02 November 2026

Ein laaaanges schöööönes Wochenende ...

 ... wurde bereits am Freitagabend durch meine blau-weißen Jungs vonne Castroper eingeläutet, als sie in Cotzbus gewannen und so spielten, dass es wieder eine Freude war, sie am heimischen Fernseher anzufeuern.

Klasse, Jungs!

Am nächsten Morgen durfte ich mich der Gesellschaft meines KLB beim gemeinsamen Spätstück und anschließendem Wochenmarktbesuch erfreuen. Lili, Walli und Achim hielten alle etwas Leckeres für uns bereit, diese 3 BIO-Stände auf dem Markt sind der Knaller! Gut versorgt mit Kartoffeln, Mangold, Spiralkürbis, Rindersteak, Räucherschinken, Mini-Chilis und naturtrübem Mariendistelöl setzte mich der Kleine wieder zu Hause ab, wo ich mich direkt für die nächste Veranstaltung frisch machen konnte.

Premierenlesung einer Freundin. Lucie Nixdorf stellte in der Stadtbücherei ihr gerade erschienenes Buch vor:
Die Insel der Schönheit. Untertitel: Eine Reiseleiterin im Krisenmodus.
Die Stuhlreihen füllten sich und Frank Merken, der Leiter der Stadtbücherei, moderierte als Veranstalter die Lesung gekonnt an.

Frank Merken moderiert an, Blick aus der 2. Reihe

Lucie erzählte aus ihrem Buch, was sie selbst als Leisereiterin 🙃 auf Korsika so erlebt hatte. Gleichzeitig interessant und lustig, das kam beim Publikum gut an.
Nach etwa einer halben Stunde konnten sich die Besucher bei Kostproben davon überzeugen, was es auf Korsika an leckeren Getränken gibt.

Danach kam ich dann an die Reihe, Lucie und Frank hatten mich gebeten, als Ergänzung eine Episode aus meinem Romanskript vorzulesen. Ich hatte mich an Lucies Reisethema angelehnt und erzählte, was meinem Protagonisten Mike Neuhaus so alles bei der ersten Italienreise seines Lebens passierte. Auch ich hatte das Gefühl, dass das bei den Zuhörern gut ankam und freute mich anschließend über positives Feedback,

Für Frank Merken war es leider die letzte Veranstaltung dieser Art, die er in Andernach organisiert. Er wird die Stadtbücherei zum Ende des Jahres verlassen.

Als ich danach wieder auf Pillonia landete, wartet bereits das gute Ännchen auf mich. Sie hatte es zeitlich nicht auf die Lesung geschafft, wollte es sich aber nicht nehmen lassen, mit mir Rummikub zu spielen. Es ist einfach klasse, wenn man solche Menschen zum Freund hat, die es mir erlauben, das tolle Wochenende mit Gewinnen im Rummikub nahtlos fortzusetzen.

Der Sonntag war dann geprägt vom strikten Befolgen des RAG und einer famosen Einladung meiner Großcousine Gisela für halb fünf zum Kartoffelstamp-Essen. Das hatte ich ewig nicht mehr gegessen und es schmeckte vorzüglich, was Gisela und Marie angerichtet hatten. Hier waren die folgenden Rummikub-Partien deutlich knapper und Gisela hätte mich fast geschlagen. FAST!

Auf dem Heimweg hörte ich im Auto die Jahrescharts von 1971 und tatsächlich konnte ich bei Roy Black & Anita mitsingen, als sie trällerten: "Schön ist es, auf der Welt zu sein ...".

Auch Tauben machen  Stadtspaziergang

Wie gut, dass ich am Sonntag ausgeschlafen hatte, denn am heutigen Montag musste ich ganz früh raus, um gegen halb elf meine Freundin Hilde an einem gedeckten FrühSpätstückstisch begrüßen zu dürfen. Und wieder wurde es ein schöner, interessanter Tag mit ausgiebigem Kaffeklön, langem Stadtspaziergang und zum Abschluss bei Espresso und Nussecken ein paar Recherchen und Entdeckungen am gemeinsamen Stammbaum.


Im Nu waren viele Stunden vergangen. Wie immer, wenn es schön ist.

So kann es weitergehen, so hört das Wochenende nicht mehr auf, und so geht es weiter, wenn ich morgen Nachmittag meine beiden Spezialisten zum gemeinsamen Familienforschungsworkshop begrüßen darf, bei Kaffee und Gebäck, meiner kleinen Auszeit zwischendrin zur Wellness-Physio und dem Abend-Döner vom Türken um die Ecke. HACH!

28 Oktober 2026

Korsika lässt grüßen


 Premierenlesung - Lucie Nixdorf


Samstag, den 31. Oktober 2026

15:00 Uhr in der Stadtbücherei

Lucie Nixdorf wird unterstützt von Manfred Nachtsheim, der sein Buchprojekt „Fliegen lernen“ vorstellen wird.

Anmeldungen bitte per Telefon 02632/922-344 oder per 
E-Mail an stadtbuecherei@andernach.de

25 Oktober 2026

Die Welt der Bücher und ein KLB-Besuch

Meine blau-weißen Jungs aus dem Tiefen Westen hatten das Wochenende am Freitagabend bereits toll eröffnet und der hochbezahlten Volkswagen-Söldner-Truppe mit unbegrenztem Einsatz und ganz viel Willen einen Punkt abgetrotzt.

