18 März 2015

TiK - Time

Nach den Enthusiasten am Samstag Abend in Koblenz gab heute abend die TiK-Truppe in Andernach ihr aktuelles Stück zum Besten.

Vernissage
Bilder einer Ausstellung

Auch hier hatte man die vertrauten Pfade des "typischen" Amateurtheaters verlassen und probierte etwas völlig Neues aus. Die Darsteller entwickelten beim Proben über anderthalb Jahre ihre Rollen selbst. Eine Herausforderung, wie die Beteiligten danach im Gespräch mit dem Publikum bekannten. Verbunden mit der Unsicherheit bis kurz vor die Premiere. "Wird das doch noch was?" fragten sich einige aufgrund der immer neuen Ideen und Änderungen, die bis kurz vor Schluss einflossen.
"Ja, es wurde was!" bestätigte das begeisterte Publikum.
Es ging um Lebensgeschichten, Lebensentwürfe. Um Schicksalsschläge und Träume, auch um geplatzte Träume. Aber vor allem am Ende um das, was jeder selbst aus seinem eigenen Leben mit all seinen Facetten macht. Und darum, dass es schon jeder selbst entscheidet, ob er seine Träume realisiert oder lieber ob der vielen Tiefschläge resigniert.
Mein Fazit: Gutes Thema, nie langweilig, gut gespielt, viele Anregungen zum Nachdenken.
Thematisch traf es in etwa das, was ich letzte Woche im Blog "Was machen die da?" gelesen hatte: Menschen, die sich nicht kennen, erzählen sich ihr Leben. Tolle Sache, das.
Für mich persönlich war der Abend eine gelungene Sache, obwohl (oder gerade weil) es einigen lieben Menschen im Freundes- und Familienkreis derzeit nicht so gut geht.

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