10 Januar 2015

"Welch ein Land! - was für Männer:"

So betitelte die NDW-Punk-Rock-Kapelle Extrabreit 1981 Ihr erfolgreiches Debutalbum. Beim Betrachten der aktuellen Terrorakte, aber auch im Hinblick auf alle religiös motivierten Verbrechen der Menschheitsgeschichte stellt sich mir die Frage

Welche Götter! - Was für Propheten:

Welche Götter und Propheten geben solche Aufträge an ihre Gefolgschaft? Welcher Gott sagt seinen Getreuen, er müsse alle Menschen töten, die nicht auf die Art glauben, die irgendein selbsternannter Prophet für die richtige hielt?
Welcher Gott trichtert seinen Untergebenen ein, die Männer seien mehr wert als die Frauen, welche sich von Kopf bis Fuss zu verhüllen und den Männern zu gehorchen haben?
Welche Götter sind sich denn darin einig, dass alle, die anders sind, alle Schwulen, Lesben, Transvestiten gänzlich unwürdiges Gesocks seien, die wahlweise ausgegrenzt, umerzogen oder direkt vernichtet werden sollen?
Welcher Gott hat seine Anhänger damals instruiert, in Kreuzzügen andere Länder zu überfällen, dort alle andersdenkenden Menschen zu töten, daheim andersdenkende lebendig zu verbrennen?
Jedem, der noch einen Funken gesunden Menschenverstand hat, muss doch klar sein: Götter, Propheten oder sonstige (Schein-)Heilige, die sowas ernsthaft von mir verlangen, können doch nur die falschen sein! Jeder müsste sich doch fragen: Hab ich da was falsch verstanden? Ist der Auftraggeber besoffen? Oder hat er kurzzeitig den Überblick verloren? In Gottes Namen andere Menschen töten? Das ist doch ein so klar erkennbarer Plumpaquatsch, so Banane kann doch eigentlich keiner sein, dass er das nicht merkt.
Ich denke, wenn uns die wirklichen Erschaffer dieser Welt von oben zuschauen und sehen, was all ihre selbsternannten Stellvertreter auf Erden in ihrem Namen anrichten, werden sie sich kopfschüttelnd und mit Grausen abwenden.
Sollte ich mich irren und es gibt tatsächlich Götter oder andere übergeordnete Wesen, die  verlangen, das wir ihre eigene Schöpfung massakrierten, dann erkläre ich hiermit öffentlich:
Mit Euch hab ich nix zu schaffen!
Ich gehör zu dem, der sich Liebe statt Hass von uns wünscht, der uns eigene freie Gedanken gegeben hat, der Spass vertragen kann, der Toleranz und Akzeptanz mag, der lieber gibt statt zu nehmen und der auf keinen Fall was dagegen hat, wenn einer einen andren liebt. Der wird hier in diesem Leben von keiner anerkannten, stattlich akkreditierten  Religionsgemeinschaft vertreten, das hat er auch gar nicht nötig.
In diesem Sinne: Love and Peace, People!

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