23 September 2009

Warum nur ??

Es ist schon eine kaputte Welt, in der die gestrige Pressemeldung nicht mal mehr großes Aufsehen erregt:

Immer mehr Kirchenaustritte

120.000 allein in 2008. Da fragt sich der Klerus doch ernsthaft, woran das gelegen haben könnte. Zitat Erzbischof Zollitsch: "Wir werden der Frage nachgehen müssen."

Hmmmmh, wie wäre es denn, wenn man einfach die Menschen fragt, warum sie ausgetreten sind ?
Etwa weil der Vatikan ein sehr reicher Staat ist, der sich trotzdem über die Steuergroschen seiner teils verarmten Schäfchen die Unterhaltung von Prunk und Gloria finanziert ?
Oder weil ein Kardinal Meissner gegen Schwule und Lesben polemisiert ?
Oder etwa weil ein 81-jähriger Papst verkündet, dass nur seine katholische Kirche den einzig wahren Glauben verkünde ? Sind alle anderen Deppen oder Fehlgeleitete ?
Oder weil er stattdessen den Holocaust-Leugner Williamson wieder in den Schoß der Kirche zurückholt, und eine Pius-Bruderschaft, deren Führung sich gut mit brutalen Diktatoren wie Franco und Pinochet verstand ?

Na gut, das sollte ein Scherz sein. Denn die wirklichen Beweggründe der Menschen haben die Kirchenoberen noch nie interessiert. Da wird man sich doch lieber seine eigenen Wahrheiten zusammenbasteln, wie man das schon immer getan hat. Auf diese Antworten und die Wege aus der Krise kann man gespannt sein.

Mir fällt da spontan die Geschichte der Waldenser im Mittelalter ein:
Deren Ziel: Nur in wahrhaftem (rein durch Armut und Verzicht auf weltliche Dinge) Glauben an Gott "in Armut" dienen. Zu dieser Zeit war die Katholische Kirche beim einfachen Volk alles andere als respektiert - "Ein Leben in Saus und Braus - große Reichtümer und Geilheit nach Macht des Klerus" führten zu deren Miss- und Verachtung.

Na, kommt uns das bekannt vor? Und wie verständnisvoll hat die Kirchenführung reagiert:

Für die Waldenser war das Predigen durch Laienprediger gewissermaßen ein Grundrecht. Da die Waldenser auch die Meinung vertraten, "man muss Gott mehr gehorchen als der Kirche" und dass es eine "unmittelbare" Beziehung zwischen Gott und Menschen gibt (ohne die Vermittlerrolle der Geistlichkeit) wurden die Waldenser 1184 mit einem Kirchenbann belegt und exkommuniziert. Ab 1215 war dieser endgültig - die Waldenser wurden offiziell als Ketzer verfolgt. Sie lebten mehr als 2 Jahrhunderte versteckt und unauffällig im italiensichen Piemont in entlegenen Tälern, sozusagen im Untergrund. 1487 befahl Papst Innozenz III den Kreuzzug gegen die Waldenser. Die Söldner der Inquisitoren durchsuchten auch die kleinsten Winkel des Landes - niemand war sicher. Allein im Frühjahr 1655 brachte eine Abteilung Soldaten der Kreuzzügler 8.000 Menschen auf bestialische Weise um.

Die Waldenser, ebenso wie Katharer, Albigenser und andere Gruppierungen, waren Andersdenkende, die erkannt hatten (vor allem wegen der von der Kirche verbotenen Übersetzungen der lateinischen Bibel ins Volkssprachliche), dass das Handeln der Kirchenfürsten nicht dem entsprach, was sie (auf lateinisch) predigten und von ihren Schäfchen unter Androhung der Hölle (in der Landessprache) einforderten.

Unterschiede zu heute: Damals nahm die Kirche sich noch das Recht der Inquisiton, was heute zum Glück nicht mehr möglich ist. Damals war die Exkommunikation noch eine Strafe, heute gehen die Schäfchen freiwillig und bestrafen damit die Kirche, welcher Einnahmen verloren gehen.

Nach diesem kurzen Ausflug in die Geschichte, lasst uns gespannt darauf warten, was die Kirche denn so entdeckt bei ihren Recherchen über die Deserteure - und was sie daraufhin zum Guten ändert, um ihre Schäfchen zurückzugewinnen (Ok ok, ich werd zu sarkastisch). Warten wir's einfach ab.

