29 März 2026

Familienwochenende mit Nichte

Mein KLB und ich hatten uns auf diesen Wochenendbesuch genauso gefreut wie unsere Gästin, die Nichte außem Pott. Als sie am Samstagnachmittag sogar eine Stunde früher als geplant bei mir eintraf, war es nach einer herzlichen Begrüßung sofort wieder so, als wäre sie nur 2 Tage weggewesen und nicht ein halbes Jahr. Nach der zweiten genauso herzlichen Begrüßung mit dem KLB hatten wir uns viel zu erzählen.

Um halb acht servierte ich das bunte Ofengemüse und erntete dafür Szenenapplaus. Genau der richtige Abendschmaus für ein Familientreffen.

Ein gelungener Schnappschuss vom KLB

Nach dem Festmahl (und zwei Espressi nebst einem Bleifrei-Laktosefrei-Spezial-Cappuccino) startete der lange Familienforschungsabend - und ehe wir uns versahen, war der neue Tag angebrochen, ohne dass wir die Uhr schon vorgestellt hätten. Mein KLB verabschiedete sich und Astrid machte es sich im Gästezimmer bequem. Auch für mich war die Schlafenszeit gekommen, stand doch am nächsten Morgen bereits gegen zehn unser Spätstück an, in dessen Verlauf ich die sonst eher vegan lebende Nichte mit Wallis leckerer Rinderfenchel-Salami verführen konnte.

Wir genossen die gemeinsamen Kaffeeklönstunden und entschlossen uns nachmittags spontan (wie wir nun mal sind) zu einer Frischluftrunde im Ort unserer gemeinsamen Wurzeln. Dort sagten wir unterwegs meiner Cousine Resi kurz Hallo  und genossen fortan die schönen Aussichten, den blauen Himmel (extra für uns) und die himmlische Ruhe.

Blick zurück über den Ort

Bei diesem Kaiserwetter waren einige gut gelaunte Menschen auf Schusters Rappen unterwegs, beim Blick über das Tal zur Burg musste ich einfach ein Foto mit unserer lieben Nichte machen.

Ausblick auf die Burg im Tal

Ehe wir uns versahen, waren die Stunden wieder wie im Flug vergangen und wir beschlossen danach, bis zum nächsten Treffen weniger Zeit vergehen zu lassen. So ließ ich sie denn scheren Herzens fahren und freue mich schon auf das nächste Mal. Einfach eine tolle Nichte.


15 März 2026

Alte Kumpels und schöne Zufälle

Auch die vergangene Woche brachte mir einige wohltuende Begegnungen mit Menschen, die mir gut tun. Und mal wieder schöne Zufälle. Die Treffen mit alten Kumpels, die Mittwochs- und Samstags-Rituale, Rummikub mit Freundinnen, Das post-therapeutische Monatsritual mit Freunden beim Thai, der Besuch von Frau Janz Wichtig mit privater Mike-Neuhaus-Lesung, einfach wunderbar, so war das graukalte Wetter schnell vergessen.

Den Vogel schoss der gestrige Samstag ab. Morgens kam beim besagten Spätstücksritual mit meinem Kleinen Lieblings-Bruder unser Gespräch auf eine frühere Nachbarsfamilie ein paar Häuser weiter, die 3 Kinder in unserem Alter hatte. Sie sind schon vor etwa 60 Jahren weggezogen, so dass sich auch unser Kontakt mit den Kindern damals schnell abriss. Der älteste Bruder war in meiner Volksschulklasse und verstarb bereits vor einigen Jahren. Mit der jüngsten Schwester, Nenni, hab ich mich damals an seiner Beisetzungsstelle getroffen und anschließend die Eltern besucht. Bea hab ich seit damals nicht mehr gesehen. Beide Schwestern leben weit entfernt von hier. Im gestrigen Brudergespräch kamen einige Erinnerungen bei uns beiden hoch.

Zwei Stunden später, mein Brüderlein war bereits wieder zu Hause, erreichte mich die Nachricht von Nenni, dass sie gerade mit Schwester und Mutter in unserem Heimatort ist. Ich natürlich sofort ins Auto und nix wie hin. Dort hatte sich die Familie bereits vor ihrem früheren Haus in unserer Straße eingefunden und begrüßte mich freudig. Ein schönes Wiedersehen mit den alten Nachbarn. 60 Jahre. HACH!

