14 November 2009

Schweinegrippe zum Zweiten

Weitere Fakten zum Thema: Lt. Stern-Bericht vom 18.10.09 hat die Regierung 50.000.000 Dosen Pandemrix® (Hersteller: Glaxo Smith Kline) eingekauft - für die "normale" Bevölkerung. Mit Thiomersal und mit Squalen.
Für sich selbst und für die Bundeswehr hat man Celvapan® (Hersteller: Baxter) gekauft, 200.000 Päckchen. Ohne Thiomersal und ohne Squalen. Wär ja auch sonst zu gefährlich.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach übte scharfe Kritik. "Dieser Vorgang ist äußerst unglücklich. So entsteht der Eindruck einer Zweiklassenmedizin bei der Impfung." Ach ja?

Und wie schreibt die (von der Pharmaindustrie unabhängige) Arzneimittelzeitung:
Das I-Tüpfelchen auf dem Ganzen ist, dass die USA-Regierung allen Herstellern von Schweinegrippe-Impfstoffen Immunität hinsichtlich eventueller Klagen von Impfgeschädigten zugesagt hat.
Dies bedeutet im Klartext, dass im Falle eines Impfschadens der Betroffene keine rechtliche Grundlage für Schadensersatz hat. Die Bundesregierung hat eilig erklärt, in solchen Fällen einzuspringen. Woher wird sie wohl das Geld für solche Schadensersatzforderungen nehmen?

Zum Thema Schadensersatz passt ja auch folgende Ticker-Meldung:
Die Ärzte in Rheinland-Pfalz sollen für jede nicht von ihnen verbrauchte Dosis des Impfstoffes gegen die Schweinegrippe Schadensersatz zahlen. Das sehe der Impfvertrag vor, den die Krankenkasse AOK an die Ärzte verschickt habe, teilte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Rheinland-Pfalz mit. Der impfstoff wird in Ampullen mit jeweils zehn Impfdosen ausgeliefert, die in 24 Stunden aufgebraucht sein müssen. Pro nicht verbrauchter Dosis sollen die Ärzte der Kasse neun Euro zahlen.

Dazu kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden.

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