03 Mai 2017

Exkursion ins Brohltal

Klosterruine
Nach Dienstschluss hatte ich die Möglichkeit, mit meiner Kollegin die Hänge des Brohltals kennen zu lernen. Mehr als zwei Stunden lang kraxelten wir auf beiden Seiten des Tals bergauf und bergab, vom Einstieg in die Wolfsschlucht bis nach Bad Tönisstein, unterwegs sahen wir die Ruinen des alten Karmeliterklosters.
Es sind nur noch einige erbärmliche Reste der Anlage übrig, ein Betreten ist wegen der Einsturzgefahr nicht anzuraten. Von der ehemaligen Kurklinik ging es gegenüber in den Keller Hang, bis hoch zur schönen Aussicht. Am Jägerheim ein Abstieg über steile Waldtreppen, in dessen Verlauf ich auf nassem Boden nicht mehr zu bremsen war und mich letztendlich nur noch an einem Ast festkrallen konnte, um nicht den ganzen Hang hinunter zu schlittern.
In der Trasshöhle

Vom Jägerheim aus gingen wir noch weiter über die Wiesenterrassen, besichtigten die ein oder andere Trasshöhle, bis es an der Kläranlage nicht mehr weiterging. Es war ein schöner Abenteuerweg, letztendlich leider ohne Erfolg.
Blick übers Brohltal

Trotz Karte ratlos
Trotz alter Katasterkarte konnten wir den Originalstandort der ehemaligen kurfürstlichen Kapelle nicht finden. Das hing wohl auch damit zusammen, dass sich mittlerweile vieles verändert hat, dass durch Trassabbau und veränderte Straßenführung alles anders aussieht wie auf der alten Karte.

Aber auch ohne das war es ein richtig schöner Abend, den wir mit einem Dürüm bei mir zu Hause ausklingen ließen.

Kleiner Nachtrag: Bei der Ausstellungseröffnung am Freitag wird das restaurierte Modell der Kapelle präsentiert. Und am nächsten Donnerstag Abend wird Vanessa Krohn einen Vortrag über die Geschichte der Kapelle halten, worauf ich sehr gespannt bin.



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