Nenni mit Hund, Bea, der Nachbar und ihre Mutter

Beim gemeinsamen Gang durch die Straße kamen bei allen Beteiligten Erinnerungen wieder hoch, auch wenn sich dort in den vergangenen Jahrzehnten sehr vieles verändert hat. Aber was für ein Zufall, dass ich morgens mit meinem Bruder darüber spreche und dann die Nachricht von Nenni kommt.

Mir fällt der Kaffeeklön mit meiner Cousine Resi ein, eine Woche vorher, bei dem wir gerade über unsere Nichte Elke sprachen, woraufhin Elke Minuten später "zufällig "zur Tür des Cafés reinkam.
Oder an die vorletzte Woche, als ich bei einem anderen schönen Kaffeeklön "zufällig" die beste Schulfreundin meiner Cousine Renate kennenlernte.
Oder an an den Besuch eine Stunde nach dem obigen Foto bei meiner früheren Nachbarin Rosi, die mich daran erinnerte, dass sie ebenfalls eine Schulfreundin meiner Cousine Resi ist.

Ist echt so ne Sache mit diesen Zufällen.

Heute durfte ich mich wieder vorbildlich an das Rentner-Ausschlaf-Gesetz halten, um die Verstöße dieser Woche zu kompensieren. Und heute Abend hat mich Nichte Elke angeschrieben, mit der ich mich morgen treffe. Das wird wieder ne schöne Woche.

08 März 2026

Rückblick: Tage der schönen Begegnungen

Der Start ins vorletzte Wochenende begann gelang freitagmittags mit dem Kaffeebesuch Besuch meines früheren Kollegen Luca Thomi sehr schön. Dass ich nachmittags bei der guten Jana meine ersteigerten Glückssteine abholen durfte und anschließend meinen Bedarf an leckeren BIO-Gewürzen in dem tollen Gewürzladen von Hartkorn decken konnte, 

Gute BIO-Qualität und nettes, kompetentes Personal: Hartkorn

ließ meinen Stimmungspegel hoch genug ansteigen, um die abendliche grottige Niederlage meiner blau-weißen Jungs aus dem Tiefen Westen gut verdauen zu können.

Das Ganze setzte sich am Samstagmorgen im FrühSpätstücksritual mit meinem kleinen Lieblingsbruder nahtlos fort, abgerundet durch den Gang zum Wochenmarkt, wo Walli und Lili uns mit Fleisch und Gemüse in BIO-Qualität versorgten.
Zum Markt ging es an diesem Tag nochmal. Gegen 14 Uhr fand eine Kundgebung für Demokratie, Vielfalt und Menschenfreundlichkeit statt, bei der wir mit den Omas gegen Rechts ebenfalls mitwirkten.

Erfreulich große Beteiligung gegen rechte Hetze

Ich blieb nicht bis zum Schluss, war ich doch bei meiner Großcousine Gisela zum Kaffee eingeladen. Es wurde ein toller Tag mit Kaffee und Kuchen, Frischluftrunde unter blauem Himmel, Rummikub mit Giselas netten Freunden und buntem Gemüse mit Würstchen, der erst spät endete. Dass sich dann Giselas Freundin Elisabeth als die beste Volksschulfreundin meiner Cousine Renate herausstellte, war wieder mal einer von diesen seltsamen ungeplanten Zufällen, die mich in den letzten Jahren immer wieder begleiten. Die Welt ist klein. Und schön.

Der Sonntag war ein willkommener Relax-Tag. Denn am Montag ging es mit dem Besuch meiner Freundin Gretel ebenso erfreulich weiter. Auch der Dienstag spülte mir durch das monatliche Familienforschungstreffen mit Gaby und dem KLB wieder zwei Menschen ins Haus, die mir gut tun.

Mittwochs holte ich beim BIO-Bauern Andreas in meiner alten Heimat bestellten Salat und Gemüse ab und nutzte die Gelegenheit, auf dem naheliegenden Metternicher Bezirksfriedhof bei einigen alten Freunden und Bekannten vorbeizuschauen, die nicht mehr unter uns weilen.

Der schwarzgelbe Dibbie-Stein strahlt noch

Dass Anja mich nachmittags zum Ofengemüse und zum anschließenden Rummikub besuchte, wie jede Woche, machte den Geburtstag für mich zu einem schönen, stressfreien, "normalen" Tag, so wie ich das gerne habe.

