah ich mich gezwungen, die vielen Verfehlungen der Woche gegen das RAG mit einem sehr, sehr langen Verweilen im Bett zu kompensieren, bevor ich weitere Konsequenzen befürchten muss. Es pendelt sich langsam so ein, wofür der Sonntag eigentlich gut ist.

Dass ich bei meiner späten Sonnenrunde am Rhein auf Ömer traf, der seine beiden Kids dort auslüftete, passte wunderbar zu dieser tollen Woche.