15 Juni 2006

Der lange Schlaf

Es ist vollbracht: Nach 2 quälend langen Nächten an vielen Sensoren, Drähten und Kabeln ist die ideale Atemmaske gefunden und justiert. Jetzt, nachdem ich es ansatzweise erleben durfte, weiss ich, das ich das Gefühl von Ausgeschlafenheit gar nicht mehr gekannt habe.
Ich hab in der ersten Nacht mit der Maske 3 Stunden zum Einschlafen gebraucht, bin nach einer gefühlten halben Stunde Schlaf mitten in der Nacht wieder aufgewacht und war putzmunter. Wow !! Klasse !!

Ein sehr netter Mitpatient hat mir am nächsten Tag dann auch noch viel Freude mit den Heinz-Becker-Spots auf seinem Notebook gemacht. Mit unserem Gelächter haben wir wahrscheinlich die ganze Station wachgehalten.
Und dann kommen die Dottores und erzählen mir, das die durchschnittliche Anzahl der Atemaussetzer pro Stunde durch die Maske von 54 auf 8 gesunken ist und das ich am Mittwoch nachmittag nach Hause fahren kann.
Die erste Nacht zu Hause nur mit der Maske (aber ohne alle Kabel, Drähte und Schläuche) war schon wohltuend, wenn auch kurz. Das Einschlafen mit der Alienmaske am Kompressor ist doch noch sehr gewöhnungsbedürftig. Aber ich möchte es schon jetzt nicht mehr missen.

Ein kleiner Wermutstropfen ist die Tatsache, das das alles mit meiner Erkrankung wohl doch nichts direkt zu tun hat. Aber ich kriege doch wieder mehr Kraft, um die weiteren Schritte auf dem Weg zur Gesundung einzuleiten. Glückauf!

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