Obwohl mein KLB für das Samstags-Spätstück leicht kränklich passen musste, setzte sich das gute Gefühl auch am Samstag mit schönen Begegnungen auf dem Wochenmarkt und gaaanz viel Relaxtime fort.
Zur Feier des Tages stellte ich am Spätnachmittag meinen Oldies auf dem Friedhof noch ein Kerzchen auf und traf dort ganz nebenbei genau den Friedhelm, über den ich am Vortag mit einem alten Kumpel gesprochen hatte und den ich vor 2 Jahren zuletzt gesehen hatte. Wie war das noch mit den Zufällen?

Am heutigen Sonntag freute ich mich aufs Ausschlafen und machte mich nach einem leckeren Früchte-Nuss-Porridge auf den Weg zur Koblenzer Buchmesse. Mit dem Bus, der mich als Schienenersatzverkehr pünktlich und schnell nach Koblenz zum Löhr-Center brachte. Mit einem Ein schönen Spaziergang durch die Schlossstraße war für Bewegung und frische Luft gesorgt, bis ich dann vor der großen Halle stand.

Die Heinz-Moser-Halle ... oder so ähnlich

Die 3.Koblenzer Buchmesse war das Ziel meines Ausflugs. Gegen Entrichtung eines kleinen Backschischs wurde ich beim Eintritt abgestempelt und stand auch prompt schon vor dem besten Stand des Tages:

Tanja Haas und Gabriele Keiser

Hier wurde unsere Andernacher Autorengruppe gut präsentiert. Nach kurzem Smalltalk gings weitere ins Innere der Messe, die mich auch dieses Mal wieder mit ihrer Vielfalt und ihrem schönen Ambiente beeindruckte.

An zwei Büchern konnte ich dann doch nicht vorbeigehen, obwohl mein SUB zu Hause schwindelnde Höhen erklommen hat. Aber nur zwei!

Im Buch von Ursula Kollritsch findet man unter den Glücksorten auch die Schmökermühle, das ehemalige Jägerheim im Brohltal. Die beiden engagierten Inhaber Bernadette Engelhardt und Klaus Warler durfte ich bereits im Vorfeld besuchen und kennenlernen. Auch sie präsentierten sich hier auf der Buchmesse.

Am Stand des Rhein-Mosel-Verlags fesselte mich ein Buch über die Geschichte eines jüdischen Mädchens in Koblenz während der NS-Zeit. <Wir lachten oft und gern> von Harald Orth erzählt eine authentische Geschichte. Der Verlag aus dem Moselort Bullay hat schon viele regionale und historische Bücher veröffentlicht.

Hier bot sich auch die Gelegenheit zum freundlichen Austausch mit der Inhaberin, bei der ich mich nach den Veröffentlichungschancen meines Romanskripts erkundigte, das nun schon eine ganze Weile beim Verlag vorliegt.

Ich hoffe auf einen positiven Bescheid in den nächsten Wochen.

Ich hatte einige schöne Gespräche mit Verlagen und Autoren an ihren Ständen in einer Halle, die gut besucht, aber zum Glück nicht überfüllt war.

Lockere Atmosphäre am Stand der Schmökermühle

Nach etwa einer Stunde machte ich mich wieder auf den Weg, bevor ich ganz dem Buchkaufrausch erlag. Vor der Tür überraschte mich Gerda, mit der ich zusammen den Heimweg nach Andernach antrat.

Zu Hause blieb noch Zeit für ein kleines Mittagsschläfchen, bevor ich meinen Kleinen Lieblings-Bruder (KLB) zum Kaffeeklön begrüßen durfte. Bei Nussecken und Apfelstreusel besprachen wir unsere neuesten Erkenntnisse und Fragen in der gemeinsamen Familienforschung. Ich gratuliere jedem, der solche einen Bruder hat!

So schön kann Wochenende sein.

14 Oktober 2026

Omas (und Opas) pflanzen Bäume

Im Rahmen der Andernacher Obstbaum-Pflanz-Challenge 2026 pflanzten heute auch die Omas (und Opas) gegen Rechts drei neue Obstbäume im Gemeinschaftsgarten neben dem Jugendzentrum.
Seitens der Stadt Andernach hatte uns Jan Hilt heute morgen dankenswerterweise 3 Pflanzstellen markiert, die wir bei unserer heutigen Aktion fleißig bearbeiteten.

Leider mussten einige Teilnehmer kurzfristig absagen, aber auch mit kleiner Truppe war das alles gut zu meistern. Dass der ein oder die andere Sachverständige mit am werk war, erleichterte die Sache enorm.












Die Arbeit mit Spaten und Schaufel, das Herbeischaffen won Wasser, da Verfüllen mit Erde, Kompost und Spänen, das Bewässern. Aus- und Einpacken, es funktionierte gut Hand in Hand.

Am Ende hatten wir drei Obstbäume gepflanzt, eine Reneklode, einen Pflaumenbaum und einen Birnbaum. Damit wollen wir auch ein schönes Zeichen setzen für Nachhaltigkeit, Vielfalt und Biodiversität.

Zum Abschluss durften wir uns an Heikes Zwiebelkuchen und Astrids Apfelsaft laben. Dass es auch allen Spaß gemacht hat, sieht man uns auf den Bildern wohl an.