20 September 2009

Wieder daheim

Bin wohlbehalten daheim angekommen und habe mich über die liebe Begrüßung auf dem Küchentisch gefreut. Danke, Fabi!
Im Zug gab's keine weiteren Probleme. Bis auf das kurz nach Passau ausverkaufte Bordrestaurant und das ausgelaufene Flüssigwaschmittel im Wandschrank ging eigentlich alles glatt. Und unser Freund Frank Goosen bescherte uns noch einen lustigen letzten Streckenabschnitt mit der Bahn. "A40 - Geschichten von hier" sorgt bei jedem Ruhrpottfan für Lachkrämpfe. Empfehlung!
Meine Begleiterin dürfte mittlerweile auch daheim bei ihren Mädels angekommen sein.

Gute Nacht!

Ausklang in Passau

Es ist kurz vor 16 Uhr, wir sitzen im ICE Richtung Heimat. Heut morgen um 9 sind wir in Passau von Bord gegangen. Moni und Helmut haben uns noch einen sonnigen Tag lang Gesellschaft geleistet und uns Passau gezeigt. Rischdig schee woar's mit den beiden fränkischen Urbayern, die uns netterweise noch bis zum Bahnhof begleitet haben.
Nachdem ich im Zug den großen Wandschrank meiner Begleiterin mühsam und unter Mithilfe anderer Passagiere im untersten Fach des Kofferablageregals untergebracht habe, bin ich froh, auf meinem reservierten Fensterplatz zu sitzen und die Erlebnisse und Eindrücke der Reise vor meinem geistigen Auge Revue passieren zu lassen.
Just in diesem Moment, wir sind gerade ein paar Minuten unterwegs, fällt meiner Begleiterin ein, dass sie die Kopfhörer nicht im Handgepäck, sondern im gerade verstauten Wandschrank untergebracht hat und sie beginnt im Mittelgang kniend in diesem zu wühlen. Und sie findet diese tatsächlich beim einarmigen Blindwühlen! Frauen sind schon manchmal unbegreiflich. Nun sitzt sie neben mir, zeitunglesend, mit Kopfhörer radiohörend, gähnend. Multitasking eben.
Die Landschaft zieht vorbei, Sonnenschein, Urlaubsstimmung (ich hab ja daheim noch ne Woche frei!). Alles wird gut!

P.S. Moni und Helmut: Direkt unter dieser Zeile ist der Knopf für Kommentare. Falls Euch das Foto nicht gefällt, bitte meldet Euch, dann nehm ichs raus. Was echt schad wär ;-)

19 September 2009

Braune in Melk

Letzter Tag der Reise. In Melk wird ein morgendlicher Ausritt mit Klosterführung und Weinprobe angeboten, auf die ich schweren Herzens verzichte. Stattdessen wirds vormittags ein Besuch im Städtchen, wo ich unsere Mitfahrer Helmut und Moni treffe. Wir lassen uns in einem Straßencafe am Rathausplatz nieder, und ich geniesse einen großen und einen kleinen Braunen, beide munden vorzüglich. Während des gewohnt pompösen Mittagessens an Bord legen wir wieder ab in Richtung Endstation Passau, wobei der folgende gemütliche Sonnentag auf dem Oberdeck bei Kaffee und Zeitung und netten Erzählungen über Berliner Bärenknochen uns allen gut tut.
Abends gibt es dann das Captain's Dinner. Das bedeutet für uns primär, dass für den Kapitän und seine Führungscrew ein weiterer Tisch in unsere Reihe geschoben wird. Wodurch die Wahrscheinlichkeit, sich unfallfrei zwischen Tisch und Stuhl reinzuschieben, arg dezimiert wird. Als Entschädigung gibt es den Einmarsch der Kellner mit lichterloh brennenden Eis-Desserts in der Hand, ebenso die Präsentation des Küchenchefs und all seiner Smutjes.
Und nun, nachdem ich das vermutlich letzte Spiel unseres Schweizers als VFL-Trainer im Sportstudio miterleben musste, nachdem der Koffer gepackt, die Bordrechnung bezahlt ist, versuch ich noch ein wenig die Äuglein zu schließen, denn morgen früh gehts zackig nach dem Frühstück zum Auschecken.

