Kumpel Mike T-Bone hatte die spontane Idee zur Fahrt in ein Städtchen, in dem ich noch nie gewesen bin. Aber ich lasse euch mal wieder raten, wohin uns der heutige Spontantrip geführt hat. Denn Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte.
Die Anfahrt mit der "Deutsche Bahn" war überraschend problemlos. Nein, von pünktlich hab ich nichts geschrieben, bevor jemand danach fragt. Man muss ja nicht gleich übertreiben. Als wir am Zielbahnhof ausstiegen, empfing uns ein gewaltiger Sakralbau.
Nach dem Weg durch eine erstaunlich große und angenehm ruhige Fußgängerzone erreichten wir eine Brücke über einen kleinen Kanal.
Auf der Brücke eine Weinstube in einem mehr als 400 Jahre alten Haus und eine schwedisches Café.
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| Weinstube |
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| Schwedisches Café |
Auf den Höhen über uns ein Hotel mit besonderer Aussicht über das Flusstal.
Der nächste Abschnitt der Brücke über den Kanal war eine Art Herzbrücke.
Auf der anderen Seite angekommen, spazierten wir durch sehr ruhige Straßen bis zu einer Parkanlage. Sogar ein richtiges Bäderhaus war zu sehen.
Im Eingangsportal zum Park dann eine sehr geschichtsträchtige Erinnerung. Welches Ereignis wird hier wohl beschrieben?
Sicher ist der Ein oder die Andere unter der Leserschaft des Französischen mächtiger als ich, denn ich musste die deutsche Version dieser Tafel bemühen, um zu verstehen, um was es hier geht.
Als wir dann an der schönen Aussicht auf das kleine wilde Flüsschen ankamen, hatte mein Schrittzähler bereits applaudiert.
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| Richtig Nahe Dran |
So legten wir dann eine wohltuende Pause an dieser Stelle ein, wo wir richtig tief durchtamen konnten. Der Typ mit dem tollen Hut mit dem blauen Hutband bin übrigens ich.
Nach einer schönen Relax-Pause betrachteten wir die andere Seite des Flusses, die ein Naturschutzgebiet ist. Ganz oben kann man noch erkennen, dass die Rebstöcke hier bis zum Rand flach angebaut werden, denn der Hang ist naturbelassen geblieben. Auf dem Rückweg in Richtung Bahnhof fiel uns auf einer Brücke dieser markante Gedenkstein auf, den wir auf dem Hinweg wohl übersehen hatten.
Als es dann wieder zu regnen begann (so wie es vorhergesagt war), entschloss sich auch Mike T-Bone zum Kauf eines Regenschirms beim dm. Als er mit dem Schirm in der Hand aus dem Laden kam, hörte der Regen schlagartig auf.
Die nächste hochverdiente Pause legten wir bei Remzi's ein, wo wir neben einem exzellenten Kaffee auch frisch gebackene Waffeln verzehrten, was wir beide ewig nicht mehr gemacht hatten. Man gönnt sich ja sonst nix.
Als wir dann später wieder am Bahnhof ankamen, begann Mike (aka Chief Blind Eagle) sofort, den Verkehr auf den Bahnsteigen zu regeln und wies mich mehrfach eindringlich darauf hin, dass unser Zug auf Gleis 2 abfährt.
Der Zug kam fast pünktlich, wir bekamen zwei Sitzplätze und rollten gemütlich gen Heimat. Unterwegs lud mich meine liebe Großcousine per WhatsApp zum abendlichen "Himmel-un-Äed"-Futtern ein, was ich ebenfalls ewige Zeiten nicht mehr gegessen hatte. Es war ein leckerer Schmaus bei Gisela und Marie. Ein paar schöne Rummikub-Spiele später machte ich mich sehr gut gelaunt auf den Heimweg,
Ein schöner Tag.