Am Donnerstag besuchte ich mal wieder Steffi und Theo, um anschließend im Bendorfer Altenheim meinem Altkumpel Ernest International die Aufwartung zu machen. Rechtzeitig um 17 Uhr war ich wieder in Andernach, wo am historischen Rathaus unser monatlicher Rundgang mit den Omas gegen Rechts startete. Doris erfreute uns mit einem passenden Zweizeiler, den wir unterwegs skandierten und auf viel Zustimmung trafen.

Außen blau und innen braun,
der AfD ist nicht zu traun

Glücklicherweise wies uns bei dieser Gelegenheit Corinna darauf hin, dass am nächsten Tag, beim monatlichen first friday der Händlergemeinschaft, auch die Ehrenamtsinitiative mit ihrer Klimawerkstatt vertreten ist.

Freitags traf ich mich zum Kaffee mit meiner Cousine Resi, es wurde Zeit, dass wir uns endlich mal wieder ohne Beerdigung sehen. Eine wohltuende Begegnung, bei der wir dann "zufällig" über unsere gemeinsame Nichte Elke stolperten, gerade als wir von ihr gesprochen hatten.
Zum abendlichen first-friday-Besuch konnte ich glücklicherweise meine liebe Ex-Kollegin Andrea bewegen. Mit ihr zusammen wurde der Gang durch die Stadt zu einer ständigen Begegnungsreise, so dass wir fast eine kleine Betriebsversammlung hätten einberufen können.

Bei den verschiedenen Sparten der Klimawerkstatt war viel Betrieb, so wie überall in der Stadt.

Reges Interesse am Klima

Ich hatte mehrere interessante Gespräche und werde demnächst ausprobieren, ob eine Beteiligung für mich interessant ist. Dass sich zwischendurch zwei der Klima-Damen eine kleine Erholungspause vor dem Eingang gönnten, kann ich sehr gut verstehen.

Am gestrigen Samstag dann das große Finale der ausgefüllten Woche. Nach Spätstück und Marktgang mit dem Lieblingsbrüderlein war ich nachmittags mit meiner Cousine Renate verabredet, der ich nun erklären musste, woher ich ihre alte Schulfreundin kenne. Auf dem Sonnenbalkon bei Himbeertörtchen, Käsekuchen und Kaffee eine sehr angenehme Atmosphäre. Nachdem ich ihr mich mich mit einer kleinen Balkonlesung eine Freude machen konnte, beschlossen wir , uns zukünftig auch ohne Beerdigungsanlass wieder öfter zu sehen.
Um 18 Uhr war ich zu einer "30-Jahre-Trocken"-Feier eingeladen, wo ich auch auf einige Freunde und Bekannte traf und zudem mit gutem Essen vom Buffet verwöhnt wurde. Ein tolles Jubiläum.
Pünktlich um halb neun war ich zu Hause, um meine blau-weißen Jungs vor dem Fernseher anzufeuern. Die setzten dann das Sahnehäubchen auf die tolle Woche. So kanns weitergehen!

Am heutigen Sonntag sah ich mich gezwungen, die vielen Verfehlungen der Woche gegen das RAG mit einem sehr, sehr langen Verweilen im Bett zu kompensieren, bevor ich weitere Konsequenzen befürchten muss. Es pendelt sich langsam so ein, wofür der Sonntag eigentlich gut ist.

Dass ich bei meiner späten Sonnenrunde am Rhein auf Ömer traf, der seine beiden Kids dort auslüftete, passte wunderbar zu dieser tollen Woche.

24 Februar 2026

Von Führerscheinen und RAG zu Crocussa in Gulisa

Gestern musste ich die neue Woche mit einer weiteren Ausnahmeregelung vom RAG beginnen. Mein Führerschein war zwar nicht abgegriffen, aber abgelaufen. Die nette Kollegin vom Bürgerbüro hatte mir einen Termin zum Beantragen des neuen Lappens gegeben: 

Montag! 08:35 Uhr!! MEZ!!!

Wider Erwarten schaffte ich es tatsächlich, mitten in der Nacht aufzustehen. Vor der Haustür begrüßten mich dann die ersten Kroküsser so farbenfroh, dass der Tag nur gut werden konnte.

Crocussa Pillonia

Überpünktlich und gut gelaunt nahm ich in der Wartezone des Bürgerbüros Platz. Die eigentliche Beantragung ging dann trotz Störungen in der Leitung nach Mainz ratz-fatz, Karin sei Dank.