18 September 2009

Shopping Bratislava

Die slowakische Hauptstadt Bratislava (ehem. Preßburg) zeigte uns heute Ihr freundliches Gesicht. Da die 3.Stadtbesichtigung am 3.Tag das Fassungsvermögen unserer Köpfe gesprengt hätte, entschieden wir uns für einen kleinen Altstadtbummel.
Ein sympathisches Städtchen mit vielen historischen Bauten und restaurierten Gassen, die Häuser meist im schlichten linearen Stil (Bauhaus?), viel Gastronomie auf den Straßen, aber auch Geschäftchen aller Art, Banken, Juweliere, Souvenirbuden. Und es wirkte trotzdem nicht überladen. Schön gemacht! Zum Abschluss genossen wir Kaffee, heiße Schokolade und slowakische Beugel im alteingesessenen Kaffeehaus Mayer am Hauptplatz.
Da wir schon um 16 Uhr wieder ablegten, blieb noch genügend Zeit für die Zeitungslektüre auf dem Sonnendeck, während die geschichtsträchtige Landschaft bei schönstem Wetter an uns vorbeizog. Wenn ich den Worten meiner Begleiterin glauben darf, habe ich auch ein paar Minuten Augenpflege betrieben. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass die vielen freien Liegestühle um mich rum nur auf ein paar leise Schnarchlaute zurückzuführen sind.
Das Abendessen wurde uns diesmal von schröcklichen Piraten serviert. Auch bei den Seeräubern gab es 5 tolle Gänge, die uns deftig auf die Tische geknallt wurden.
Und so sitz ich nun satt und glücklich in meiner Kabine, erstelle diesen Bericht und werde ein wenig traurig, weil diese schöne Reise nun bald zu Ende geht. Morgen werd ich nach dem Frühsport (JA! Hüpfen und Schwingen auf dem Sonnendeck! Zu seniorengerechter Entspannungsmusik) den Tag der Klosterbesichtigungen in Melk zum Faulenzen auf Deck nutzen.
Und am Sonntag morgen schiffen wir in Passau aus.

17 September 2009

Leaving Budapest

Wir sind schon am Wendepunkt der kurzen Reise angekommen. Die ungarische Doppelstadt rechts (Budai) und links (Pescht) der Donau hat uns heute fast durchgehend mit Nieselregen begrüßt. Bei der Stadtrundfahrt heut morgen mit Zwischenstopps im Kaffeehaus und auf dem Burgberg konnte ich mir wieder kaum einen Namen der unzähligen Pracht- und Prunkbauten merken - und wir haben nur einen kleinen Teil gesehen. Der Ausblick vom Burgberg (in Budai) auf die Donau und Pest ist schon beeindruckend. Und dass ich mittlerweile selbst solche Höhen geniessen kann, macht mich ein Stück froh.
Zurück auf dem Schiff liessen wir es uns beim obligatorischen 5-Gänge-Menü gutgehen. Die Portionen der einzelnen Gänge sind, vorsichtig ausgedrückt, sehr übersichtlich. Sie schmecken gut bis ausgezeichnet und man ist am Ende, d.h. nach ca. 1,5 Std, 3 leckeren Käsestückchen und einer Tasse Kaffee zum Abschluss pappsatt. Hier lernt selbst ein eingefleichter Schnellschlinger wie ich, das Essen zu geniessen.
Nachmittags machten wir uns auf eigene Faust in die Innenstadt. Die Markthalle ist groß und bietet eine Riesenanzahl an Ständen mit Obst, Gemüse, Fleisch, Käse, Gewürzen, Wein, gehäkelten Deckchen, bunten Ansichtskarten, Briefmarken, pinken Kinder-T-Shirts mit Katzen drauf, Bierständen, Imbissbuden, Wechselstuben, Souvenirshops usw. usw. auf 2 Ebenen. Den Supermarkt im Keller haben wir uns dann erspart. Also kurzum, von Touri-Kitsch bis Leckerlis ist alles vertreten. Auf dem Rückweg durch die Vaci utca besuchten wir u.a. ein Internetcafe, da die horrenden UMTS-Preise das Runterladen von mails mit Anhang auf dem Schiff unerschwinglich machen. Hat schon mal jemand versucht, auf einer ungarischen Tastatur mails zu beantworten? Ohne Umlaute und Sonderzeichen ? Und viele Buchstaben und Satzzeichen an ganz anderer Stelle ? Da wird jede Kurznachricht zur abendfüllenden Beschäftigung.
Nun sind wir wieder auf dem Schiff, mir tun Füße weh, und wir haben gerade wieder ein 5-Gänge-Abendmenü genossen. In den nächsten Tagen ist etwas mehr Entspannung angesagt, da ich die Besichtigungsfahrten in Bratislava und der Wachau nicht mitmache und stattdessen bei hoffentlich schönem Wetter das Panoramadeck geniessen möchte. Bratislava läd zum Besichtigen der Innenstadt auf eigene Faust ein, aber das reicht dann auch.
Zum ersten Mal gehen die Gedanken in Richtung Sonntag morgen und Ankommen in Passau. Was bin ich froh, dass ich anschließend noch ne Woche frei habe :-)

