... wurde bereits am Freitagabend durch meine blau-weißen Jungs vonne Castroper eingeläutet, als sie in Cotzbus gewannen und so spielten, dass es wieder eine Freude war, sie am heimischen Fernseher anzufeuern.
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| Klasse, Jungs! |
Am nächsten Morgen durfte ich mich der Gesellschaft meines KLB beim gemeinsamen Spätstück und anschließendem Wochenmarktbesuch erfreuen. Lili, Walli und Achim hielten alle etwas Leckeres für uns bereit, diese 3 BIO-Stände auf dem Markt sind der Knaller! Gut versorgt mit Kartoffeln, Mangold, Spiralkürbis, Rindersteak, Räucherschinken, Mini-Chilis und naturtrübem Mariendistelöl setzte mich der Kleine wieder zu Hause ab, wo ich mich direkt für die nächste Veranstaltung frisch machen konnte.
Premierenlesung einer Freundin. Lucie Nixdorf stellte in der Stadtbücherei ihr gerade erschienenes Buch vor:
Die Insel der Schönheit. Untertitel: Eine Reiseleiterin im Krisenmodus.
Die Stuhlreihen füllten sich und Frank Merken, der Leiter der Stadtbücherei, moderierte als Veranstalter die Lesung gekonnt an.
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| Frank Merken moderiert an, Blick aus der 2. Reihe |
Lucie erzählte aus ihrem Buch, was sie selbst als Leisereiterin 🙃 auf Korsika so erlebt hatte. Gleichzeitig interessant und lustig, das kam beim Publikum gut an.
Nach etwa einer halben Stunde konnten sich die Besucher bei Kostproben davon überzeugen, was es auf Korsika an leckeren Getränken gibt.
Danach kam ich dann an die Reihe, Lucie und Frank hatten mich gebeten, als Ergänzung eine Episode aus meinem Romanskript vorzulesen. Ich hatte mich an Lucies Reisethema angelehnt und erzählte, was meinem Protagonisten Mike Neuhaus so alles bei der ersten Italienreise seines Lebens passierte. Auch ich hatte das Gefühl, dass das bei den Zuhörern gut ankam und freute mich anschließend über positives Feedback,
Für Frank Merken war es leider die letzte Veranstaltung dieser Art, die er in Andernach organisiert. Er wird die Stadtbücherei zum Ende des Jahres verlassen.
Als ich danach wieder auf Pillonia landete, wartet bereits das gute Ännchen auf mich. Sie hatte es zeitlich nicht auf die Lesung geschafft, wollte es sich aber nicht nehmen lassen, mit mir Rummikub zu spielen. Es ist einfach klasse, wenn man solche Menschen zum Freund hat, die es mir erlauben, das tolle Wochenende mit Gewinnen im Rummikub nahtlos fortzusetzen.
Der Sonntag war dann geprägt vom strikten Befolgen des RAG und einer famosen Einladung meiner Großcousine Gisela für halb fünf zum Kartoffelstamp-Essen. Das hatte ich ewig nicht mehr gegessen und es schmeckte vorzüglich, was Gisela und Marie angerichtet hatten. Hier waren die folgenden Rummikub-Partien deutlich knapper und Gisela hätte mich fast geschlagen. FAST!
Auf dem Heimweg hörte ich im Auto die Jahrescharts von 1971 und tatsächlich konnte ich bei Roy Black & Anita mitsingen, als sie trällerten: "Schön ist es, auf der Welt zu sein ...".
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| Auch Tauben machen Stadtspaziergang |
Wie gut, dass ich am Sonntag ausgeschlafen hatte, denn am heutigen Montag musste ich ganz früh raus, um gegen halb elf meine Freundin Hilde an einem gedeckten FrühSpätstückstisch begrüßen zu dürfen. Und wieder wurde es ein schöner, interessanter Tag mit ausgiebigem Kaffeklön, langem Stadtspaziergang und zum Abschluss bei Espresso und Nussecken ein paar Recherchen und Entdeckungen am gemeinsamen Stammbaum.
Im Nu waren viele Stunden vergangen. Wie immer, wenn es schön ist.
So kann es weitergehen, so hört das Wochenende nicht mehr auf, und so geht es weiter, wenn ich morgen Nachmittag meine beiden Spezialisten zum gemeinsamen Familienforschungsworkshop begrüßen darf, bei Kaffee und Gebäck, meiner kleinen Auszeit zwischendrin zur Wellness-Physio und dem Abend-Döner vom Türken um die Ecke. HACH!