Flott war ich zum Porridge-Frühstück wieder zu Hause und konnte mir danach ein superschönes Nickerchen gönnen, um die versäumten Stunden Schlaf wieder zu kompensieren. So schreibt es das Rentner-Ausschlaf-Gesetz nun einmal vor.

Der abendliche Schreibkurs an der VHS rundete den schönen Tag ab. Mein Mitschreiber aus Herne-West hatte neben seiner heiteren königsblauen Kurzgeschichte auch ein Vermächtnis für mich mitgebracht. Aus dem Nachlass  vom Vater eines Freundes hatte er mir einige Memorabilia mitgebracht, die direkt von der Elf aus dem Tiefen Westen kamen. Ich habe mir das Auspacken und Bestaunen der Stücke für einen besonderen Moment aufgehoben. Danke!

Heute morgen war ich zum Spätstück bei Cornelia Fabulosa in Gulisa eingeladen. Wegen zweier Folgetermine musste ich noch zweimal vom Auto ins Haus zurück, um Sachen mit einzupacken, die ich vergessen hatte. Es wurde nun zwar etwas knapper mit der Zeit, blieb aber noch stressfrei. Ich fuhr los und dann geschah etwas, was ich schon öfter in solchen Situationen erlebt habe. Von Beginn an bis zur Ankunft waren ausnahmslos alle Ampeln rot, einige schalteten sogar kurz vor mir um, als wenn sie mich ärgern wollten. Sag mir keiner, das wäre Zufall!

In Gulisa City erwartete mich eine gut gelaunte Cornelia mit einem lecker gedeckten Spätstückstisch, was ich auch ausgiebig genoss. Als wir im Anschluss das Konzept zur geplanten Stolpersteinverlegung gemeinsam noch einmal durchgearbeitet hatten, war es Nachmittag geworden. Der Kopf wurde müde, also war es Zeit für eine ausgiebiege Frischluftrunde
Dort musste ich feststellen, dass nicht nur vor meiner Haustür der Frühling begonnen hat. Auch hier blühte es bereits überall!

Vor den Rebstöcken

Der Kroküsser












Als mein Schrittzähler mir am Ende der Runde etwa 8.500 Schritte auswies, spürten wir beide, wie gut uns diese Runde getan hatte. Kurzerhand verschob ich meinen nächsten für heute geplanten Besuchstermin beim alten Kumpel und machte mich stressfrei auf den Heimweg.

Eine Stunde später verwöhnte mich Natalie auf der Physio-Liege mit ihren heilenden Händen, zu Hause bereitete ich mir einen bunten Salat zum Abendessen zu, und der Tag war gerettet. Und ist es jetzt noch. So kann es weitergehen.

😇

21 Februar 2026

Zweitopas gegen rechts

Die gute Lucie hatte mich kürzlich daran erinnert, dass wir heute Präsenz zeigen wollen. Zum Glück stimmte mein KLB der Verlegung unseres Spätstückrituals auf Sonntag zu, so dass es nur noch ein Problem zu lösen galt: Um heute Morgen frühstücken zu können, anschließend bei Wally, Achim und Lili auf dem Wochenmarkt einzukaufen UND um halb elf wieder daheim von Lucie abgeholt werden zu können, musste ich wieder einmal gegen das Rentner-Ausschlaf-Gesetz verstoßen. Glücklicherweise fand ich nach kurzer Recherche den Absatz 6 im RAG, wo unter Ziffer 1 die Möglichkeit einer Ausnahmeregelung beschrieben ist. "Im Falle eines Einsatzes zum Erhalt der Demokratie kann ein frühes Aufstehen durch ein späteres Mittagsschläfchen kompensiert werden." HACH!

So konnte ich den Tag zwar nur scheinwach, jedoch mit einem leckeren Porridge aufgepeppt beginnen. Ein wenig seltsam war es schon, als mich auf dem Markt alle drei Standinhaber*Innen mit Bemerkungen wie "Was machst DU denn schon hier?" begrüßten. Aber trotz frühem Erscheinen bedienten mich alle drei und so konnte ich bewaffnet mit Rindersteak, trübem Mariendistelöl und Steckrübe rechtzeitig wieder zu Hause sein.

Passend zu den heutigen Vorhaben hatte bereits früh ein Dauernieselregen eingesetzt, der mich natürlich nicht vom Marktgang und uns nicht vom Besuch des Infostands abhalten konnte, den die Altenkirchener Omas gegen Rechts auf dem Neuwieder Luisenplatz aufbauten.