16 September 2009

Vienna calling

Auch der 2. Reisetag war ein schöner und angenehmer. Wecken per Bordradio mit Vogelgezwitscher und leisen Walzerklängen. Die Reiseleiterin meldet sich nach ein paar Minuten und begrüßt mit österreichischem Charme die "sehr geöhrt'n Doam'n und Heeern" zu diesem wundervollen Morgen. Um 07:15 steh ich (1,92m) mit Animateurin Reni (1,60m) und 6 weiteren Frühaufstehern im Tanzbereich (3m x 4m) der Panoramabar (Höhe 1,97m) und lasse mich zu einer lockeren Runde Morgendehnübungen im Donauwalzertakt animieren. "Und jetzt die Hände über'm Kopf zusammenschlagen" klappte nur mit gebeugten Knien, aber es hat mir gut getan und Spass gemacht. Dann kurz unter die Dusche und gemütlich zum gut sortierten Frühstücksbuffet. Es gibt sogar Quark zur Marmelade, Waldbeeren, hmmmmh das gibt Pluspunkte. Der Kaffee ist gut geniessbar. Zum Abschluss noch nen Apfel mitgeholt, dann heißt es fertigmachen zum Wientrip auf eigene Faust.
Meine Begleiterin Angelika möchte gern die neue Stadtbücherei am Loritz-Platz besichtigen, und so gehen wir zur nächsten U-Bahn-Haltestelle. Hier ziehn wir uns jeder ne 24-Std.-Wien-Karte - für 5,60 Euro. Dafür käm ich daheim nicht mal nach Müllem und zurück, unglaublich!
Über Umstiege am Stephansdom und am Westbahnhof sind wir ruckzuck da. Ich schau mir statt der Bücherei lieber die Straßen drumherum an, trinke einen leckeren Espresso. Anschließend futtern wir Hendl-Schnitzel mit Pommes und laufen ne Weile durch die Kayserstrasse. Die letzte Station bis zurück zum Westbahnhof fahren wir mit der Straßenbahn. Von dort finden wir die Straßenbahn-Linie 5, die uns quer durch die Stadt bis zum Praterstern bringt. Eine U-Bahn-Station und 10 Gehminuten später sind wir wieder am Schiff, wo schon die Busse zur gebuchten Stadtrundfahrt bereitstehen.
So viele historische Gebäude wie uns der Reiseführer im breiten Wiener Dialekt unterwegs zeigt, kann ich mir überhaupt nicht merken und bin daher froh, dass wir 2 längere Fußwegpassagen haben. Am Hundertwasserhaus und am Stephansdom. Auch der Espresso im Hundertwasser-Village kann sich sehen lassen, ebenso wie der beim Italiener, den wir vom Stephansdom aus beim Gang durch die Stadt aufsuchen.
Nachher, zurück auf dem Schiff, nehme ich mir etwas Zeit, die unterwegs gekaufte taz zu lesen und verbinde das mit kurzen Momenten der Augenpflege.
Denn es steht uns ein 5-gängiges bulgarisches Abendessen bevor. Und auch, wenn ich mir die Namen der Gerichte nicht merken kann (außer Moussaka), es schmeckt eins leckerer als das andere. Unser junger Kellner ist supernett, einfach eine Essensatmosphäre, wie sie mir gefällt, locker und fein zugleich. Ich muss gestehen, dieses Niveau hätte ich hier nicht erwartet.
Und so sitz ich denn in meiner Kabine und verfasse diese Zeilen, denn der heut abend angekündigte bulgarische Abend scheint mir doch eher seniorengerecht zu sein, und den Senioren (ja, einige sind unter den Reisenden) gönn ich das auch.
Morgen früh wird wieder gedehnt und gestretcht, und dann erwartet uns Budapest. Und darauf bin ich sehr gespannt.