Lucie holte mich pünktlich ab - und los ging der Kampf.

Als wir am Luisenplatz eintrafen, waren die Omas noch mit dem Standaufbau beschäftigt. Trotz weiter anhaltendem Regen schafften sie es letztendlich mit "Oma-Power" und "Opa-Hilfe", den überdachten Stand fertigzustellen, wo ich als erste Amtshandlung einen "Opas-gegen-rechts" Button erwerben konnte. Lucie und ich wollten als Vertretung der Andernacher Omas (und Opas) die Westerwälder Gruppe unterstützen.

Neben uns war die SPD ebenfalls präsent.

Ein paar Meter weiter auf der anderen Seite des Luisenplatzes hatte sich die Vereinigung, wegen deren Parteiverbot wir heute hier waren, aufgestellt. 

Unser Dino sorgte jedoch für mehr Aufsehen. Zu Beginn waren wegen des Regens nicht viele Menschen in der Fußgängerzone unterwegs. Das änderte sich jedoch nach etwa einer Stunde, als wir einige Besucher mehr am Stand hatten, die sich für unsere Anliegen interessierten und uns größtenteils bekräftigten.

Neben dem Dino hatten wir auch ein wunderschönes Einhorn dabei, das besonders bei Familien mit Kindern Anklang fand.

Dieses Schild am Omas-Stand hatte es mir besonders angetan:

So wurden es regnerische Mittagsstunden mit netten Kontakten und interessanten Gesprächen. Nach diesem Gruppenbild verabschiedeten wir uns in Richtung Heimat.

Gruppenbild mit Damen ohne Opas

Nächsten Samstag ab 14 Uhr geht es auf dem Andernacher Marktplatz weiter. Ich finde4 es wichtig, gerade vor den Wahlen Präsenz zu zeigen für unsere demokratischen Grundwerte und gegen jegliche anderen Bestrebungen.

01 Februar 2026

Katharina Kasper - eine kleine Nachlese

Der heutige Nachmittag war ein ganz Besonderer. Das Katharina-Kasper-Seniorenzentrum in Andernach hatte Interesse an einer Lesung mit uns gezeigt. Zum ersten Mal präsentierten wir unsere Werke in dieser Umgebung, die von Frau Fendt bestens vorbereitet wurde. Als wir zum Aufbau eintrafen, standen bereits alle Stühle und Tische, auch die Mikrofonanlage war bereits aufgebaut.

Auch ein Büchertisch war bereits vorbereitet, auf dem wir unsere bisherigen Buch-Veröffentlichungen präsentieren durften. Nach und nach füllte sich der Raum. Erfreulich viele Bewohnerinnen und Bewohner wollten uns hören, aber auch andere Besuche füllten die Reihen der frei zugänglichen Veranstaltung.

Dann war es soweit. Frau Fendt begrüßte alle Anwesenden und unsere Dozentin, die Schriftstellerin Gabriele Keiser, brachte uns das Leben der Namensgeberin Katharina Kasper näher, die wir bisher nur durch den Namen der Einrichtung kannten, Auch über unseren VHS-Kurs, der im April bereits 10 Jahre besteht, informierte sie das Publikum. Ich finde es immer wieder interessant, dass ausgerechnet unser "Küken" Tanja und ich als Gesichtsältester die letzten beiden Teilnehmer sind, die zur "Originalbesetzung" gehören.

Den Anfang der Lesung machte dann Tanja, die mit einer Fantasy-Geschichte erklärte, wieso Magie keine Hexerei ist. Sie moderierte im Anschluss die weitere Veranstaltung und kündigte als Nächste Gerda an, die authentisch aus ihrem Leben vortrug, wie sie den Abschied aus dem Berufsleben als einen neuen Anfang betrachtete.

Gerds Stark

Tanja Haas





Dann schlug meine Stunde. Ich hatte mir für heute ebenfalls eine authentische Geschichte aus dem Leben meines Urgroßonkels ausgesucht. Dagmar schilderte dann sehr abwechslungsreich, wie sie gelernt hat, sich mit ihrer Katze mittels Miauen zu verständigen.

Meine Wenigkeit
Dagmar Pascher

Zum guten Schluss erzählte Karin eine Geschichte mitten aus dem Leben über die unterschiedlichen Auffassungen von "Sparen", die es manchmal zwischen den Geschlechtern gibt. Dabei unterstützten Gabi und ich sie, indem wir die Dialoge zwischen Mann und Frau vortrugen.

Karin Hillesheim mit mir und Gabi

Alle Vortragenden wussten zu gefallen und wurden vom Publikum mit Applaus bedacht. Als Frau Fendt die Schlussworte sprach und sich auf weitere Auftritte in ihrem Haus freute, zauberte mir das Resümee ein Lächeln ins Gesicht. Das war richtig schön.

Zufriedenheit in den Gesichtern

Anschließend schickte mein kleiner Lieblingsbruder mir ein Foto, das er gemacht haben muss, als ich versuchte, den Fluch in meiner Geschichte möglichst laut und authentisch auszusprechen.

"VERFLUCHT SEIST DU FÜR IMMER UND ALLE ZEITEN!"

Nun geht der Blick nach vorne auf unsere nächste Lesung, die am Donnerstag, dem 05. Februar im Neuwieder food Hotel stattfinden wird. Dann werden andere Kursteilnehmer andere Geschichten vorlesen, damit es nie langweilig wird. Die positiven Rückmeldungen nach der Veranstaltung und die zufriedenen Gesichter lassen mich hoffen, dass wir noch viele solcher Veranstaltungen machen werden.

Gruppenbild mit Kerl

18 Januar 2026

Am Ende einer vollen Woche

Nun bin ich am Ende einer bunten Woche angelangt. Was mit einer Beerdigung, einem schönen Kaffeeklön, einer Wellness-Physio unter Natalies heilenden Händen und einem schönen Abend mit Freunden beim Thai begann, setzte sich ebenso gemischt fort.

Einerseits wunderschöne Begegnungen mit lieben Menschen, die mir gut tun, andererseits die nächste Beerdigung und 2 Stunden Festsitzen in der matschigen Wiese, aus der meine Lady Alhambra aus eigenen Kräften nicht mehr herauskam. Aber dank einiger fleißiger Helfer (von denen sich einer ebenfalls festfuhr) und einem netten hilfsbereiten Traktorfahrer, den Sabine um Hilfe gebeten hatte, wurden alle Autos letztendlich wieder befreit. Bei Steffi und Theo konnte ich mich anschließend mit einem heißen Tee wieder aufwärmen.

Dazwischen das schöne wöchentliche Rummikub mit Ofengemüse mit Anja und ein Computer-Socken-Bücher-Kaffee-Besuch bei Jamie und seinem Frauchen.

Der gestrige Samstag begann mit dem KLB-Spätstück und dem Marktgang zur Walli ebenfalls sehr schön. Das musste ich mit dem überfälligen Friseurbesuch krönen. Eine nette Friseurin verwöhnte mich mit witzigen kleinen Zöpfchen auf dem Kopf.

Ach guck - ein neuer Look!

Ok, auf Ihren Rat hin kämmten wir diese Antennen am Ende wieder raus, bevor mich die Aliens als einen der Ihren erkennen. In neuem Glanz besuchte ich danach old buddy Ernest International in seiner Residenz. Auf dem Weg dorthin eine Stunde Stau wegen Baustelle auf der Bendorfer Rheinbrücke, so dass ich mich danach sputen musste, denn das gute Ännchen hatte sich zu meiner Freunde spontan zum Rummikub angemeldet, aus dem ich ausnahmsweise einmal als knapper Gewinner hervorging.

Nach so viel Action in der Woche genoss ich es heute, dem Rentner-Ausschlaf-Gesetz Folge zu leisten, um mich beim Spätstück an der tollen Leistung meiner blau-weißen Jungs aus dem Tiefen Westen zu erfreuen.

3:3 gegen die Lilien nach tollem Kampf

So ausgeruht und motiviert gönnte ich mir dann eine Frischluftrunde neben dem schwarzen Turm am Rhein, bevor es schon wieder dunkel wurde. Von dort habe ich Euch einige Eindrücke mitgebracht.

Die Thur-Gänse

Das Brückendenkmal
Der namensgebende schwarze Turm


Der kleine WSA-Hafen

Für die kommende Woche ist mein Kalender noch ziemlich blank. Der Mittwoch sticht mit 2 schönen Rummikub-Terminen hervor. Und es geht auch los mit den Vorbereitungen für unsere beiden bevorstehenden Lesungen, auf die ich mich sehr freue. Ich selbst darf am 1. Februar die Geschichte meines Urgroßonkels vortragen.

So lässt sich der Herbst- und Winterblues gut bewältigen.

06 Januar 2026