15 September 2009

Probefahrt mit Wandschrank

Die Deutsche Bahn hat uns heut morgen zuverlässig nach Passau gebracht. Ich hatte Klamotten für 5 Tage in einem großen Koffer mitgenommen, meine Begleiterin hatte es vorgezogen, sich für 6 Wochen auszustatten, was ihren Riesenkoffer bis zur Unkenntlichkeit verformte (O-Zitat eines hilfreichen Passuer Bahnbeamten: "Ein Wandschrank"). Wir fanden eine Großraumtaxe, die uns zur Anlegestelle brachte, und dort hilfreiche Matrosen, die unser Gepäck direkt in die Kabine brachten.
Nachdem der erste Tag auf dem Wasser nun langsam zu Ende geht, die vorgeschrieben Rettungsübung mit Schwimmweste überstanden ist, sind wir sehr zufrieden mit allem, was wir vorfanden: Supernette Crew, schönes Schiff (und kein schwimmender Chromglaskasten), 5-Gänge-Abendessen, mit viel Stil serviert, gute Stimmung, humane Preise - also alles vom besten.
Wir befinden uns mittlerweile in Österreich und haben uns morgen für die Wien-Besichtigung angemeldet. Einziges kleines Manko: Der Espresso ist dem Geschmack nach ein Kaffee vom Herdmaschinchen, aber morgen wartet ja Wien mit einem Braunen im Kaffeehaus.

Oh Felix Austria!

P.S. Und es stimmt: Wir haben den Altersschnitt auf dem Kukident-Dampfer deutlich gesenkt :-)

04 September 2009

Das Entertainpaket der Telekomiker

Nun ist es passiert, ich hab das bestellte Entertainpaket der Telekomiker - - - - nicht gekriegt. Dafür aber ein rasendschnelles DSL1000 mit Festnetztelefonie für sensationelle 35 Ocken im Monat. Gut, das bisherige 1&1-Paket war doppelt so schnell (DSL2000), aber dafür auch 5 Euro billiger (30 Ocken im Monat). Welch eine Verbesserung! Und das mit nur 2 Tagen Ausfall beim Übergang von Blau auf Magenta.

/Jokemodus on
Die Telekom hat mich natürlich früh genug darüber informiert, dass sie die Entertain-Leitung, die sie mir verkauft hat, nun doch nicht liefern kann und hat mir konstruktive Alternativvorschläge gemacht. *har har*
/Jokemodus off
So hat man den zugesagten Wechselbonus von 220 Oere gnädigerweise auf 140 Oere reduziert, weil ich ja nur Call&Surf und nicht Entertain bekommen habe.
/Jokemodus totally off
Wann bzw. ob jemals in diesem Leben ein Entertain-Anschluß an meinem Standort verfügbar sein wird, konnte mir leider keiner der insgesamt ca. 8 MitarbeiterInnen sagen, die sich meine Beschwerden geduldig anhörten, um mir dann freundlich zu erklären, das sie meine Verärgerung verstehen, aber leider nix ändern und auch nix dazu sagen könnten.
/Jokemodus on
Sicher wird man mich in den nächsten Tagen kontaktieren, um mir mitzuteilen, dass man meine monatlichen Kosten für DSL1000 solange den günstigen Preisen der Mitbewerber anzupassen wird, bis der bestellte Entertain-Anschluß bei mir verfügbar ist. Ob dieser Rabatt auf meinen Nachmieter vererbt werden kann, wenn Entertain erst nach meinem Ableben zur Verfügung stehen sollte ? (was selbstverständlich komplett unwahrscheinlich ist)
/Jokemodus off

That's Entertainment!